Carlo Strenger: Zivilisierte Verachtung

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Carlo Strenger: Zivilisierte Verachtung
Untertitel
Eine Anleitung zur Verteidigung unserer Freiheit
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783518074411

Informationen zum Buch

Seiten
104

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Pressestimmen
»... ein schöner, leidenschaftlicher Essay ...«
Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung

»›Die freie Welt hat das Recht und die Pflicht, ihre Grundwerte zu verteidigen, von wem auch immer sie angegriffen wird – von fundamentalistischen Christen, orthodoxen Juden oder fanatischen Moslems‹ lautet die Grundthese von Carlo Strengers brillantem Essay.«
Kirstin Breitenfellner, Österreichischer Rundfunk
Erster Satz
Spätestens seit dem 11. September 2001 ist der Westen wieder mit einer Frage konfrontiert, von der man bereits gedacht hatte, sie sei nicht mehr relevant: Wie soll und kann man die Grundwerte der freien Welt verteidigen?

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Ein Vierteljahrhundert nach dem Mauerfall ist klar, dass das Ende der Geschichte weiterhin auf sich warten lässt. Stattdessen wirft ein anderes Ereignis aus dem Jahr 1989 lange Schatten: 26 Jahre nach der Fatwa gegen Salman Rushdie stellt uns der Anschlag auf das Satiremagazin Charlie Hebdo einmal mehr vor die Frage, wie der Westen selbstbewusst für seine Werte eintreten kann – ob nun gegen Fundamentalisten, Populisten oder die antiwestliche Rhetorik eines Wladimir Putin. Während viele Linke und Liberale durch die Logik der politischen Korrektheit gleichsam gelähmt sind, schwingen sich Figuren wie Marine le Pen und Bewegungen wie Pegida zu Verteidigern des Abendlandes auf. In dieser Situation plädiert Carlo Strenger für eine Haltung der zivilisierten Verachtung, mit der das aufklärerische Toleranzprinzip wieder vom Kopf auf die Füße gestellt wird: Anstatt jede Glaubens- und Lebensform zu respektieren und diskursiv mit Samthandschuhen anzufassen, müssen wir uns daran erinnern, dass nichts und niemand gegen wohlbegründete Kritik gefeit sein darf: »Wenn andere Kulturen nicht kritisiert werden dürfen, kann man die eigene nicht verteidigen.«

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