Tasmina Perry: Das Haus am Sunset Lake

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Tasmina Perry: Das Haus am Sunset Lake
Verlag
ET (D)
2018
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The House on Sunset Lake
ET (Original)
2016
ISBN-13
9783734105067

Informationen zum Buch

Seiten
416

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Wer jemals einen Sommer in der Casa D'Or verbracht hat, wird ihn nie vergessen, die Erinnerung bleibt für immer lebendig.

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Savannah 1995: Ein herrlicher Sommer liegt vor Jennifer Wyatt, als sie mit dem Collegeabschluss in der Tasche nach Casa D'Or zurückkehrt – der verwunschenen Südstaatenplantage am Sunset Lake, die seit Generationen im Besitz ihrer Familie ist. Zwanzig Jahre später ist Casa D’Or verlassen, und Jennifer hat die Tür zu ihrer Vergangenheit fest verschlossen. Zu schmerzlich sind die Erinnerungen an jenen letzten Sommer. Doch dann tritt plötzlich Jim wieder in ihr Leben – der Mann, dem sie damals ihr Herz schenkte. Das Wiedersehen wühlt alte Erinnerungen auf und enthüllt die dunklen Geheimnisse, die das Haus seit jenem tragischen Sommer birgt...

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Ein unvergesslicher Sommer am Sunset Lake

Casa D’Or, eine alte Südstaaten-Plantage am Sunset Lake, ist seit über fünfzig Jahren in Besitz der Wyatts. Als Jennifer Wyatt, Tochter der wohlhabenden Eigentümer, endlich ihren Collegeabschluss in der Tasche hat, gibt es kein Halten mehr - sie freut sich auf einen phänomenalen Sommer zuhause. Doch als dieser vorüber ist, hat sich alles verändert: die Familie ist zerbrochen, ihre Träume sind zerplatzt und ihr Herz schmerzt auf’s Ärgste…

Zwanzig Jahre später arbeitet Jim Johnson für einen Immobilienmogul, für den er neue Luxushotels plant und eröffnet. Nun soll er ein repräsentatives Anwesen in Savannah als nächstes Objekt gewinnen - das Casa D’Or. Jim hat eine ganz eigene Beziehung zu diesem Ort, denn in den 90ern hat er dort als junger Mann eine Frau kennengelernt. Gemeinsam haben sie einen wunderschönen Sommer am Sunset Lake verbracht… Doch kann Jim ohne Weiteres an den Ort voller Erinnerungen zurückkehren? Und wird er es schaffen, den historischen Familienbesitz in ein Hotel zu verwandeln?

Die Handlung setzt in der Gegenwart ein: Jim hat gerade ein Hotel in Schottland eröffnet und begibt sich anschließend in die Vereinigten Staaten, um das Casa D’Or für Omari zu kaufen. Ganz wohl ist ihm nicht bei dem Gedanken - doch die Gründe dafür werden sehr geschickt erst nach und nach in Rückblenden offenbart.
Wer nun denkt, dass hier eine klassische Liebesgeschichte mit anfänglichen Enttäuschungen und Missverständnissen auf ein noch klassischeres Happy End zusteuert, dem sei gesagt, dass dem nicht so ist. Der Roman ist einen Tick düsterer als ich anfangs angenommen habe, denn er zeigt, dass ein Moment im Handumdrehen vieles verändern kann - so sehr, dass plötzlich nahezu alles außer Kontrolle gerät.

Beide Zeitebenen habe ich geschätzt - ebenso wie die beiden Hauptfiguren, die für mich komplett glaubhaft gezeichnet sind. Besonders bemerkenswert war für mich übrigens Jims Mut, nach all den Jahren an den Ort zurückzukehren, an dem er so vieles verloren hat. Das Ende ließ mich mit einem gewissen Unbehagen zurück, denn ich hatte leise Hoffnung, dass sich ein anderer Weg finden würde - doch lest selbst! Es lohnt sich wirklich!

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Das Haus am Sunset Lake

„Wer jemals einen Sommer in der Casa D'Dor verbracht hat, wird ihn nie vergessen, die Erinnerung bleibt für immer lebendig. Um sich den warmen Wind ins Gedächtnis zu rufen, den Duft der Azaleen und die feuchtwarme Luft, die auf der sonnenverwöhnten Haut haftet, braucht man noch nicht einmal die Augen schließen.“

Als Jim Johnson die Casa D'Or, eine Villa im Stile eines Plantagenhauses, gelegen am Sunset Lake in Savannah, dem tiefen Süden Amerikas, wiedersieht, ist von ihren glanzvolle Zeiten nichts mehr geblieben. Unbewohnt und heruntergekommen macht sie einen vernachlässigten Eindruck. Und doch verbinden Jim, der dieses Objekt für seinen Chef, den Besitzer einen weltweiten Hotelkette in Augenschein nimmt, viele Erinnerungen und extreme Gefühlszustände mit dem „Haus aus Gold“.

Zwanzig Jahre zuvor, 1994, ist es der Ort einer verheißungsvollen Liebe, überschäumender Freude und niederschmetternder Verzweiflung, ein Ort von Schmerz und Verlust.

Jim ist Student und nicht gerade begeistert darüber, dass er seine eigenen Pläne für einer unbeschwerten Zeit aufgeben und seine Eltern in ein Sommerhaus am Sunset Lake begleiten soll. Sein Vater Bryn, ein britischer Autor und nach seinem ersten Buch eher erfolglos, will und muss hier seine Inspiration wiederfinden und in der Abgeschiedenheit einen neuen Roman schreiben.

Erst als Jim die bezaubernde und wunderschöne Jennifer Wyatt, die gerade ihren Collegeabschluss gemacht hat und mit ihrer Familie in der Casa D'Or lebt, kennenlernt, ändert Jim seine Pläne. Denn die beiden verlieben sich ineinander. Und Jim ist bereit, alles für Jennifer aufzugeben: seine Familie, seine Freunde, sein Leben in England.

Doch dann geschieht etwas, das das gemeinsame Leben der beiden zerstört und auf ein getrennte Wege führt. Bis sie sich zwanzig Jahre später wiedersehen, die alten Erinnerungen wach werden und die Tür zur Vergangenheit geöffnet wird. Jim hat Jennifer nie vergessen. Sie ist die Frau, die sein Herz berührt und der immer noch seine Liebe gehört. Gibt es eine zweite Chance für das Paar?


Tasmina Perrys Roman "Das Haus am Sunset Lake" ist eine herzbewegende, romantische Liebesgeschichte voller dunkler Geheimnisse, die durch ihre Mischung aus Gefühl und Dramatik besticht und sich hauptsächlich vor der eindrucksvollen Kulisse, einer anschaulich beschriebenen prachtvollen Villa im heißen Süden, entfaltet.

Die Geschichte von Jim und Jennifer bietet an sich nichts Neues: Einfacher Junge trifft gutsituiertes Mädchen, und es funkt gewaltig zwischen den beiden. Jennifer ist zwar einerseits mit ihrem Jugendfreund Conor verbunden, andererseits ist eine arrangierte Verlobung kein Hindernis. Liebe überwindet schließlich alles, und deshalb will Jennifer Conor verlassen und mit Jim zusammen sein. Tragische Vorkommnisse reißen die beiden aber auseinander.

Der Roman wird in zwei Zeitsträngen erzählt. Obwohl der Zeitrahmen mit zwanzig Jahren relativ klein ist, funktionieren die Wechsel zwischen den Ereignissen in der Vergangenheit und in der Gegenwart gut. Es wird allerdings offensichtlich, dass zwar das Leben in der Gegenwart Bedeutung hat, indes das Verarbeiten und Abschließen mit der Vergangenheit im Mittelpunkt liegt.

Die Autorin treibt die Handlung zunächst maßvoll, dennoch konsequent und im Verlauf immer temporeicher voran, lässt keine Langeweile entstehen und den Leser mit an der Aufklärung der Geheimnisse teilhaben, warum es zur Trennung von Jennifer und Jim gekommen ist. Sie baut so beständig die Dramatik auf und vermag es letzten Endes auch, mit einigen Wendungen zu überraschen und zu erschüttern.

Lediglich wenige Szenen, wie die auf der karibischen Insel Baruda, sind unnötig, weil sie nicht zum Fortgang beitragen, sie stören hingegen auch nicht.

Im Großen und Ganzen behält Tasmina Perry im Verlauf des Geschehens einen ansprechenden leichten und zwanglosen Erzählton bei, passt ihn jedoch in dramatischen Abschnitten der Situation und Stimmung angemessen an, wodurch er dann etwas unterkühlt wirkt.

Neben dem Setting sind es die Haupt- und Nebenfiguren, die die Geschichte mit Leben füllen. Die Autorin nimmt sich Zeit, jede Figur zu entwickeln und zu charakterisieren, damit der Leser mit ihren Stärken und Schwächen, Beweggründen und Ängsten vertraut wird. So lernt er nicht nur die Protagonisten kennen, sondern kann ebenfalls daran teilhaben, wie sich Jim und Jennifer neu wahrnehmen. Denn Jennifer ist in den zwanzig Jahren zu einer atemberaubenden Frau gereift und mit Conor verheiratet. Jim hat eine florierende Karriere mit finanzieller Sicherheit aufgebaut, zögert aber, sich zu binden.

Ob die beiden es schaffen, alle Geheimnisse aufzudecken, sich über die Vergangenheit hinwegzusetzen und zueinander zu finden? Erhalten sie ihre zweite Chance? Die kurzweilige Lektüre von Tasmina Perrys "Das Haus am Sunset Lake" wird die Fragen beantworten. Vielleicht an einem wunderbaren Sommertag...

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