Nora Roberts: Verlorene Seelen

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Nora Roberts: Verlorene Seelen
Verlag
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Sacred Sins
ISBN-13
9783453186811

Informationen zum Buch

Seiten
397

Serieninfo

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Handlungsort

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Die Stadt Washington wird durch eine Reihe von Morden an jungen blonden Frauen aufgeschreckt. In jedem Fall war die Tatwaffe die weiße Seidenstola eines Priesters, mit dem das Opfer erdrosselt wurde, und am Tatort fand man Zettel, in denen den Opfern Vergebung ausgesprochen wurde.

Die Aufklärung dieser Mordserie liegt bei Ben Paris, einem erfolgreichen Police Sergeant. Da es sich bei dem Serientäter, den man den "Priester" nennt, mit Sicherheit um einen psychisch Kranken handelt, zieht Paris die Psychiaterin Tess Court zu dem Fall hinzu. Es gelingt Paris und Court jedoch nicht lange, nur auf beruflicher Ebene miteinander zu verhandeln, die persönliche Anziehung ist zu stark. Doch noch ein anderer hat ein Auge auf Tess geworfen, einer, der sie auf seine ganz besondere Art erretten will...

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Bei "Verlorene Seelen" handelt es sich um einen der früheren Romane der Autorin, was man der Erzählweise auch etwas anmerkt. Das Buch ist zwar flüssig geschrieben, aber die Handlung sprüht nicht so vor Leben und Witz wie ich es bisher von Nora Roberts gewohnt war. Sie bleibt eher an der Oberfläche, die Charaktere werden nicht so fein herausgearbeitet und die Atmosphäre ist noch nicht so dicht. Dennoch kann ich es wieder einmal bestätigen: Dies mag zwar ein schwächerer Nora Roberts sein, aber dennoch ist dieses Buch weit spannender und kurzweiliger als vieles andere, das ich gelesen habe. Die Romanze zwischen den beiden Hauptcharakteren hält sich die Waage mit den Krimielementen.

Sehr positiv empfand ich auch, daß Nora Roberts nicht nur schwarz-weiß malt: Der Mörder wird einerseits als Mensch dargestellt, der krank ist und Hilfe braucht, andererseits werden aber auch die Opfer nicht vergessen. Die Romanze hat ein Happy End, wie sie es in nahezu allen Romanen dieser Art hat, aber einige Dinge, die geschehen, sind sehr traurig und man sucht verzweifelt nach einem Hollywood Ende. Ein bißchen unfassbar ist für mich die Tatsache, daß es Nora Roberts schafft, weiterhin spannende Unterhaltungsliteratur zu liefern - irgendwann müssen ihr doch die Ideen ausgehen. Aber selbst wenn sie sich - vor allem mit ihren Charakteren - wiederholt: Man verzeiht es ihr gerne.

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