Petra Durst-Benning: Das Weihnachtsdorf

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Petra Durst-Benning: Das Weihnachtsdorf
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783764505981

Informationen zum Buch

Seiten
208

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
"Hohoho..."

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Handlungsort

Region
Kontinent
Handlungsorte
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Es ist Anfang Dezember im malerischen Allgäu. Maierhofen liegt friedlich im Schnee, Kerzenlicht funkelt in den Häusern. Der Trubel des Sommers ist längst vorbei, das große Kräuter-der-Provinz-Festival nur noch eine schöne Erinnerung. Langweilig wird es im Genießerdorf jedoch lange nicht, denn der erste Weihnachtsmarkt steht bevor. Wenn es nach Werbefrau Greta geht, haben dort Plastik-Nikoläuse und billiger Glühwein nichts verloren. Wird es aber den Maierhofenern gelingen, das Wahre und Gute in den Winter hinüberzuretten? Therese freut sich auf Feiertage in trauter Zweisamkeit, doch jemand will ihre Pläne durchkreuzen. Und während es Christine vor ihrem ersten Fest alleine graut, werden Roswitha und Edy auf die Probe gestellt. Junges Liebesglück, neue Sehnsüchte und zerschlagene Hoffnungen brauen sich zusammen wie Winterstürme. Wie viele kleine Wunder braucht es für das große Glück?

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Kurzroman zur Überbrückung der Wartezeit

Weihnachten naht in Maierhofen! Nach dem großen Genießer-Festival im Sommer sind die Einwohner natürlich längst schon wieder mit neuen Plänen beschäftigt, zum einem natürlich mit dem großen Weihnachtsmarkt, der wieder viele neue Besucher in den Ort locken soll, zum anderen natürlich mit ihren eigenen privaten Weihnachtsfeierlichkeiten.

Insbesondere Christine steckt bis über beide Ohren in Vorbereitungen, ist es doch das erste Weihnachtsfest seit der Trennung von ihrem Mann, umso schöner will sie es sich und den beiden Töchtern machen. Doch wieso drucksen die beiden so herum, wenn es darum geht, wann genau sie zum Fest nachhause kommen?

Edy und Roswitha sind vom großen Erfolg von Edys veganer Wurstproduktion fast ein bisschen überfordert. Denn da sind ja auch noch Roswithas eigene Pläne und der Hof und ihre alten Eltern, wer soll das nur alles stemmen?

Therese freut sich nach ihrer Krankheit und Genesung auf ein ruhiges Weihnachten zu zweit mit ihrem Sam, das Gasthaus soll geschlossen bleiben – doch da nistet sich ganz ungefragt dann doch jemand ein, was nun?

Und dann sind da – neben vielen anderen Maierhofenern – noch Greta und Vincent, die zu Weihnachten ebenfalls eine besondere Überraschung für den anderen geplant haben. Wer wird da wohl die größten Augen machen?

Ich empfehle, „Kräuter der Provinz“ zuerst zu lesen, dort lernt man Maierhofen, seine Einwohner und deren Probleme und Sorgen, aber auch ihren Zusammenhalt und ihre Lösungen, bereits kennen.

Ein wenig irreführend ist vielleicht die Bezeichnung „Roman“ auf dem Cover und dass das Büchlein als Maierhofen Band 2 geführt wird. Eigentlich handelt es sich eher um eine Kurzgeschichte, ein Appetithäppchen für die Leser, um die Wartezeit auf den nächsten „richtigen“ Maierhofen-Roman „Die Blütensammlerin“ (erscheint im März 2017) zu verkürzen.

Es ist also nur ein Kurzroman, das Buch umfasst gute 200 Seiten, wovon allerdings viele schon Rezepte und Weihnachtsideen sind, die am Ende des Buches stehen. Die eigentliche Geschichte ist dementsprechend noch etwas kürzer und liest sich schnell, fast zu schnell! So groß einerseits die Freude über das Wiedersehen mit Maierhofen und seinen Bewohnern ist, so schnell ist diese Freude dann auch schon wieder vorbei – aber glücklicherweise bleibt ja die Vorfreude auf den nächsten Teil, in dem es dann wieder etwas ausführlicher zur Sache gehen wird und in dem hoffentlich die offenen Fragen beantwortet und die momentan noch losen Enden zusammengeführt werden!

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Meine Meinung:
Ich kenne "Kräuter der Province" noch nicht, habe aber trotzdem super in die Geschichte reingefunden und mich von Anfang an wohl in Maierhofen gefühlt.
Was nicht zuletzt an den liebenswerten Einwohnern liegt, die dabei sind, ihren ersten Weihnachtsmarkt vorzubereiten. Doch bevor es so weit ist, gibt es nicht nur Eitel Sonnenschein, nein es müssen erst noch ein paar Hürden genommen werden.
Christine feiert das erste Weihnachten ohne ihren Mann, hofft aber trotzdem mit ihren Töchtern ein nettes Fest verbringen zu können. Therese und Roswitha freuen sich ebenfalls auf Weihnachten in trauter Zweisamkeit mit ihren Männern. Doch leider gibt es manchmal eine sehr aufdringliche Verwandtschaft, die das anders sieht.
Aber dank des Zusammenhalts der Gemeinschaft, wo jeder für jeden da ist, werden es doch noch für alle schöne Weihnachtstage.

Ich bin Anfang Dezember schon in richtiger Weihnachtsstimmung und freue mich schon riesig darauf, denn Petra Durst-Benning hat so einen schönen Schreibstil, der einen richtig mitgehen läßt und die Personen Nahe bringt. Es wird gebacken, gebastelt, leckeres gekocht, Liköre hergestellt und, und, und. Man würde am liebsten selbst überall mithelfen.
Mithelfen kann man zwar nicht, aber man kann alles nachkochen und nachbacken, denn im hinteren Teil sind alle Rezepte angegeben, was ich wirklich grandios finde.
Ich werde mit Sicherheit einiges ausprobieren und mich so stets an Maierhofen erinnern.

Ein wunderschönes Cover, eine Geschichte, die verzaubert, hierfür kann es nur 5 Sterne geben und eine absolute Leseempfehlung.

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Genuss zur Weihnachtszeit

Nach dem allgemeinen Trubel des Genießerfestivals wird es langsam aber sicher Winter & Weihnachten in Maierhofen.
Das bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass es auch ruhiger zugeht.

Spannungsvoll habe ich die Fortsetzung von "Kräuter der Provinz" erwartet, waren mir doch die Bewohner von Maierhofen alle schon mächtig ans Herz gewachsen und ich war neugierig darauf zu erfahren, wie sich das Leben von Therese, Greta, Christine und den anderen entwickelt.

Dieser kleine Roman kam daher zur Weihnachtszeit wie gerufen.

Das Buch ist zwar leider nicht besonders lang, vermag aber trotzdem, mich zu begeistern und schon jetzt in Vorfreude auf "Die Blütensammlerin" einzustimmen.

Direkt mit Aufschlagen des Buches konnte man anknüpfen an den Besuch in Maierhofen zur Sommerzeit. Es war ein Gefühl wie "gute alte Bekannte wiedertreffen", die man liebgewonnen hat und sich von ihnen erzählen lassen, wie das Leben so gespielt hat in der Zeit seit dem letzten Treffen.

Christine und wie sie mit ihrer Trennung von ihrem Mann klar kommt, Therese und Sam, ihre junge Liebe und wie es Therese nach ihrer Genesung geht. Natürlich auch, wie sich ihr Leben und die Sicht auf die Dinge durch die Krankheit geändert haben. Und nicht zuletzt Greta und Vincent und Rosi und Edy.

Von jedem wurde man etwas gewahr und alle alten Bekannten hatten ihren kleinen oder großen Auftritt, so dass die Seiten des Buches nur so dahinflogen.

Viel zu schnell war somit das Ende der Geschichte erreicht und sowohl im Buch als auch in der Realität war man in der (Vor-)Weihnachtszeit angekommen. Es war sehr stimmungsvoll, das Buch gerade zur passenden Zeit zu lesen, so dass man die Gefühle der Personen recht gut in den jahreszeitlichen Kontext setzen und mitfühlen konnte. Noch dazu war es perfekt, sich mit dem Buch und einem Heißgetränk auf das Sofa zurückzuziehen, eine Kerze anzuzünden und einfach für ein paar Stündchen einzutauchen in die beschauliche Welt von Maierhofen.

Nun bleibt man voller Spannung auf den nächsten Roman zurück und ich hoffe, die Zeit vergeht genauso schnell wie bei der Lektüre!

Als kleinen Bonus gab es natürlich auch hier wieder am Ende des Romans einige Rezepte, die geradezu dazu einladen auszuprobiert zu werden.

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Eine wunderschöne Vorweihnachtsgeschichte

Ich habe mich gleich als ich es sah in das Cover verliebt. Es stimmt so wunderbar auf Weihnachten ein und die Geschichte passt genau in diese Jahreszeit.
Das Genießerdorf Maierhofen im malerischen Allgäu will in diesem Jahr seinen ersten Weihnachtsmark veranstalten. Überall wird gezimmert und gehämmert, gebastelt, gebacken, gekocht und gebraten. Den Duft von den kross gebratenen Kartoffelscheiben habe ich direkt in der Nase. Aber es kommt auch hier und da zu Unstimmigkeiten, wenn die Arbeit einfach zu viel wird oder man sich einfach missversteht.
Leider habe ich es noch nicht zum Kräuter-der-Provinz-Festival geschafft und daher auch erst hier auf dem Weihnachtsmarkt die durchweg sympathischen Menschen aus Maierhofen kennengelernt.
Petra Durst-Benning hat einen so leichten, liebevollen und mitreißenden Schreibstil, dass ich mich in dem kleinen Dorf sofort heimisch gefühlt habe. Sie erzählt die Geschichten von den einzelnen Familien so einfühlsam und bringt den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft so gut rüber, dass ich gerne ein Teil davon wäre. Leider viel zu schnell ist das Buch ausgelesen.
Aber durch die Rezepte, die im Anhang des Buches zu finden sind, bleibe ich wenigstens kulinarisch noch einige Zeit in Maierhofen.
Eine wunderbare Geschichte, genau passend in die Vorweihnachtszeit, die mich verzaubert hat und die ich sehr gerne weiter empfehle.

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(Aktualisiert: 06 Dezember 2016)
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Maierhofen im Weihnachtsfieber

Petra Durst-Benning - Das Weihnachtsdorf - Blanvalet
Maierhofen, Allgäu
Zurück in Maierhofen, inzwischen ist Weihnachten und das kleine Genießer-Dorf hat wieder Gelegenheit seine kreativen Köstlichkeiten erneut unter die kulinarisch-verwaisten Seelen, zu bringen. Das Genießer-Festival im Sommer war ein voller Erfolg und zugleich die Rettung eines ganzen Dorfes, wenn nicht sogar einer ganzen Region. Maierhofen gilt als Vorbild.

Jetzt in der Adventszeit, sind alle am rotieren, denn der Weihnachtsmarkt von Maierhofen, soll wie immer, der Schönste, seit langem sein.
Das haben sich unsere wohlbekannten Dörfler jedenfalls vorgenommen. Mit viel Herzblut sind sie an der Sache.
Endlich ist Therese wieder gesund und kann auch einmal an sich denken..und Sam, ihr Koch tut es auch. Knüpfen sich da zarte Bande?
Der Vorsatz, das Hotel über die Feiertage zu schließen, wird ein "Heiliger" bleiben.

Christine ist einsamer denn je, aber sie will mit ihrem Unglück nicht hausieren gehen.
Ihr Mann hat die Scheidung eingereicht und ihre Töchter wollen die Festtage lieber in der Karibik verbringen.
Edy bekommt einen Preis und führt seltsame Telefongespräche, die Rosi in Aufruhr versetzen, sie traut sich nicht darüber zu reden, denn sie hat versehentlich gelauscht.
Greta und Vincent haben für sich wirklich ein sehr herziges Weihnachtsgeschenk ausgeheckt.
Einer fehlt? Natürlich nicht! Heidi Hutter ist auch in gewohnt enervierender Manier dabei und will mal wieder einmal ganz Maierhofen für ein Interview aufmischen.

Ein spannender und warmherziger Roman von einer überaus sympathischen Autorin.
Die gute Laune ist Programm, wenn auch mit kleinen Hindernissen und Denkanstößen.
Das Weihnachtsdorf ist ein besonders zauberhafter Roman.

Natürlich gehören zu einem Maierhofen-Weihnachtsroman viele wunderbare Rezepte.
Für Leckermäuler mit Verantwortung..
Unbedingte Kauf und Geschenk-Empfehlung! Fröhliche Weihnachtsfeiertage!

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Eine wunderbare Reise nach Maierhofen

"Das Weihnachtsdorf" von der Autorin Petra Durst-Benning ist Band 2 der Maierhofen-Reihe. Ich kenne den ersten Teil leider noch nicht, aber ich habe mich in Maierhofer trotzdem sofort wie zuhause gefühlt.

Die Geschichte: Nun ist es Anfang Dezember in Maierhofer und der Ort liegt friedlich im Schnee und in den Häusern funkelt Kerzenlicht. Eine schöne Erinnerung für die Einwohner von Maierhofer ist noch das große Kräuter-der-Provinz-Festival. Doch langweilig wird es im Genießerdorf nicht, denn nun steht der erste Weihnachtsmarkt vor der Tür und dieser soll ja etwas ganz besonderes werden. Wenn es nach Werbefrau Greta geht, haben dort Plastiknikoläuse und billliger Glühwein nichts verloren. Aber wird es den Maierhofenern gelingen das Wahre und Gute in den Winter hinüberzuretten? Therese freut sich auf ein Weihnachtsfest in Zweisamkeit und Christine graut es vor dem ersten Fest allein. Und dann sind da noch Edy und Rosi, ihre Liebe wirde auf eine harte Probe gestellt. Doch wozu sind denn Weihnachtswunder da?

Wenn ich die Augen schließe, befinde ich mich immer noch in Maierhofer. Die Autorin hat mich mit ihren wunderbaren Schreibstil wieder einmal restlost begeistert. Sie lässt den Leser sofort eintauchen in die Geschichte und man fühlt sich sofort pudelwohl. Ich bin in Maierhofen über den Weihnachtsmarkt gewandert und habe all die wunderbaren Dinge bewundert, habe Holunderpunsch getrunken und habe mich von der traumhaften Stimmung einfangen lassen. Wunderbare Menschen haben hier etwas einmaliges geschaffen. Dieser Zusammenhalt ist auch einfach etwas ganz besonderes. Es muss sich niemand einsam und allein fühlen. Es ist wunderbar, wie dieses verschlafene Dorf wieder zum Leben erwacht ist und wie mutig die Menschen hier sind, etwas Neues zu beginnen. All die mit viel Liebe entstanden kleinen Geschäfte, in denen Produkte aus der Region angeboten werden - eben ein richtiges Genießerdorf. Da ich gerne mehr über Theresa, Sam, Greta und all die sympathischen Menschen aus Maierhofer erfahren möchte, werde ich jetzt den 1. Band "Kräuter der Provinz" lesen.

Ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch, mit dem ich wunderbare Lesestunden verbracht habe. Besonders hervorzuheben ist auch noch die Aufmachung: Ein herrlich gestaltetes Cover, das ein echter Hingucker ist und all die tollen Rezepte im Anhang, die einfach zum Nachmachen einladen. Selbstverständich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich schon auf meinen nächsten Ausflug nach Maierhofen.

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