Franziska Hille: Toskanische Verführung

Franziska Hille: Toskanische Verführung

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Franziska Hille: Toskanische Verführung
Verlag
ET (D)
2012
Ausgabe
E-Book
ISBN-13
9781481141192

Informationen zum Buch

Seiten
224

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Der Taxifahrer, der Flannery von Livorno nach Quercianella brachte, war redselig und neugierig wie ein altes Klatschweib.

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Flannery Gardner reist in die Toskana, um dort eine Privatbibliothek zu begutachten. Es sollte ein ganz normaler Job sein, doch Alessandro, der arrogante, abwechselnd zärtliche und schroff abweisende Besitzer der Bibliothek, schickt sie auf eine wahre Achterbahn der Gefühle. Flannery weiß nicht mehr, ob sie ihrem eigenen Verstand und ihren Gefühlen trauen kann. Was ist Alessandro della Gherardesca: Dr. Jekyll, Mr. Hyde – oder tatsächlich beides in einer Person?

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Spannend, knisternd ohne Erotik und Kitsch

Als Mitarbeiterin eines Auktionshauses erhält Flannery Gardner den Auftrag, eine Privatbibliothek in der Toskana für einen möglichen Käufer zu begutachten. Graf Alessandro della Gherardesca ist der Besitzer der Büchersammlung und empfängt sie sehr unterkühlt auf seinem Anwesen. Er hatte mit einem männlichen Spezialisten gerechnet und lässt Flannery nun spüren, dass sie nicht willkommen ist. Beide können die Situation aber nicht ändern: ein Ersatz für Flannery ist nicht verfügbar und der Käufer erwartet in Kürze einen Bericht. So ergeben sich einige turbulente Tage, in denen auch ein lang gehütetes Familiengeheimnis eine große Rolle spielen wird.

Franziska Hille ist ein Pseudonym von Susanne Gerdom, von der ich schon viele Geschichten mit Begeisterung gelesen habe. Mit "Toskanische Verführung" wagt sie sich nun auch ins Genre der Liebesromane. Natürlich war ich ganz gespannt, wie sie das Thema umsetzen wird. Mit dem Titel entsteht ja sofort eine gewisse Erwartung.

Zum Schreibstil muss man nicht viel sagen. Der war für mich gewohnt ansprechend und lebendig. Bei der Geschichte weicht die Autorin aber von einem typischen Liebesroman ab. Man spürt deutlich das gewisse Knistern zwischen den Protagonisten, aber es entwickelt sich eher zu einem mystischen, kleinen Krimi. Der Hausherr macht mit seiner rätselhaften Art dabei den Reiz aus. Man möchte einfach wissen, warum er diese verwirrenden Stimmungsschwankungen hat. So ergründet man als Leser ein Rätsel, was bis zu einem Unglück in der Vergangenheit führt.

Für mich gibt es Pünktchen Abzug, weil ich mir das Ende etwas runder gewünscht hätte. Es geht dann doch ein wenig schnell. Ein kleine Zusammenfassung der Ereignisse, auch in Verbindung mit den Geschehnissen in der Vergangenheit, hat mir gefehlt.

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Weniger Verführung als erwartet - zum Glück!

Flannery Gardner soll in der Toskana die Privatbibliothek des Grafen Alessandro della Gherardesca sichten und ihren Wert schätzen. Eigentlich ein ganz normaler Auftrag, doch der Empfang gestaltet sich frostig, hatte der Hausherr doch einen männlichen Gutachter erwartet und ganz offensichtlich ein Problem mit Frauen. Da auf die Schnelle kein Ersatz zu finden ist, muss Flannery den Auftrag dennoch durchführen. Die Beziehung zu Alessandro gestaltet sich dabei äußerst schwierig und wechselhaft, erst will er ihr komplett aus dem Weg gehen, dann scheint er sich doch wieder von ihr angezogen zu fühlen – Flannery weiß kaum, wie ihr geschieht, zumal ihre eigenen Gefühle ebenfalls Achterbahn fahren, was die junge Frau an sich eigentlich gar nicht kennt.

Hinter dem Pseudonym Franziska Hille steckt die Autorin Susanne Gerdom, was für mich der Hauptgrund war, dieses Buch zu lesen. Normalerweise bin ich kein Fan von Liebesromanen und schon gar nicht von erotischen Erzählungen. Der Titel „Toskanische Verführung“ ist hier allerdings ein wenig irreführend, denn so viel Verführung gibt es im Laufe der Geschichte gar nicht, es handelt sich nicht um eine Aneinanderreihung von Bettszenen, sondern um eine kriminalistisch angehauchte Liebesgeschichte. Auch der Humor kommt nicht zu kurz und die Wortgefechte zwischen Flannery und Alessandro habe ich immer mit einem Schmunzeln gelesen.

Obwohl natürlich von Anfang an klar ist, wer hier am Ende mit wem zusammen sein wird, gestaltet sich der Weg dahin äußerst spannend und lässt den Leser fleißig miträtseln. Das Hinundher zwischen den Hauptfiguren konnte ich persönlich an manchen Stellen nicht so ganz nachvollziehen, der Graf wurde mir das ganze Buch hindurch nicht wirklich sympathisch und daher hatte ich auch so ein bisschen meine Probleme, seine Anziehungskraft auf die eigentlich so bodenständige und vernünftige Flannery nachzuempfinden. Am Ende blieben mir einige Fragen zu offen, da ging mir manches etwas zu schnell.

Dennoch habe ich mich insgesamt gut unterhalten gefühlt und staune immer wieder über die Vielseitigkeit der Autorin, die sich auch im Genre LiRo absolut nicht zu verstecken braucht!

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Prima Unterhaltung mit Liebe, Humor und Spannung

Mit diesem Ausflug ins Genre der Liebesromane hat Susanne Gerdom alias Franziska Hille mal wieder ihre außerordentliche Vielseitigkeit bewiesen. Liebesromane meide ich normalerweise, doch weil ich von dieser Autorin schon so viele super Bücher gelesen habe, wollte ich es hier mal drauf ankommen lassen. Zum Glück verschont uns die Autorin mit Schmacht-Szenen, die sich über mehrere Seiten hinziehen und legt den Schwerpunkt mehr auf die Rahmenhandlung. So konnte auch ich dieses Buch mit einigem Vergnügen lesen.

Flannery Gardner arbeitet für ein Auktionshaus. In der Toskana soll sie die Bibliothek des Grafen Alessandro della Gherardesca begutachten. Dieser ist allerdings gar nicht davon begeistert, eine junge Frau in seiner feudalen Villa beherbergen zu müssen. So begegnet er ihr zunächst mit offener Abneigung. Flannery versucht, dem arroganten Grafen aus dem Weg zu gehen, was leider nicht immer möglich ist. Kaum treffen die beiden mal aufeinander, entbrennt schon gleich ein heftiges Wortgefecht, denn Flannery sagt dem Grafen ordentlich die Meinung. Herrlich! Dabei fühlt man aber schon sehr bald, wie es zwischen den beiden sachte knistert. Doch ein düsteres Familiengeheimnis verhindert ein schnelles Näherkommen.

Ich liebe den Schreibstil dieser Autorin! Da ist es ganz egal, in welchem Genre sie schreibt, sprachlich hebt es sich immer positiv von der Masse ab. Der Roman ist sehr unterhaltsam, die Charaktere wirken lebendig, wenn auch nicht immer sympathisch. Zuweilen konnte ich die schnellen Stimmungswechsel der Protagonisten nicht ganz nachvollziehen. Die Dialoge sind mit einer großen Menge Humor gespickt, sodass man auch öfter mal etwas zu lachen hat. Dabei ist das Ganze noch mit einer deftigen Portion Spannung aufgepeppt. Franziska Hille treibt mit dem Leser ein klasse Verwirrspiel, bei dem es einem schwer fällt, die Personen richtig einzuordnen. Man rätselt bis zum Schluss, wer welche Rolle spielt.

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Toskanische Verführung

Zum Inhalt:
Flannery Gardner reist in die Toskana um die Bibliothek des Conte Alessandro della Gherardesca zu beurteilen und für einen potenziellen Käufer zu schätzen. Der Conte ist alles andere als begeistert von Flannerys Person. Er hatte einen männlichen Bibliothekar erwartet. Am liebsten würde er sie ostwendend zurückschicken, doch der Käufer drängt und so alzeptiert er widerwillig Flannerys Anwesenheit.
Meine Meinung:
Auf Grund des Titels hatte ich eine Liebesgeschichte mit einigen Bettszenen befürchtet. Da ich die Autorin aber sehr gerne lese, wollte ich trotzdem auch dieses Buch lesen. Ich wurde sehr angenehm überrascht. Die Geschichte hat wirklich Handlung und Bettszenen gibt es gar keine. Das übliche Hin-und-Her eines Liebesgeschichte gibt es schon, aber das ganze ist wirklich sehr ansprechend geschrieben.
Flannery möchte ihren Auftrag schnellstmöglich hinter sich bringen und diesem arroganten Schnösel wieder den Rücken kehren. Der Conte schafft es immer wieder sie ganz schön durcheinander zu bringen. Manchmal schäumt sie geradezu vor Wut und lässt sich zu Äußerungen hinreißen, die sie dann wieder bereut. Keine einfache Basis für eine Zusammenarbeit.
Eine witzige Figur in dieser Geschichte ist der Sekretär Andrew. Andrew ist dem Conte treu ergeben und in seiner Gegenwart stets der korrekte Angestellte. Doch anderen Menschen gegenüber zeigt er auch seine witzige Seite. Das war sehr erfrischend.
Fazit:
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Die Handlung und die Personen waren gut dargestellt. Ich kann jedem, der gerne Liebesgeschichten mit einem mystischen Einschlag liest, dieses Buch empfehlen.

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Toskanische Verführung

Franziska Hille war mir als Autorin noch nicht bekannt, Susanne Gerdom natürlich schon. Und genau aus dem Grund habe ich dieses Buch gekauft und hier mitgelesen. Es unterscheidet sich auch gravieren von dem was ich bisher von der Autorin kenne.
"Toskanische Verführung" ist ein Liebesroman der in etwa in die Sparte "Cora" Romane passt. Ein Liebesroman mit einigen Verwirrungen und auch eine gewisse mystherische Handlung die mir persönlich noch am Besten gefallen hat. Für ein Liebesroman war mir etwas zu wenig Romanze dabei. Dafür hat mir aber das unterschwellige und geheimnisvolle um die Figur des Hugos gefallen. Auch der deutlich vorhandene Humor in den Dialogen fand ich sehr gut und hat mich hier gerne bis zum Schluss lesen lassen.
Mein Fazit: Ein Buch zur einfachen, durchaus guten Unterhaltung zwischendurch.

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