Monika Maifeld: Morgen ist es Liebe

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Monika Maifeld: Morgen ist es Liebe
Verlag
ET (D)
2017
Ausgabe
E-Book
Format
ISBN-13
9783426654323

Informationen zum Buch

Seiten
430

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Die Nacht war kalt genug zum Sterben.

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Handlungsort

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Die junge Ärztin Alexandra verunglückt auf dem Heimweg von einer Feier mit dem Auto. Sie wird bewusstlos und wäre dem Tode geweiht, würde ein Unbekannter sie nicht aus dem Wagen ziehen. Doch als Polizei und Sanitäter am Unglücksort eintreffen, ist der Retter nicht mehr da.

Martin Hallberg ist an jenem Abend in den winterlichen Weinberg gekommen, um sein Leben zu beenden. Diese bitterkalte Nacht kurz vor Weihnachten sollte seine letzte sein – doch da ereignete sich genau vor seinen Augen der Unfall. Die Erinnerung an die zarte, verletzte junge Frau, die er aus dem Autowrack gezogen hat, lässt ihn nun einfach nicht mehr los – und die Sorge um den Abschiedsbrief in seiner Manteltasche, der niemals in fremde Hände gelangen darf. Aber der Mantel ist zusammen mit der jungen Frau im Rettungswagen verschwunden …

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Morgen ist es Liebe

Martin Hallberg hat sich in die Weinberge zurückgezogen. Er will seinem Leben ein Ende bereiten. Ein Abschiedsbrief steckt in seinem Mantel. Es ist kalt und verschneit und Martin ist davon überzeugt, dass diese Kälte ihm bei seinem Vorhaben eine Hilfe sein wird. Doch dann muss er mit ansehen, wie ein Fahrzeug von der Straße abkommt und einen Hang hinunterrutscht. Sofort leistet er Hilfe. Die verunglückte Frau zieht er aus dem Autowrack und deckt sie mit seinem Mantel zu. Als er bemerkt, dass sich Rettungsfahrzeuge nähern, zieht er sich zurück, denn er möchte nicht entdeckt werden. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Martin hat sein altes Leben hinter sich gelassen, hat die letzten Tage und Wochen als Bettler auf der Straße verbracht. Und dorthin kehrt er nun unverrichteter Dinge wieder zurück. Getrieben von der Angst, dass jemand den Brief in seinem Mantel finden und vielleicht tatsächlich versenden könnte, macht sich Martin Hallberg auf die Suche nach der verunglückten Frau. Deren liebenswerte und hilfsbereite Mutter nimmt Martin in ihrem Haushalt auf. Sie hat Mitleid mit diesem Bettler, der sich doch so gesittet verhält. So verbringt Martin die Weihnachtstage im Hause von Martha und deren Tochter Alexandra. Vorsichtig flammen Gefühle für die verunglückte Frau auf. Auch Alexandra fühlt sich diesem Bettler irgendwie verbunden, aber sie kennt den Grund dafür nicht. Sie hat die Erinnerung an den Unfall verloren und weiß nicht, wer sie gerettet hat.

„Morgen ist es Liebe“ ist eine romantische Liebesgeschichte, aber auch noch so viel mehr. Die Handlung spielt in der Weihnachtszeit und passend dazu wird hier deutlich wie schön es sein kann anderen Menschen zu helfen. Geben und Nehmen liegt so nah beieinander. Eigentlich braucht man dafür nicht die Weihnachtszeit, aber hier passt diese Zeit einfach sehr schön zur Handlung.

Die Geschichte birgt einige Verwicklungen und Geheimnisse und als Leser ist man getrieben von der Frage was Martin Hallberg eigentlich verbirgt und ob er sich irgendwann gegenüber Martha oder Alexandra erklären wird. Dafür aber braucht es Zeit und einige Denkanstöße.

Viele menschliche Schicksale spielen eine Rolle in diesem Buch. Das ist schön gemacht, auch wenn natürlich nicht jedes dieser Schicksale unbedingt eine Rolle spielen müsste und auch nicht direkt einen Einfluss auf die Entwicklungen hat. Dennoch schafft es der Roman durchweg zu unterhalten und eine schöne Wohlfühlatmosphäre zu schaffen, wie es der Leser bei einem solchen Buch auch erwartet.

Monika Maifeld präsentiert mit diesem Buch eine Geschichte, die beim Lesen ein Gefühl von Glück und Wärme erweckt.

Copyright © 2018 by Iris Gasper

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Ein wunderschönes Weihnachtsmärchen

"Morgen ist es Liebe" ist ein äußerst gelungener Debütroman aus der Feder der Autorin Monika Maifeld. Sie entführt uns ihrer berührenden Gescichte nach Luxemburg. Und hier lernen wir wirklich ganz besondere Menschen kennen, deren Geschichte mich wirklich sehr berührt hat.

Wir befinden uns in einer kalten Winternacht kurz vor Weihnachten den tief verschneiten Weinbergen in Luxenburg. Hierher ist Martin gekommen, um sich das Leben zu nehmen. Doch anscheinend hat das Schicksal anderes mit ihm vor. Denn ausgerechnet in dieser Nacht verunglückt in den Weinbergen eine junge Ärztin, die sich auf dem Weg nach Hause befindet. Und hätte sie nicht ein Unbekannter aus dem Fahrzeug gezogen, hätte sie diesen Unfall wohl nicht überlebt. Doch als der Krankenwagen und die Polizei am Unfallort eintrifft, ist der unbekannte Retter verschwunden. Doch Martin lässt die junge Frau nicht mehr los und dann ist da noch sein Abschiedbrief, der sich in seinem Mantel befindet, der zusammen mit Alexandra im Rettungswagen verschwunden ist.

Besser kann ein Debüt überhaupt nicht sein. Der Schreibstil der Autorin hat mich sofort begeistert. Wenn ich die Augen schließe, befinde ich mich in dieser kalten Nacht auf dem Weinberg, beobachte aus der Ferne Martin, der seinen Kummer und Schmerz nicht mehr ertragen kann und sich zu diesem letzten Schritt entschlossen hat. Und dann da Alexandra. Eine sympathische junge Ärztin, die ihr Schicksal genau an diesem Abend durch den Weinberg geführt hat. Man kann sich wirklich alles bildlich vorstellen. Die Hilflosigkeit und der Schmerz von Martin ist spürbar. Und dann ist da Alexandras Mutter mit ihrer Herzenswärme, die auch das Gute in den Menschen sieht. In dieser Geschichte kommen so viele Emotionen hoch. Hier ist sowohl Wut, Trauer, Hoffnungslosigkeit und dann auch wieder Mut, Zuversicht und vor allem Liebe zu spüren. Und in Sachen Liebe hat es Alexandra ja wirklich nicht leicht, vor allem als ein guter Freund aus Studientagen wieder bei ihr auftaucht. In dieser Geschichte gibt es vo viele wunderbare Menschen, die man einfach ins Herz schließen muss.

Ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühl-Weihnachtswunder- Buch, das mir unterhaltsame und vergnügliche Lesestunden beschert hat. Das Cover drückt für mich auch Lebensfreude aus. Selbsverständlich vergebe ich für dieses Traumbuch 5 Sterne und freue mich schon auf die nächste Geschichte der Autorin.

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Etwas vorhersehbar!

Dr. Alexandra Novak ist kurz vor Weihnachten mit ihrem Auto auf dem Weg zu ihrer Mutter, als sie einen Unfall hat. Sie droht im Auto eingeschlossen zu verbrennen. Martin Hallberg, der eigentlich in der Nacht geplant hatte Selbstmord zu begehen,rettet die junge Frau aus ihrem Wagen. Der Abschiedsbrief an seine Familie steckte schon geschrieben in seinem Mantel, den er nach der Rettung Alexandra überlässt. Und genau diesen Brief will er zurück und nähert sich Alexandra , die mittlerweile zur Genesung bei ihrer Mutter lebt.

Die Geschichte spielt kurz vor und nach Weihnachten und zieht sich vom 21. Dezember bis 7. Januar. Die Tage und Datumsangaben sind denn auch gleich die Kapitelüberschriften . Los geht's also 3 Tage vor Heiligabend und diese Zeit ist im Buch sehr stimmungsvoll und mit viel Schnee beschrieben.Einen melancholischen, traurigen und schweren Touch bringt der geplante Selbstmord von Martin Hallberg rein , wobei die Gründe dafür das ganze Buch über im Dunklen liegen und hervorragend gemacht sind um mit Spannung weiterlesen zu lassen. Und genau um diese Spannung war ich froh, denn ansonsten ist die Story doch etwas vorhersehbar.Vor allem die Liebesgeschichte ist eigentlich von Beginn weg absehbar. Zwei Protagonisten verlieben sich nach einigem ermüdendem Hin und her ineinander …dass die beiden sich kriegen, ist seit Seite 3 an klar.

Als eine Bereicherung empfand ich die kursiv geschriebenen Gedanken der Figuren, die immer wieder mal eingebaut wurden. Sehr unterhaltsam wenn man als Leser sieht was die Personen denken…und wenn Mr. Spock ,der Hund zum Zuge kommt, wirds witzig.

Weniger zufrieden war ich mit der Charakterisierung der Figuren. Vor allem Alexandra agiert mal hü und mal hopp und ihre Launen und Wünsche ändern sich wie bei einer pubertierenden Jugendlichen. Meiner Meinung nach ist diese Figur etwas zu wenig überzeugend charakterisiert. Auf einer Seite die taffe Ärztin, auf der anderen Seite ähnelt sie einem Ritterfräulein von anno dazumal ,das fast in Ohnmacht fällt ,weil ein Mann sie auf seinen Armen die Treppe rauf trägt.

Die eingeflochtenen Themen wie Arbeitslosigkeit und Folgen für die Ehefrau und die Kinder sowie die dunkle Seite des Sensations-Journalismus sind gut und authentisch geschrieben .

Die Dialoge waren mit zeitweise etwas zu hölzern und willkürlich. Immer wieder habe ich mich gefragt :Warum sagt er/sie das nun ? Die Worte wurden in den Mund gelegt um den Fortlauf der Handlung sicher zu stellen.

Der Schreibstil ist teilweise etwas unausgereift und holperig …doch da es sich um ein Debüt handelt drücke ich hier ein Auge zu in der Hoffnung, dass der nächste Roman flüssiger wird.

Trotz diesen Kritikpunkten hat mich das Buch gut unterhalten !

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