Nora Roberts: Verschlungene Wege

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Nora Roberts: Verschlungene Wege
Verlag
ET (D)
2006
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Angels Fall
ET (Original)
2006
ISBN-13
9783453290280

Informationen zum Buch

Seiten
607

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Reece Gilmore fuhr mit ihrem qualmenden, überhitzten Chevy Cavalier durch das bergige Gelände von Angel's Fist.

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Handlungsort

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Reece Gilmore landet eher unfreiwillig in dem kleinen Touristenort in Wyoming. Aber durch die herzliche Aufnahme der Dorfbewohner verspürt die Achtundzwanzigjährige nach einer monatelangen ziellosen Reise endlich wieder so etwas wie Heimatgefühle. Nur die Albträume und die Erinnerung an das, was sie in Boston erleben musste, lassen sie nicht los. Ihre Angst steigert sich noch, als sie auf einer einsamen Bergwanderung Zeugin eines Mordes wird. Doch eine Leiche wird nie gefunden und niemand außer dem Einzelgänger Brody glaubt ihr. Der zurückgezogen lebende Schriftsteller will Reece helfen, doch wie soll sie ihm klarmachen, dass sie sich von jemandem aus ihrer Vergangenheit verfolgt fühlt? Reece zweifelt immer mehr an ihrem Verstand und erkennt nicht, dass sie tatsächlich in Gefahr ist ...

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Reece hat vor 2 Jahren als Einzige einen Raubüberfall auf das Restaurant, in dem sie gearbeitet hat, überlebt und ist seitdem schwer traumatisiert. Sie versucht ihr Leben ohne Medikamente in den Griff zu bekommen, ist aber seit Monaten nur unterwegs von einer Stadt zur nächsten und kämpft gegen ihre Panikattacken und Alpträume. So landet sie schließlich in Angels Falls, bekommt einen Job in einem Schnellimbiss-Laden im Ort und fängt langsam an, ihr Leben einzurichten, als sie Zeugin eines Mordes wird.

Leider ist sie die einzige Zeugin und aufgrund ihres Zustandes und ihrer Vergangenheit nicht sehr überzeugend. Der einzige der ihr glaubt, ist der eigenbrödlerische Schriftsteller Brody. Aber Reece lässt nicht locker und begibt sich dadurch in tödliche Gefahr.

Es heißt ja immer wieder, dass Nora Roberts einige Ghost Writer hat, die ihre Romane für sie schreiben und wenn das wirklich stimmt, bin ich mir fast sicher, dass dieses Buch von einem dieser Ghost Writer geschrieben wurde. Die Sprache ist irgendwie gewöhnungsbedürftig. Klar erwarte ich bei Nora Roberts keinen klassischen Roman, aber irgendwie hatte ich hier das Gefühl, dass da jemand noch so ein bisschen schreiben üben möchte.

Die Dialoge sind teilweise einfach zu viele und es ist nicht immer klar, wer jetzt gerade was gesagt hat oder warum dieser Dialog jetzt überhaupt stattfinden musste.

Ansonsten handelt es sich um ein altbekanntes Schema: Frau mit einem riesigen Gepäck aus ihrer Vergangenheit kämpft zum einen gegen die Dämonen aus der Vergangenheit, schlittert natürlich ins nächste Unglück und verliebt sich in einen Mann, der Angst vor einer festen Beziehung hat.

Schließlich gibt es noch die typische kleine amerikanische Stadt – na ja wohl eher Dorf – wo jeder jeden kennt, jeder Neue sofort misstrauisch beäugt wird und bald jeder verdächtig ist. Jedoch musste ich gestehen, dass ich hier bald 2 sehr Verdächtige auf meiner Liste hatte, von denen es dann auch tatsächlich einer war. Es wurde zwar versucht die Spuren zu vertuschen, aber das wurde auf eine schon so durchsichtige Art und Weise gemacht, dass mir gleich klar war, dass der Leser da nur auf die falsche Fährte gelockt werden sollte.

Reece ist dabei natürlich zwar eine Frau, die viel durchgemacht hat, aber sich wieder aufrafft und aufgrund einer neuen Tragödie erst richtige Stärke beweist. Brody ist der typische männliche Held und Traum aller Frauen: Harte Schale, total gutaussehend, aber natürlich hat er einen weichen Kern, den man nur finden muss!

Was mir gut gefallen hat, dass Reece eine exzellente Köchin mit einer entsprechenden Sterneausbildung ist und andauernd irgendetwas sehr leckeres zaubert, was mir teilweise wirklich das Wasser im Munde hat zusammenlaufenn lassen.

Insgesamt hat mir der Roman ein paar vergnügliche Lesestunden beschert. Ich werde ihn bestimmt nicht nochmal lesen und er ist auch kein Meisterwerk der Autorin, aber er bietet spannende Unterhaltung und lässt sich sehr schnell einfach mal zwischendurch weg lesen.

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#1 Rezensent
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Die 28jährige Reece Gilmore ist von einem schrecklichen Erlebnis gezeichnet, jede Nacht leidet sie unter Alpträumen, hat Angst vor unverschlossenen Türen und ihren Erinnerungen. Also verlässt sie ihren persönlichen Schreckensort Boston und fährt durch Wyoming in der Hoffnung, ein neues Leben beginnen zu können. Dank einer Autopanne muss sie in einem kleinen Touristenort Halt machen und obwohl ihr Aufenthalt eigentlich nicht von längerer Dauer sein sollte, wir sie von den Dorfbewohnern herzlich aufgenommen. Als sie einen Job als Köchin findet und außerdem den attraktiven Schriftsteller Brody kennenlernt, scheint es für sie wieder Licht am Ende des Tunnels zu geben. Doch dann beobachtet sie in den einsamen Bergen einen Mord und niemand außer Brody glaubt ihr.

Nora Roberts ist bekannt dafür, dass sie den Leser direkt an den Ort der Handlung versetzt und viel Atmosphäre schafft. Grundsätzlich ist ihr das auch bei "Verschlungene Wege" gelungen, allerdings hätte ich mir weniger Längen gewünscht. Besonders im letzten Drittel des Buches zieht sich die Geschichte teilweise wie Kaugummi. Vielleicht lag das aber auch daran, dass ich die Verfilmung kannte und deshalb von Anfang an wusste, wer hinter dem Mord steckt. Das nahm dem Ganzen natürlich die Spannung.

Normalerweise kann ich mich mit den meisten Hauptprotagonisten aus Nora Roberts' Feder schnell anfreunden, aber mit dem eigenbrötlerischen Brody, der seine Brummigkeit Reece gegenüber so zur Schau stellt, wurde ich einfach nicht warm. Reece selbst war mir außerdem viel zu eingeschüchtert und neurotisch (was aber durch ihr Erlebnis erklärt wird). Dieses Mal waren es eher die Nebenfiguren, die mich anzogen und ich hätte mir mehr Handlung mit diesen gewünscht.

Sprachlich gibt es nichts auszusetzen. Nora Roberts bietet genau das, was man von ihr erwartet: Eine interessante, leider etwas dahinplätschernde Handlung, Liebe, Sex und Spannung. Obwohl "Verschlungene Wege" es nicht ganz schaffte, meine Erwartungen zu erfüllen, ist das Buch durchaus empfehlenswert und lädt zum langen Schmökern und Versinken ein. Ein ideales Urlaubsbuch für einen faulen Tag am Strand.

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