Ray Bradbury: Fahrenheit 451

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Ray Bradbury: Fahrenheit 451
Verlag
ET (D)
1963
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Fahrenheit 451
ET (Original)
1953
ISBN-13
9783453164123

Informationen zum Buch

Seiten
187

Sonstiges

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Im totalitären Amerika der Zukunft haben das allgegenwärtige Fernsehen und das Verbot jeglicher Bücher eine entindividualisierte, denkfreie, gleichgültige Massengesellschaft geschaffen. Die Feuerwehr löscht keine Brände mehr, sondern vernichtet gefundene Bücher mit einer 451 Grad Fahrenheit heissen Kerosinlösung. Feuerwehrmann Guy Montag beginnt, immer stärker an diesem System zu zweifeln und wird, ermutigt von der jungen Clarisse Mc Clellan, bald zum Anarchisten: Er nimmt unerlaubt bei Einsätzen Bücher mit nach Hause und beginnt zu lesen.

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Guy Montags schönstes Gefühl ist es, wenn er tausende von mit Kerosin überschütteten Büchern mit einem Flammenwerfer in Brand setzt. Denn Bücher sind heutzutage die Wurzel allen Übels: Sie bringen die Menschen zum Nachdenken und Zweifeln. Zum Erkennen von Unterschieden, obwohl das Ziel des Staates die absolute Gleichheit ist. Nach einem Einsatz lernt er die junge Clarisse McClellan kennen. Das Mädchen geht mit offenen Augen durch die Welt, kennt den Geruch von Laub und weiss noch, dass man morgens Tau im Gras findet. Durch ihre klugen Fragen in einer Welt, in der niemand Fragen stellen soll, öffnet sie auch Guy die Augen.

Was kann man über ein Buch schreiben, das bereits 1953 geschrieben wurde, das aber immer noch so beängstigend eine mögliche Zukunft prophezeit. Sieht man sich die Entwicklungen unserer Welt an, tun wir uns schwer, die beschriebene "Spaßgesellschaft" in Ray Bradburys Klassiker nicht zu erkennen. Bereits heute verbringen wir mehr Zeit vor dem Fernseher, tun uns dümmliche Soap Operas oder Talk Shows an - machen diese zu unserer "Familie". Sehr lange kann es nicht mehr dauern und "Fahrenheit 451" ist nicht mehr Utopie, sondern schreckliche Realität. Eine Feuerwehr, die Brände legt, anstatt sie zu löschen.

Einmal angefangen, kann man das Buch kaum wieder weglegen und auf der letzten Seite angelangt, bleibt viel Bestürzung und etwas Hoffnung zurück. So lässt sich das Buch mit seinen knapp 180 Seiten durchaus in einem Rutsch lesen (wie bei mir geschehen). Natürlich regt es zum Nachdenken an, doch es ist dabei sehr spannend und flüssig geschrieben und für jeden kritisch denkenden Menschen und Bibliophilen ohne Einschränkung empfehlenswert.

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Guy Montag ist ein Feuerwehrmann in einer beklemmenden Zukunft: Er löscht keine Brände wie heute üblich, er verbrennt Bücher. Dies wird vom Staat so gewünscht, weil das Lesen von Büchern ein Ende der gültigen Gleichheit wäre, mit Büchern könnten Menschen denken und Individualität entwickeln. Eines Tages trifft er auf die junge Clarisse, die so ganz anders als die anderen Menschen ist und er beginnt, an seinem Tun zu zweifeln...

Poetisch und flüssig geschrieben hat mich dieses Buch von Anfang an nicht mehr losgelassen, ich habe es in einem Rutsch gelesen. Es wird eine Zukunft gezeigt, die großteils heute schon Realität ist und das hat mich bis ins Mark erschüttert. Ich habe mich wirklich gefragt, wie weit es heute schon mit uns gekommen ist und vor allem, wie es mit uns allen und unserer Gesellschaft weitergehen soll. Auch heute leben wir schon in einer Welt, in der die Menschen einander große Gleichgültigkeit entgegenbringen. Die meisten Menschen beschäftigen sich den ganzen Tag mit unterhaltungselektronischen Spielereien und das menschliche Miteinander kommt viel zu kurz.

Das Buch konnte ich mit einem Gefühl der Hoffnung weglegen und ich hoffe sehr, daß ich diese Hoffnung auch für uns alle und unsere Zukunft haben kann...



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