Becky Chambers: Zwischen zwei Sternen

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Becky Chambers: Zwischen zwei Sternen
ET (D)
2018
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
A Closed and Common Orbit
ET (Original)
2016
ISBN-13
9783596035694

Informationen zum Buch

Seiten
464

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Seit achtundzwanzig Minuten befand sich Lovelace nun in einem Körper, aber es fühlte sich noch kein bisschen weniger falsch an als in dem Augenblick, als sie darin erwacht war.

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Handlungsort

Handlungsorte
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Früher hatte Lovelace ihre Augen und Ohren überall. Als KI-System der Wayfarer bekam sie alles mit, was auf ihrem Raumschiff passierte, und sie sorgte für das Wohlbefinden der Crew, für die Lovelace immer mehr eine Freundin war als nur ein System.

Dann kam der totale Systemausfall. Ihre Crew sah nur eine Möglichkeit, Lovelace zu retten: ein Reboot all ihrer Systeme. Als sie aufwacht, ist sie in einem Bodykit gefangen, eingeschränkt auf modifizierte menschliche Körperfunktionen – in einer Gesellschaft, in der eine solche Umwandlung verboten ist. 

Doch Lovelace ist nicht allein: Pepper, eine chaotische Technikerin, die ihr Leben riskiert hat, um die Künstliche Intelligenz zu retten, hilft Lovelace, ihren Platz in der Welt zu finden. Denn Pepper weiß selbst nur zu genau, wie es ist, ganz auf sich allein gestellt zu sein und das Universum neu kennenzulernen …

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Was macht das Menschsein aus?

Vom Vorgänger (Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten) war ich begeistert und so wollte ich dieses Bucht trotz einer gewissen Skepsis, ob mir eine künstliche Intelligenz als Hauptperson zusagen würde, unbedingt lesen.

Tatsächlich haben wir es mit zwei Hauptfiguren zu tun, deren Erzählstränge abwechselnd geschildert werden. Da ist zum einen die zum Ende des letzten Buches in einen künstlichen Körper („Bodykit“) verpflanzte Künstliche Intelligenz des Raumschiffs, Lovelace. Sie muss mit den Einschränkungen eines pseudo-menschlichen Körpers (kein unmittelbarer Zugriff aufs Netz mit all seinem Wissen und nur ein beschränkter lokaler Speicher) leben und wird zudem auch durch ihre ursprüngliche Programmierung beschränkt. Diese Probleme werden sehr schön geschildert, als „Sidra“ macht sie erste Schritte in der Gesellschaft, lernt andere Personen kennen und entwickelt ihre eigene Persönlichkeit.

Der zweite Handlungsstrang begleitet die kleine Jane, die als Arbeitsklon geschaffen wurde und als Kind aus ihrer Fabrik flieht und letztlich (kein Spoiler, die deutlichen Hinweise gibt es direkt zu Buchbeginn) zu der Frau wird, die Lovelace/Sidra bei ihren ersten Schritten in die Welt begleitet.

Faszinierenderweise sind mir die Probleme der KI näher gegangen als die des Menschen. Janes Erlebnisse waren gewöhnlicher, sie enthielten die üblichen Elemente von „Überlebensmühsal wegen Einsam gestrandet“-Geschichten, zudem deckt dieser Handlungsstrang ihre Entwicklung über mehrere Jahre ab, was natürlich zu Sprüngen in der Handlung und ihrer Entwicklung führt . Gemeinsam ist beiden Figuren, dass sie lernen müssen, sich in einer Gesellschaft zurechtzufinden, anderen zu vertrauen und Freundschaften zu schließen und dabei jeweils von ihren eigenen Zweifeln behindert werden. „Zwischen zwei Sternen“ ist kein Raumfahrabenteuer, die technischen Details sind ebenfalls Nebensache, sondern das Buch handelt letztlich von dem, was das „Menschsein“ (oder besser: „gesellschaftsfähige Spezies Sein“) ausmacht.

Das Buch ist nicht so freundlich wie der erste Band, aber man fühlt mit den Figuren mit und das Ende ist positiv ohne schnulzig zu sein. Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin und werde gerne weiter mit ihr ihre Welt bereisen. Ach so, und man kann das Buch auch gut lesen, ohne den Vorgänger zu kennen, verpasst dann aber das schönere Buch.

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Leider nicht mein Fall

Ich lese sehr gerne SciFi-Bücher und war deshalb auf „Zwischen zwei Sternen“ von Becky Chambers sehr gespannt, da ich von ihrem ersten Band bereits nur Gutes gehört habe. Doch leider wurde ich etwas enttäuscht, denn das Buch war leider überhaupt nichts für mich. Ich habe mir die Umsetzung etwas anders vorgestellt.

Die Geschichte dreht sich um Lovelace, die einst das KI-System des Raumschiffes Wayfarer war. Sie kümmerte sich um das Wohlbefinden der Crew und stand ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Doch als der totale Systemausfall kam, mussten all ihre Systeme rebootet werden und sie erwacht in einem Bodykit mit modifizierten menschlichen Körperfunktionen. Nur so konnte sie gerettet werden. Ihr zur Seite steht die Technikerin Pepper, die sich darum kümmert, dass sich Lovelace in der Welt in ihrem neuen Körper zurecht findet…

Ich hatte anfangs etwas Probleme richtig in die Story hinein zu finden. Der Schreibstil ist zwar ok und auch recht flüssig, aber trotz allem hatte ich meine Probleme damit. Erzählt wird die Geschichte in zwei verschiedenen Handlungssträngen. Einmal aus der Sicht von Lovelace, die versucht in ihrem neuen Körper zurecht zu kommen, und einmal aus der Sicht von Pepper, wobei hier ihre Vergangenheit im Mittelpunkt steht. Da die beiden Handlungsstränge anfangs nicht wirklich zusammenzupassen scheinen, war ich etwas verwirrt. Erst nach einiger Zeit war mir klar, dass es auch Parallelen zueinander gibt, aber zu der Zeit war es für mich schon schwer, überhaupt weiter zu lesen, denn richtig überzeugen konnte mich die Story einfach nicht.

Die Geschichte ist recht zäh und plätschert etwas vor sich hin. Eine gewisse Spannung hat mir einfach gefehlt. Auch dass ich mich mit den Hauptfiguren nicht richtig identifizieren konnte, hat es mir schwergemacht. Im Endeffekt ist die Story sehr philosophisch und regt zum Nachdenken an. Jedoch habe ich mir einfach eine andere Art von Geschichte erhofft und war deshalb etwas enttäuscht. Für Hardcore-SciFi-Fans ist das Buch bestimmt absolut zu empfehlen. Meins war es aber leider nicht…

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