Jens Böttcher: Interview mit dem Teufel

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Jens Böttcher: Interview mit dem Teufel
Verlag
ET (D)
2011
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783865063489

Informationen zum Buch

Seiten
192

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Handlungsort

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Ein geheimnisvoller Fremder, der allen Ernstes behauptet, der Teufel persönlich zu sein, lädt zu einer Pressekonferenz. Eine Handvoll neugieriger Journalisten erscheint. Natürlich rechnet keiner von ihnen damit, dass dieser Aufschneider tatsächlich der Teufel ist ... Der Teufel erzählt seine Geschichte - ein geistreicher, kurzweiliger Dialog über die großen theologischen Fragen und das geheimnisvolle Beziehungsgeflecht aus allzumenschlicher Schwäche, teuflischer Raffinesse und göttlicher Vorsehung.

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Ich hatte keine Ahnung was mich erwartet, als ich das Buch im Rahmen einer autorenbegleitenden Leserunde begonnen habe, zu lesen. Überrascht war ich daher schon mal, dass es sich um Theaterstück in 2 Akten handelt: Der Teufel bietet in einem kleinen Ort zum Interview und nur einige Reporter kommen überhaupt zu dem Termin. Unter ihnen auch Richard Kolbach, der die Einladung erst für einen schlechten Scherz gehalten hat und schließlich der Einzige ist, der sich auf ein Wortgefecht mit dem Teufel einlässt.

Im Nachhinein bin ich sehr froh, dass ich das Buch in einer autorenbegleitenden Leserunde gelesen habe. Ich bin zwar christlich erzogen und würde von mir behaupten, dass ich auch über ein gewisses Maß an christlicher Bildung verfüge, jedoch verlangt das Buch einem theologisches Wissen ab, das ich so nicht habe. Daher war ich froh, dass viele Themen in der Leserunde genauer erklärt und diskutiert wurden.

Der Diskussionsstoff selber ist sehr spannend aufbereitet und viele Passagen haben mich auch zum Andenken und Nachdenken angeregt. Einige Ansätze kann man fast als ketzerisch bezeichnen, aber von ihrer Idee her, immer sehr spannend und gut durchdacht.

Der Teufel selber wird sehr gut dargestellt und gerade durch die Form eines Theaterstückes kann er so richtig zur Höchstform auflaufen. Auch der Journalist Kolbach lässt sich sehr gekonnt auf das Wortduell ein und wächst während dem Interview sichtlich. Die beiden Damen, die als einzige noch im Raum bleiben, verblassen leider nach anfänglichen Wortplänkeleien zu reinen Anwesenden, die keinen Beitrag mehr haben. Dabei fand ich das Verhalten gerade einer Dame höchst fragwürdig und trotz Erklärungen, war mir ihre Verhaltensänderung um 180° bis zum Ende nicht so ganz nachvollziehbar.

Die Auflösung am Ende, warum der Teufel dieses Interview gibt und ob er denn wirklich der Teufel ist, war für mich nicht mehr richtig nachvollziehbar und ohne die Leserunde hätten meine Lücken in der Bibel mich das Ende einfach nicht wirklich verstehen lassen. Auch nach der Erklärung muss ich sagen, dass für mich das große Geständnis nicht so wirklich groß ist, aber vielleicht bin ich auch viel zu sehr vom Teufel befallen! :teufel:

Alles in allem eine tolle Idee, mit dem Theaterstück gut umgesetzt und bietet sich v. a. für ausgiebige Diskussionen an. Jedoch sind detaillierte theologische Grundkenntnisse unbedingt notwendig, um das Büchlein wirklich komplett verstehen zu können. Als Lektüre im Religionsunterricht, ist dieses Buch, aber denke ich, bestens geeignet!

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