Sylvia Lott: Die Inselgärtnerin

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Sylvia Lott: Die Inselgärtnerin
Verlag
ET (D)
2018
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783734104909

Informationen zum Buch

Seiten
448

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Feuchtwarme Luft schlug Sonja entgegen, als sie die Tür zum Gewächshaus öffnete.

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Handlungsort

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Sonja ist kaum über die Trennung von ihrem Mann hinweg, als sie auch noch ihren Job verliert. So hält die Gartenarchitektin nichts in der Heimat, als sie überraschend ein Strandhaus in Florida erbt. Dolphin Island ist zauberhaft: pastellfarbene Häuschen und türkisblaues Meer. Bald findet Sonja nicht nur eine neue Aufgabe – sie möchte so schöne wie umweltfreundliche Dünengärten anlegen –, sondern trifft mit Nick Winslow auch einen Mann, der sie tatsächlich zum Bleiben bewegen könnte. Doch irgendjemand will verhindern, dass Sonja Erfolg hat und auf Dolphin Island heimisch wird. Zum Glück gibt es Lebenskünstler Sam, der ihr immer wieder aus der Patsche hilft ...

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Das Glück unter der Sonne Floridas

Sonja steckt in einer persönlichen Krise, nachdem sie sich nicht nur von ihrem Mann getrennt, sondern auch ihre Arbeit als Gartenarchitektin verloren hat. Als sie überraschenderweise von ihrer Tante ein Haus an Floridas Küste erbt, beschließt sie, sich dieses mit eigenen Augen anzusehen und so vielleicht auch ein wenig zu sich selbst zurückzufinden.
Dolphin Island zieht Sonja schnell in seinen Bann: pittoreske Strandhäuser, glasklares Meer und nette Menschen, zu denen sie schnell Zugang findet. Als sie dann auch noch Interessenten für ihren neuen Besitz finden, könnte sich Sonja eigentlich entspannt zurücklehnen, doch dann hat sie eine Idee... Wie wäre es, wenn sie in den Vereinigten Staaten einen Neuanfang startet und dort die Selbstständigkeit wagt? Hilfreich könnte in diesem Zusammenhang auch der attraktive Nick Winslow sein... Doch gleichzeitig kann sich Sonja dem Eindruck nicht verwehren, dass irgendjemand ihre Anwesenheit nicht sonderlich schätzt. Zum Glück steht ihr Sam, ein alter Bekannter ihrer Tante, immer wieder zur Seite...

Nach "Die Glücksbäckerin von Long Island" und "Die Fliederinsel" ist "Die Inselgärtnerin" der dritte Roman von Sylvia Lott, den ich gelesen habe. Und was soll ich sagen? Auch dieses Mal wurde ich kein bisschen enttäuscht! Wie gewohnt beweist die Autorin in ihrem neuesten Buch ein großes Feingefühl für ihre Figuren, wenngleich ich gestehen muss, dass mich die beiden anderen Titel mit ihrem jeweiligen historischen Hintergrund noch stärker gefesselt haben. Aber die Atmosphäre in Florida - die Sonne, das Meer und das weniger hektische Leben - hat Sylvia Lott wirklich perfekt eingefangen! Ich fühlte regelrecht die angenehme Wärme auf der Haut, konnte das Meer riechen und die Delfine vor den Augen sehen - ich fühlte mich regelrecht in meinen Urlaub im Südosten der Vereinigten Staaten von Amerika zurückversetzt.
Sonja ist eine sympathische Frau, die eine ziemliche Veränderung während des Romanes nimmt. Anfänglich wollte ich ihr gerne mal auf die Schulter klopfen, sie aufrichten und ihr Zuversicht zusprechen - doch dann habe ich erkannt, dass all das Positive längst in ihr schlummert...
Ganz typisch für die Autorin sind übrigens der Mehrwert ihrer Romane, denn sie bringt stets Wissenswertes unter - ohne zu Übertreiben. In diesem Fall hängt es vor allem mit Sonjas Beruf und gleichzeitig Passion zusammen.

"Die Inselgärtnerin" lässt sich flüssig lesen und trägt einen regelrecht durch die Lektüre. Gleich zu Anfang wurde ich abgeholt und quasi direkt nach Florida entführt - prima Unterhaltung für ein Wochenende in der Frühlingssonne. Damit lässt sich dann der Sommer noch besser herbeisehnen...

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Das Erbe in Amerika

Sonja war Gärtnerin und gab den Kunden Tipps wie sie ihre Gärten anlegen sollten, bzw. der Betrieb in welchem sie arbeitet tat dies. In der letzten Zeit ging es ihr nicht so gut….
Der Gartenbaubetreib in welchem Sonja arbeitete, war von einer anderen Firma übernommen worden. Und diese würde nicht alle Festangestellten übernehmen…
In Florida hatte Sonja ein Häuschen mit angrenzendem Grundstück von ihrer Tante geerbt. Zunächst war sie total fertig, weil sie arbeitslos geworden war, doch dann entschloss sie sich, sich das Erbe persönlich anzuschauen…
Mit einem Halbjahresvisum konnte sie länger in den USA bleiben, und sie fand auch sofort Freunde dort. Und es gab Interessenten, die ihr das Grundstück unbedingt abkaufen wollten… Doch Sonja hatte auch die Idee, sich dort selbstständig zu machen….
Angezogen von einem jungen anscheinend reichen Mann, legte sie für ihn einen Garten an…
Und dann gab es da noch Sam, ein Bekannter ihrer Tante…
Warum ging es Sonja nicht so gut? Gab es verschiedene Gründe? War Sonja nicht übernommen worden? Wie gefiel ihr das Häuschen in Florida? Würde sie verkaufen? Waren die Angebote so gut? Oder würde sie sich wirklich selbstständig machen? Würde man ihr Steine in den Weg legen? Wer war der junge, reiche Mann? Und wer war Sam? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. In der Geschichte war ich schnell drinnen, doch für meinen Geschmack zog sie sich in der ersten Hälfte doch sehr. Man liest, wie Sonja, in den USA Sunny genannt, sich dort einlebte, Freunde und Anschluss fand. Doch für meinen Geschmack dauerte das alles etwas lang. Trotzdem konnte ich mich in die Protagonistin gut hineinversetzen. Konnte mir ihre Geldnöte vorstellen, denn auch dort braucht man – will man sich selbstständig machen – Geld. Und dann gab es da natürlich auch die, denen das gar nicht passte, die unbedingt das Grundstück haben wollten. Ab diesem Zeitpunkt wurde das Buch dann doch noch spannend und ich habe letztendlich ab dann in einem Rutsch durchgelesen. Ich wollte unbedingt wissen, was weiter geschehen würde und nach welchen unsauberen Mitteln ihre Gegner greifen würden. Alles in allem hat es mir noch sehr gut gefallen. Es bekommt von mir vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

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