Simona Ahrnstedt: Die Erbin

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Simona Ahrnstedt: Die Erbin
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
En enda natt
ISBN-13
9783802599453

Informationen zum Buch

Seiten
480

Sonstiges

Originalsprache
schwedisch
Erster Satz
David Hammar spähte durch die gewölbte Scheibe des Hubschraubers hinaus.

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Handlungsort

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Die Schwedin Natalia De la Grip ist eine der angesehensten Unternehmensberaterinnen Europas. Doch obwohl sie in die schwedische Oberschicht und eine Welt grenzenlosen Wohlstands hineingeboren wurde, musste sie sich diesen Erfolg hart erarbeiten. Ihr höchstes Ziel ist es, einen Platz im Aufsichtsrat des milliardenschweren Familienunternehmens Investum und somit auch endlich die Anerkennung ihres patriarchalischen Vaters zu gewinnen. Als Natalia aus heiterem Himmel von David Hammar – Schwedens jüngstem und erfolgreichstem Risikokapitalgeber – zum Lunch eingeladen wird, ist sie zwar misstrauisch, vor allem aber eins: neugierig. Sie lässt sich auf das Treffen ein und ist überrascht, wie überwältigend die Anziehungskraft zwischen ihr und David ist. Doch was sie nicht weiß: David hat noch eine Rechnung mit ihrer Familie offen. Und die letzte Schachfigur, die er bewegen muss, um diese zu begleichen, ist Natalia …

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Schwedischer Liebesroman

David Hammar ist ein aufsteigendes Finanzgenie in der Stockholmer Geschäftswelt. Er plant den größten Coup seines Lebens: die feindliche Übernahme des alteingesessenen Konzerns Investum, einem Wirtschaftimperium. Damit will er seine ärgsten Feinde, die Familie de la Grip aus dem schwedischen Hochadel, komplett vernichten. Als er sich mit der Tochter des Hauses Natalia de la Grip trifft, um sie für seine Zwecke einzuspannen, geschieht das Unerwartete: er entwickelt Gefühle für sie, die auch erwidert werden. 

Meine Meinung:

Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Die Autorin benutzt die schwedische Finanz- und Adelswelt als Kulisse für diese verzwickte Liebesgeschichte, und ich hab mich damit sehr gut unterhalten gefühlt. 

David ist die interessantere Hauptfigur, da zwei Herzen in seiner Brust schlagen und er sich in seiner Konfliktsituation zerrissen fühlt, noch dazu mit einem schrecklichen Geheimnis aus der Vergangenheit belastet. Natalia war mir dagegen ein wenig zu glatt geraten; sie ist in allem, was sie tut, perfekt und ein Gutmensch durch und durch. Erfolgreich im Job, gut aussehend ohne eitel zu sein, immer ehrlich und geradlinig, loyal zu ihrer Familie, nicht versnobt trotz ihrer Abstammung... ihr hätte ein kleiner Makel nicht geschadet, um sie interessanter zu machen.

Daneben überraschte mich die Autorin mit einigen sehr schön gezeichneten Nebenfiguren, die fast schon eine eigene Geschichte verdient hätten. Die superreiche, erfolgreiche aber einsame und gefühlskalte Asa, ihr Konterpart Michel, seines Zeichens Davids Geschäftspartner und Freund, der sie für sich gewinnen will und dabei unsichtbare Mauern überwinden muss. Die Familie de la Grip, deren Mitglieder sehr unterschiedlich sind und die die Handlung mitbestimmen. Das alles ergibt einen tollen Mix aus Familiendrama, Finanzkrimi und Liebesgeschichte, der mich nie gelangweilt hat.

Die Autorin erzählt aus verschiedene Perspektiven und gibt dadurch Einblicke in die verschiedenen Persönlichkeiten der Figuren. Was ihr sehr gut gelungen ist, sind die erotischen Szenen, von denen überraschend viele vorkommen. Sie sind sehr sorgfältig ausgearbeitet und abwechslungsreich, kommen schon zur Sache, aber ohne pornographisch zu werden. Ich muss allerdings zugeben, dass der Roman nicht ganz ohne Klischees auskommt, was mich persönlich nicht gestört hat, aber es soll erwähnt werden. Sprachlich fand ich den Roman eher durchschnittlich.

Am Ende punktet die Autorin mit einer schlüssigen, wenn auch überraschenden Auflösung, die mir gut gefallen hat. Leider hat sie sich im Schlußteil mit Gefühlsduselei sehr zurück gehalten, wohl um das Ganze nicht so kitschig ausklingen zu lassen. Ich hätte aber durchaus noch ein wenig Kitsch an dieser Stelle vertragen.

Insgesamt fand ich den Roman sehr ansprechend und empfehle ihn LeserInnen, die gerne romantisch/erotische Liebesromane lesen, ein paar Klischees vertragen und auch dem Setting in der schwedischen Finanzwelt nicht abgeneigt sind - für Fans von Michelle Raven & Co. Ich freue mich schon auf den zweiten Band dieser Reihe, der sich dann um ein anderes Familienmitglied der de la Grips drehen wird.

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Wenn dir die Liebe zum Verhängnis wird...

Da ich Romane mit starken Frauencharakteren sehr mag, war ich der Meinung, dass dieses Buch genau das Richtige für mich sein müsste. Es ist übrigens der erste Band einer Reihe. Tja und bei dem Cover konnte ich wohl kaum widerstehen.

In der Geschichte geht es um Natalia de la Grip, eine Frau die weiß was sie will und zudem beruflich noch sehr erfolgreich ist. Aufgrund ihrer Stellung will es nur nicht so recht mit den Männern klappen. Doch dann lernt sie den mysteriösen David Hammar kennen, der gar nicht der Bad Boy zu sein scheint wie ihn die Klatschmagazine immer nennen. Doch ist David wirklich die richtige Wahl, schließlich hat er mit ihrer Familie noch eine Rechnung offen? Deren Begleichung erfolgt nur durch: Rache.

Ein beobachtender Erzähler führt uns durch die Geschehnisse, wo wir mal Natalia und mal David begleiten und somit die Perspektive von beiden Protagonisten live miterleben.

Die große Schwäche des Buches war für mich, dass alle dargestellten Protagonisten total unnahbar dargestellt sind. Ich konnte mich in niemanden einfühlen, was ich ungemein schade fand. So fehlte mir auch einfach oft der Zugang zum Buch.

Der Roman besticht vor allem durch die Beleuchtung der Businesswelt und den Intrigen in der Arbeitswelt. Leider beschreibt die Autorin dies sehr ausführlich, was ich zunehmend als langweilig empfand.

Die eingestreuten erotischen Szenen haben mir hingegen ganz gut gefallen, passten aber teilweise nicht so recht zum jeweiligen Charakter.

Mich konnte die Geschichte um David und Natalia leider nicht überzeugen. Mit einem positiven Ende hatte ich zwar gerechnet, dass es aber in einem unglaublich kitschigen Happyend münden würde war mir dann erst recht zu viel.

Fazit: Wahrscheinlich ist dies hier einfach nicht mein Genre. Ich musste mich durch das Buch beißen und die ersehnte Überraschung blieb leider aus. Von mir gibt es daher leider keine Leseempfehlung.

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Liebe in der schwedischen Finanzwelt

Zum Inhalt:

David Hammar ist alles was man sich nur wünschen kann: erfolgreich, reich, gutaussehend und in der 
Stockholmer Finanzwelt ein ebenso angesehener wie auch gefürchteter Konzernhai. Für seinen nächsten Coup hat er einen Plan, den er auf jedenFall durchziehen möchte. Als er die Finanzexpertin Nathalia de la Grip trifft, die er für seine Zwecke einspannen möchte, geschieht etwas Unerwartetes: Beide sind fasziniert von dem jeweils anderen und entwickeln Gefühle, dies ist für seinen geplanten Coup alles andere als förderlich.

Der erste Satz:

David Hammar spähte durch die gewölbte Scheibe des Hubschraubers hinaus.

Meine Meinung:

Die Autorin Simona Ahrnstedt entführt einen mit diesem Buch in die Stockholmer Finanzwelt, in der sich eine sehr stürmische Liebesbeziehung entwickelt. Sie verknüpft dabei geschickt die Arbeitswelt mit dem Privatleben der Protagonisten, sodass man während des Lesens das Gefühl bekommt, ganz nah an der Person dran zu sein. 

Die Protagonisten Nathalia de la Grip und David Hammar könnten gar nicht unterschiedlicher sein. Sie kommt aus gutem Haus und wird für ihren großartigen Leistungen im Job von ihrer Familie eher nur belächelt, da Frauen sich doch lieber um die Familie kümmern sollen. Sie erscheint in dem Buch geradezu perfekt, da sie trotz all dem noch bescheiden ist und sich auf ihr Aussehen auch nichts einbildet. David hingegen kommt aus ärmlichen Verhältnissen und hat sich von der Jugend an alles erkämpfen müssen. Jedoch hatte er immer eine starke familiäre Loyalität auf die er sich verlassen konnte. Das schöne an seiner Figur ist, dass sie Ecken und 
Kanten hat, sodass David von Anfang an sehr interessant war.

Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Hierdurch bekommt man teilweise Informationen schon vorher und kann dadurch mit einer Hauptfigur mitfiebern, bis sie davon auch erfährt. Des Weiteren erhält man so auch ein besseres Verständnis für die Beweggründe der verschiedenen Figuren. 

Das Ende des Romans war recht überraschend, für mich ein wenig zu überraschend. Jedoch hat das dazu 
geführt, dass sich alle Probleme in Wohlgefallen aufgelöst haben. 

Alles in allem war es ein kurzweiliger Roman, der mich gut unterhalten hat. Ob ich den zweiten Teil lesen werde, weiß ich noch nicht, da dieser Roman für mich ein abgeschlossenes Ende hat. 

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