Dan Wells: Bluescreen

 
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Dan Wells: Bluescreen
Untertitel
Ein Mirador-Roman
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Bluescreen. Mirador 1
ET (Original)
2015
ISBN-13
9783492280211

Informationen zum Buch

Seiten
368

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
"Quicksand ist tot."

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Handlungsort

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Nach den Bestsellern um den Serienkiller John Cleaver führt Dan Wells in eine Zukunft, die erschreckend schnell Realität werden kann: Los Angeles im Jahr 2050 ist eine Stadt, in der du tun und lassen kannst, was du willst – solange du vernetzt bist. Durch das Djinni, ein Implantat direkt in deinem Kopf, bist du 24 Stunden am Tag online. Für die Menschen ist das wie Sauerstoff zum Leben – auch für die junge Marisa. Sie wohnt im Stadtteil Mirador, doch ihre wirkliche Welt ist das Netz. Und sie findet heraus, dass darin ein dunkler Feind lauert. Als sie an die virtuelle Droge Bluescreen gerät, die Jugendlichen einen sicheren Rausch verspricht, stößt Marisa auf eine Verschwörung, die größer ist, als sie je ahnen könnte ...

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4.3
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Charaktere 
 
5.0
Sprache & Stil 
 
4.0

Spannend und erschreckend realistisch !!

Klappentext:
"Los Angeles im Jahr 2050 ist eine Stadt, in der du tun und lassen kannst, was du willst – solange du vernetzt bist. Durch das Djinni, ein Implantat direkt in deinem Kopf, bist du 24 Stunden am Tag online. Für die Menschen ist das wie Sauerstoff zum Leben – auch für die junge Marisa. Sie wohnt im Stadtteil Mirador, doch ihre wirkliche Welt ist das Netz. Und sie findet heraus, dass darin ein dunkler Feind lauert. Als sie an die virtuelle Droge Bluescreen gerät, die Jugendlichen einen sicheren Rausch verspricht, stößt Marisa auf eine Verschwörung, die größer ist, als sie je ahnen könnte ..."

Meine Meinung:

"Bluescreen" ist für mich das erste Werk, welches ich vom Autor Dan Wells gelesen habe. Mich hat der Klappentext sehr angesprochen, auch wenn Science Fiction sonst nicht unbedingt das Genre ist, welches ich bevorzugt lese. Dennoch hat mich auch ausgerechnet der Blick in die Zukunft und die Entwicklung der Gesellschaft hier enorm interessiert und ich habe ihn auch als überraschend authentisch empfunden. Ein klein wenig hat mich die Handlung an ein Buch von Stefanie Hasse erinnert, jedenfalls waren die Ideen teils ähnlich.
Wir begleiten die Protagonistin Marisa durch ihr Leben. Sie war mir gleich sehr sympathisch. Marisa ist ein junges Mädchen, das mit ihren Eltern und Freunden in Mirador, einem eher ärmlichen Stadtteil lebt. Ich würde sie aber durchaus als zufrieden bezeichnen, sie verbringt viel Zeit mit ihren Freunden, gemeinsam spielen sie im Netz. Mir hat es gefallen, wie sehr sie sich für ihre Freunde, die Menschen, die ihr wichtig sind, einsetzt. Sie ist recht neugierig aber auch klug, was sie in Gefahr bringt, manch einem hinterfragt sie Zuviel. Marisa kann man durchaus als mutig bezeichnen. Auch die weiteren Charaktere sind sehr interessant und vielseitig gestaltet worden.
Die Geschichte wird in der dritten Person geschildert, was mir hier auch gut gefallen hat. Der Autor verwendet recht viel wörtliche Rede, sodass die Handlung sehr lebendig wirkt. Dennoch habe ich ein paar Einstiegsprobleme gehabt, durch die vielen Namen und Begriffe hat es eine Weile gedauert, bis ich mich orientiert hatte. Danach hat mich die Handlung jedoch sehr gefesselt und ich konnte das Buch kaum noch zur Seite legen. Gut gefällt mir auch, dass man sich als Leser gleich mitten im Geschehen befindet. Zu keiner Zeit wusste ich, wie sich die Handlung entwickeln würde, immer wieder baut Dan Wells Überraschungsmomente ein. Das Ende des Buchs hat mich auf jeden Fall sehr neugierig auf die Fortsetzung gemacht.

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Technik-Dystopie

Los Angeles, Stadtteil Mirador, im Jahre 2050. Die 17jährige Marisa lebt in einer hochtechnologisierten Welt, doch dann taucht eine neue Cyberdroge auf, die viel gefährlicher ist, als es zunächst scheint.

Dan Wells erschafft mit "Bluescreen" eine Zukunftsvision, die den Leser staunen lässt. Lebensechte Computerspiele, Chips, bionische Körperteil, Drohnen, Roboter... Wer kein Djinni-Implantat im Kopf hat, wird als altmodisch belächelt. Geschickt verknüpft der Autor die Faszination dieser schönen neuen Welt mit ihren Gefahren. Die meiste Zeit war ich einfach nur hin und weg von dem Buch und habe gespannt die Schilderungen der neuen Technik verfolgt.

Auch Marisa als Hauptfigur war mir sympathisch. Sie ist eine loyale Freundin, klug und hat trotzdem auch ihre kleinen Fehler, die sie menschlich machen. Obwohl ihre Familie ein eigenes kleines Restaurant besitzt, sind sie eher arm und müssen Schutzgelder an eine mexikanische Gang zahlen. Teilweise wechselt Marisa in ihrer Sprache ins Spanische, leider wurden ihre Aussagen nicht immer übersetzt. Marisas Freunde haben einen ganz anderen Hintergrund: Sahara filmt ihr komplettes Leben mit zwei Drohnen und stellt es ins Netz. Bao hingegen hat nicht einmal ein Djinni im Kopf und benutzt noch ein Handy. Und Anja, die Tochter eines erfolgreichen deutschen Technik-Unternehmers, ist superreich, aber dennoch bodenständig. Ich fand es verwunderlich, dass diese Figuren sich überhaupt kennengelernt und angefreundet haben.

Doch neben der digitalen Welt gibt es auch eine ganz reale, die geprägt ist von Bandenkriegen und Drogengeschäften. In diese Welt werden die Freundinnen schlagartig hineingezogen. Werden sie sich dort ebenso behaupten können, wie in ihren VR-Spielen?

Über weite Teile war ich sehr begeistern von der Geschichte, doch das Ende war mir etwas zu chaotisch und actionreich. Alles wird ziemlich schnell aufgelöst. In einer Art "Zombieapokalypse" werden Freunde zu Feinden und in einem dramatischen Showdown stellt sich eine Gruppe Jugendlicher der gegnerischen Übermacht. Realistisch? Nein. Spannend? Ja, schon, aber auch etwas verwirrend. Nichtsdestotrotz habe ich das Buch sehr gern gelesen und werde sicherlich auch einem kommenden zweiten Band eine Chance geben.

Ein tolles Buch für alle Liebhaber von Zukunftsvisionen. "1984" für die heutige Generation. Kurz habe ich mir beim Lesen gedacht, dass es innerhalb von weniger als 40 Jahren doch keine so tiefgreifenden technischen Neuerungen geben wird. Doch wenn man sich ins Gedächtnis ruft, was in den letzten 40 Jahren alles passiert ist, wirkt "Bluescreen" auf einmal gar nicht mehr so weit entfernt.

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