Susan Elizabeth Phillips: Verliebt, verrückt, verheiratet

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Susan Elizabeth Phillips: Verliebt, verrückt, verheiratet
Verlag
ET (D)
2002
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
This Heart of Mine
ET (Original)
2001
ISBN-13
9783442353392

Informationen zum Buch

Seiten
476

Serieninfo

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Zugegeben - es war für die 27-jährige Molly Somerville nicht immer leicht, im Schatten ihrer schönen, begabten und erfolgreichen Schwester Phoebe heranzuwachsen. Doch heute ist Molly glücklich und zufrieden mit ihrem chaotischen Loft, ihrem heiß geliebten Pudel und ihrem Ehrgeiz, eine berühmte Kinderbuchautorin zu werden. Gäbe es da nicht diesen groben Klotz Kevin Tucker, einen unverschämt attraktiven, Pudel hassenden und Ferrari fahrenden Football-Star, der ihre Ruhe - und ihre Hormone - empfindlich stört...

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Verliebt, verrückt, verheiratet

Mit "Verliebt, verrückt, verheiratet" hat Susan Elizabeth Pillips ein mehr als fragwürdiges Buch abgeliefert. Zwar ist es gewohnt unterhaltsam und humorvoll, aber es wird auch ein sehr wichtiges Thema ins Lächerliche gezogen: Vergewaltigung. Ich finde das in einem Liebesroman wirklich nicht passend, zumal sich die beiden Beteiligten dann natürlich ineinander verlieben. Auch wenn hier ein Mann anstelle einer Frau vergewaltigt wird: Macht es das besser? Würde sich eine Frau in ihren Vergewaltiger verlieben? Ich weiß, dass Liebesromane vor wenigen Jahrzehnten häufig so aufgebaut waren. Da wurden hübsche Frauen von Wikingern oder Piraten entführt, ihnen wurde erst Gewalt angetan, schließlich verliebten sie sich und aus dem Bad Boy wurde ein Kuschelpirat. Heutzutage ist das nicht mehr so. Heute weiß man: Da stimmt doch was nicht. Zumindest, wenn es sich dabei um die Frau handelt, der psychische oder physische Gewalt angetan wird.

Wären die Rollen also umgekehrt und der Mann hätte eine Frau so behandelt, würde es sich hier nicht um Romance handeln, sondern um einen Krimi oder ein Drama. So wird ein solches Thema ins Lächerliche gezogen, weil es sich ja "nur" um ein Mann handelt, der das Opfer ist. Gleichberechtigung ist eine schöne Sache, aber sie betrifft eben auch Männer. Das wird viel zu oft vergessen.

Nun aber noch ein paar positive Punkte für die weniger kritischen unter uns: Wie bereits erwähnt ist das Buch sehr unterhaltsam dank der Dialoge zwischen den beiden Hauptpersonen. Nach dieser benannten Szene wird es auch romantisch und das Buch hat fast alles, was eine Liebesgeschichte braucht. Wäre da diese fragwürdige Szene nicht und hätte ich nicht ständig das Gefühl gehabt, daß Molly in der Klapsmühle am besten aufgehoben wäre, hätte es von mir mindestens eine Bewertung mit der Note 2 erhalten, da der Witz fast an ein Buch von der von mir geliebten Jennifer Crusie heranreicht, obwohl auch manche andere Szenen sehr seltsam sind. Doch wie gesagt: Allzu sehr in Frage stellen darf man es nicht, um unverminderten Lesegenuß zu haben.

Für mich wird es aber auf lange Sicht das letzte Buch der Autorin gewesen sein.

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Susan Elizabeth Phillips begeistert mich immer wieder; ganz besonders aber mit diesem Werk! In keinem anderem Buch kommen so viele Emotionen zusammen - auch von der Seite des Lesers. Das ist wahrscheinlich der Grund dafür, weshalb ich einfach nicht aufhören kann, dieses Buch zu lesen. Es verzaubert mich jedesmal von neuem... Ich habe mich nun schon zum siebten Mal in "Verliebt, verrückt, verheiratet" verliebt und ich werde es wieder und wieder tun! Manche empfinden dies allerdings nicht, wenn von diesem Buch die Rede ist. Fairerweise muss ich gestehen, dass der Inhalt passagenweise wirklich etwas extrem ist - aber ich persönlich finde, dass gerade DAS das Besondere an "Verliebt, verrückt, verheiratet" ist; man kann alle Fantasien ausleben und - man kann es einfach nicht beschreiben - ich weiß nicht, WAS es ist, aber irgend etwas berührt mich hier, wie bei keinem anderen Buch... Im Inneren entsteht ein riesiger Gefühlsmix, dessen Ausmaße man einfach nicht regulieren KANN! Man ist zwischen den Seiten gefangen und kann einfach nicht ausbrechen, bis die "Ausgangstür" erscheint! Zum Charme dieses Buches und der Liebesgeschichte zwischen Sportler und Kinderbuchautorin kann man nicht NEIN sagen! Und wenn es doch jemand kann, verpasst derjenige eine ganze Portion Witz und Spannung, denn "Verliebt, verrückt, verheiratet" kann man auf keinen Fall nachsagen, dass es langweilig ist!

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Susan Elizabeth Phillips schreibt wunderbare Romane, und mit "Verliebt, verrückt, verheiratet" hat sie einmal mehr bewiesen, dass sie zu Recht immer wieder in den Bestsellerlisten erscheint.

In diesem Teil der Chicago-Stars-Reihe geht es um den charmanten und äußerst gut aussehenden Footballstar Kevin Tucker und die intellektuelle Molly Sommerville. Beide Charaktere haben mehr oder weniger ihre Macken, was den Lesespaß noch vergrößert, und Phillips hat ihnen soviel Wärme und Leben eingehaucht, dass man einfach bis zum Ende mitfiebern muss.

Es gibt Momente in diesem Roman, die evtl. etwas extrem dargestellt werden - wie beispielsweise Kevins "Vergewaltigung", wenn man sie als solche sehen will. Doch ich persönlich habe das Buch nie als realitätsfern o.ä. empfunden und hatte mit jeder Zeile wirkliche Freude an diesem Roman. Ich würde es auch wieder lesen. Jederzeit.

Meine Meinung: Absolut empfehlenswert!

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