Judith Vogt, Christian Vogt: Wasteland

wasteland
Verlag
ET (D)
2019
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783426523919

Informationen zum Buch

Seiten
400

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
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Eine Frau mit einem Motorrad - Ein Mann mit einem Baby - Eine Gang mit einem Schaufelradbagger -
eine Dystopie mit packendem Endzeit-Setting:

Die alten Regeln gelten nicht mehr, seit drei Kriege und das Wasteland-Virus die Menschheit beinahe ausgelöscht haben. Marodierende Banden beherrschen das Land, und auf dem freien Markt sind Waren nur im Tausch gegen Gefallen zu haben.
Um an Medikamente zu kommen, lässt sich die herumreisende Laylay auf ein Geschäft ein: Weil sie als Einzige immun gegen das Virus ist, soll sie den Marktbewohner Zeeto in der Todeszone aufspüren. Als sie ihn findet, ist er bereits infiziert. Zudem hat er etwas in einer geheimen Bunker-Anlage gefunden: ein Baby. Und obwohl das Virus Laylay nichts anhaben kann, beginnt sie sich zu verändern …
Eine postapokalyptische Utopie auf den Ruinen eines zerstörten Deutschlands.

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Wie schreibt man eine Rezension, die mit jedem Wort schreibt, dass ich begeistert bin, denn dieser Roman hat mich regelrecht umgehauen. Nicht nur, dass im Roman wie versprochen gendergerecht jegliche uns bekannten geschlechtsabhängigen Strukturen abgelegt wurden, es treten auch Enbys und trans Personen auf, verschiedene Gesellschaftsentwürfe und soziale Konzepte. Durchaus lässt sich eine im Roman als ideal erscheinende Lebensweise herauslesen. Der handgebundene Markt, auf dem Zeeto lebt, ist eine Art Polyamouröse Großfamilie mit drei Matriarchinnen, die durchaus mehr zu sagen haben, obwohl auf dem Markt theoretisch jede Stimme gleich gewertet wird. Ihr merkt, auch dort sind alle gleich, aber manche noch ein bisschen gleicher.
Auch andere Gesellschaften kommen vor. Strikte Hierarchien, ominöse Sekten, Kleinfamilien, wobei „Monarchien“, Demokratien, Kommunismus und andere nahezu den gleichen Raum im Roman einnehmen. Diese Vielfalt finde ich für eine Postapokalypse sehr logisch und auch die Art und Weise, wie sie dargestellt werden, ist absolut durchdacht und wirklich grandios. Genauso genial sind die Ausarbeitungen der Figuren. Keinesfalls werden hier einfach nur typische Frauen- und Männerrollen zu vertauscht. Stattdessen wird gerade das „Typische“ komplett aufgebrochen und absolut geschlechtsunabhängig verteilt.
Faszinierend finde ich auch, wie sehr mich das Buch zum Nachdenken und Umdenken angeregt hat. Wie oft ich etwas für selbstverständlich angenommen habe und danach erkannt habe, dass gerade darin ein Problem besteht, kann ich nicht erzählen, ohne zu spoilern. Doch ich finde es erschreckend, wie oft ich toxisches Verhalten als „normal“ empfunden habe. Übergriffigkeiten und anscheinende Erhabenheiten werden als solche enttarnt und das Buch hat das beste gemacht, was ein Buch machen kann: mich als Mensch zum Besseren verändert.
V
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