Jennifer Benkau: Dark Destiny

Jennifer Benkau: Dark Destiny

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Jennifer Benkau: Dark Destiny
Verlag
ET (D)
2013
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783839001455

Informationen zum Buch

Seiten
464

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Ich hatte immer gedacht, der erste gewonnene Gerichtsprozess würde meine Zweifel verstummen lassen.

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Handlungsort

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Hilflos musste Joy mit ansehen, wie Neél von ihren eigenen Leuten gefangen genommen und gefoltert wurde. Ihre große Liebe, all ihre Hoffnungen und Zukunftspläne zersplittern zu einem Scherbenhaufen, als sie schließlich von Neéls Tod erfährt. Trotz ihrer unendlichen Trauer fasst Joy einen folgenschweren Entschluss: Sie will nicht länger zu Matthials Clan gehören. Also macht sie sich allein und schlecht ausgerüstet auf den Weg durch Bomberland und von feindlichen Clans besetztes Gebiet. Es ist eine Suche nach Antworten: Wie starb Neél? Und warum? Doch es ist auch eine Suche, an deren Ende Hoffnung steht. Hoffnung auf eine zweite Chance. Dark Destiny ist der letzte von zwei Bänden. Der Titel des ersten Bandes lautet Dark Canopy.

Autoren-Bewertungen

3 Bewertungen

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4.3
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Sprache & Stil 
 
5.0

Mit Spannung erwartete Fortsetzung!

Der mit Spannung erwartete zweite Teil setzt unmittelbar nach den Ereignissen aus "Dark Canopy" ein. Meiner Meinung nach sollte man diesen auf jeden Fall gelesen haben. Joy und Néel wurden von Joys ehemaligen Clan gefangengenommen und der Percent augenscheinlich getötet. Dieser Cliffhanger am Ende des ersten Bandes hatte mich damals sprachlos zurückgelassen und dementsprechend erleichtert war ich, als ich die ersten Seiten des zweiten Buches gelesen habe.

Der Prolog verwirrte mich erst ein wenig, als dann die eigentliche Handlung einsetzte, war ich aber gleich wieder in der Geschichte drin. Ganz so begeistern wie Teil eins konnte mich "Dark Destiny" leider nicht, dazu waren die Erwartungen wahrscheinlich zu hoch.
Über einen relativ langen Teil fand ich die Wiederbegegnung des Paares einfach zu lange hinausgezögert und habe ihr jeweiliges Verhalten nicht unbedingt immer nachvollziehen können. Die Spannung blieb dennoch konstant hoch, denn immer wieder wurden den Protagonisten weitere Schwierigkeiten in den Weg gelegt, die sie irgendwie meistern mussten. Weitere Details zum Inhalt möchte ich hier gar nicht nennen, denn das würde schon zu viel verraten, das sollte sich jeder selbst erlesen!

Im Gegensatz zum ersten Teil, der komplett aus Joys Perspektive geschrieben war, kommt hier nun auch Néels Sicht der Dinge direkter zum Tragen. Da beide Figuren längere Zeit getrennt voneinander agieren, ist dies auch unumgänglich, der Wechsel zwischen beiden Perspektiven treibt das Tempo und die Spannung natürlich nochmal ordentlich an.

Auch wenn die Stimmung, typisch für eine Dystopie, eher düster ist, kommen auch immer wieder humorvolle Stellen vor.
Sprachlich begeistert mich Jennifer Benkau immer wieder. Am liebsten hätte ich ganz viele Zettelchen in das Buch geklebt, um besonders wunderbare Sätze zu markieren. Auch die Sprüche zu Beginn jedes Kapitels trugen wieder zum gewissen Etwas und der besonderen Atmosphäre der Geschichte bei.

Gut gefallen hat mir letztlich auch das Ende, allerdings erst mit einigem Abstand. Direkt nach dem Zuklappen des Buches war ich ein wenig enttäuscht und unzufrieden mit dem Schluss, der vieles offen lässt, aber auch zum Nachdenken anregt. Irgendwie ist es aber auch passend so und ein allzu rosarotes Ende hätte nicht wirklich zu der Geschichte gepasst.
Laut der Autorin ist keine weitere Fortsetzung geplant und so bleibt man als Leser eben mit einem eher bittersüßen Gefühl zurück.

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Zweiter und letzter Teil

Nachdem der erste Band „Dark Canopy“ mit einem bösen Cliffhanger endete, freute ich mich umso mehr auf den zweiten. Und auch wenn er nicht ganz so ausfiel, wie ich mir das gewünscht hätte, bin ich doch froh, ihn gelesen zu haben.

Die wichtigsten Ereignisse des ersten Bandes werden nebenbei noch einmal in Erinnerung gerufen. Um der Handlung wirklich vollständig folgen zu können, sollte man das erste Buch aber gelesen haben.

Was ich nicht ganz gelungen fand, ist das Intro, das bereits das Ende des Buches vorwegnimmt. Für das Verständnis der eigentlichen Handlung ist es nicht notwendig. Daher wäre es mir persönlich lieber gewesen, ich hätte es erst am Schluss gelesen.

Wie schon in „Dark Canopy“ findet sich der Leser auch im zweiten Band in einem Wechselbad der Gefühle. Die Stimmung schwankt ständig zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Liebe und Hass. Dabei werden die Gefühle super zum Leser transportiert, sie kommen dort an und stehen nicht nur auf dem Papier.

In der ersten Hälfte des Buches hätte ich die Protagonisten ab und zu mal gerne angeschubst, damit sie nicht so sehr zweifeln, sondern einfach handeln, denn ich habe dermaßen mit ihnen mitgelitten und wollte sie aus ihrem Elend erlöst sehen. Als dann endlich alles gut schien, war es das aber natürlich überhaupt nicht. Die Autorin lässt weder ihre Figuren noch die Leser zur Ruhe kommen. Ständig passiert etwas, das alle Pläne durchkreuzt. Dabei ist die Handlung zwar teilweise etwas vorhersehbar, trotz allem aber immer spannend beschrieben, egal ob es nun um Gefühle oder Schlachtengetümmel geht.

Wer den ersten Band mochte, wird auch den zweiten lieben, auch wenn die Handlung nicht immer nach den eigenen Wünschen verläuft und das etwas offene Ende sicher den ein oder anderen ein bisschen unbefriedigt zurücklässt. Aber wozu hat man schließlich seine eigene Fantasie?

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Unausgewogen

Inhalt: Die Erlebnisse aus „Dark Canopy“ haben Joy in eine Richtung verändert, die in ihrem Clan keiner versteht. Ihre eigenen Leute haben Neél gefoltert und schließlich als Geisel ausgetauscht. Als Joy erfährt dass Neél tot sein soll verlässt sie den Clan um nach Antworten zu suchen und erfährt dass sie belogen wurde.

Meine Meinung: Zumindest Anfangs war mir in diesem Buch nicht so recht klar worauf es letztendlich hinaus laufen sollte und das gefiel mir. Gerade am Anfang war das Buch auch recht spannend. Das lag zum einen an den abwechselnden Perspektiven und zum anderen an der Frage wann und unter welchen Umständen treffen sie ENDLICH wieder aufeinander? Besonders mit Joy erlebt man alle möglichen Emotionen, innerliche Leere, Trauer, Verzweiflung, Hoffnung. Aber auch Neéls Gefühle werden mir als Leser näher gebracht obwohl seine Abschnitte gar nicht aus der Ich-Perspektive geschrieben wurden. Unsere zwei Hauptfiguren haben sich durch die Erlebnisse des ersten Bandes weiterentwickelt und Jennifer Benkau schafft es mir das glaubhaft zu vermitteln. Auch das finde ich positiv.

An diesem Punkt dachte ich noch dieses Buch würde sogar stärker als sein Vorgänger werden. Doch leider kippt dieser Eindruck ca. zur Hälfte des Buches hin.

Zwar mag ich es wenn Autoren sehr ausführlich beschreiben und somit die Stimmung noch eindringlicher erzeugen, aber … ich hatte einen Eindruck von der Marschrichtung, die das Buch nehmen sollte, aber die Erzählung kam einfach nicht vom Fleck. Während der Titel des ersten Buches „Dark Canopy“ dort die ganze Zeit präsent war, ist „Dark Destiny“ etwas was auf nicht einmal den letzten 100 Seiten auftaucht. Dementsprechend weniger ausführlich werden dann die Beschreibungen. Zum Ende hin wird das Ganze sogar nur noch Szenenhaft und dümpelt praktisch vor sich hin bis es in einem enttäuschenden Ende mündet.

Oh, ich kritisiere nicht was am Ende passiert. Das ist zwar kein Happy End, aber durchaus passend. Nur – es steckt da so ein verdammt großes, emotionales Potential drin das mich leider nicht erreicht. Eigentlich könnte ich bei so einem Ende heulen. Dieses Mal nicht. Die Konsequenz, die von den Hauptfiguren gezogen wird ist für mich zwar logisch, aber emotional nicht greifbar eben weil die Autorin die Geschehnisse zum Ende hin immer wieder nur in kurzen Szenen beschreibt und gerade Neéls Gefühle dabei für mich auf der Strecke bleiben. Wie ergreifend wäre es gewesen wenn ich beider Gefühle so in mir gefühlt hätte dass ich die Unausweichlichkeit diesen Endes nicht nur mit dem Kopf sondern auch dem Herzen begriffen hätte?

Für meinen Geschmack ist die Erzählung einfach nicht ausgewogen genug. Am Anfang hätte es etwas weniger ausführlich, am Ende hin dafür ausführlicher sein können. Oder – ich bin selbst überrascht das ich so etwas mal schreibe – evtl. hätte man hieraus doch auch eine Trilogie machen sollen. Keine Trilogie um der Trilogie willen (wie man in letzter Zeit häufig den Eindruck hat) sondern um allen Ereignissen ausreichend Platz in der Erzählung zu geben.

Das Buch ist nicht schlecht. Wer das erste Buch mochte sollte auch dieses lesen. Nur mich lässt das Buch leider enttäuscht zurück.

Fazit: Spannender, emotionaler Anfang, enttäuschendes, zu knapp beschriebenes Ende, insgesamt zu viel ungenutztes Potential. Leider schließe ich das Buch mit keinem guten Gefühl, daher nur 3 Sterne.

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