Ryan Winfield: Jane's Melody

 
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Ryan Winfield: Jane's Melody
Untertitel
Kein Tag ohne dich
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Jane's Melody
ET (Original)
2013
ISBN-13
9783734102370

Informationen zum Buch

Seiten
384

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
Übersetzer/in

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Handlungsort

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Die 40-jährige Jane hadert mit ihrem Schicksal: Ihre Tochter Melody, zu der sie seit Monaten keinen Kontakt mehr hatte, ist überraschend gestorben. Als sie einen jungen Mann am Grab ihrer Tochter beobachtet, versucht Jane, von ihm mehr über Melodys jüngere Vergangenheit zu erfahren. Caleb ist Musiker ohne feste Bleibe, und als Jane ihm anbietet, in ihrem Haus zu wohnen, nimmt er ihren Vorschlag an. Vor der malerischen Kulisse der einsamen Pazifikküste lernen die beiden sich näher kennen. Und Jane spürt, dass aus ihrer anfänglichen Sympathie für den jungen Lebenskünstler langsam mehr wird. Doch ist sie bereit, einen Neuanfang zu wagen?

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Trauer und Glück

Jane und Melody hatten ein gespanntes Verhältnis und dann brach der Kontakt zwischen den beiden ganz ab. Nun ist Melody an einer Überdosis gestorben. Der Schmerz sitzt tief bei Jane, sie hadert mit dem Schicksal und sucht eine Verbindung zu ihrer verstorbenen Tochter. Sie beobachtet einen jungen Mann am Grab ihrer Tochter und sieht ihn dann wieder vor dem Café, in dem einst ihre Tochter arbeitete. Dort spielt er auf seiner Gitarre. Jane versucht mehr über Melody von ihm zu erfahren. Caleb ist ein Musiker ohne feste Bleibe und Jane bietet ihm an, bei ihr zu wohnen. Die beiden kommen sich näher und es entwickelt sich eine unerwartete Beziehung. Aber Jane hat ihre Zweifel, ob das richtig ist.
Das Buch lässt sich wundervoll lesen und die Geschichte ist sehr ergreifend. Ich konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen, denn ihre Gefühle waren sehr deutlich dargestellt.
Zwischen Müttern und Töchter gibt es häufig Konflikte und Missverständnisse. Es ist schon schlimm genug, wenn Kinder vor ihren Eltern sterben. Wie schwer muss man als Mutter daran tragen, wenn die Tochter stirbt, ohne dass das alles aufgearbeitet werden kann. Da ist es gut, dass Jane in Caleb jemanden findet, mit dem sie ihre Trauer und ihren Schmerz teilen kann. In dem sie sich mit Caleb austauscht, wird Melody für sie wieder ein Stück lebendig.
Caleb ist ein Mensch, der das Leben nimmt wie es kommt und sich wenig Gedanken darum macht, wie es weitergeht. Daher war dieser Lebenskünstler auch ohne feste Bleibe. Doch er ist auch ziemlich reif für sein Alter. Er kümmert sich sehr liebevoll um Jane.
Aus der Sympathie zwischen Jane und Caleb wird mehr. Aber darf das sein? Jane ist so viel älter als Caleb und hat schon so viel erlebt im Laufe ihres Lebens. Darf sie wieder glücklich sein, obwohl sie doch um ihre Tochter trauert? Aber warum sollte diese Beziehung keine Chance haben.
Die Geschichte ist voller Emotionen und hat mich sehr berührt. Die Charaktere sind genauso so authentisch und realistisch wie die Geschichte an sich.
Eine sehr schöne Liebesgeschichte.

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