Kevin J. Anderson: Resurrection Inc.

Kevin J. Anderson: Resurrection Inc.

 
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Kevin J. Anderson: Resurrection Inc.
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
Originaltitel
Resurrection, Inc.
ET (Original)
1988
ISBN-13
9783959620024

Informationen zum Buch

Seiten
400

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
Erster Satz
Lange nach dem Beginn der Ausgangssperre fanden die beiden Soldaten den Toten auf der Straße.

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Handlungsort

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Die Firma Resurrection Inc. lässt die Toten wiederauferstehen. Ausgestattet mit einem Mikroprozessor im Gehirn, einem synthetischen Herzen und künstlichem Blut, wird aus einer frischen Leiche ein Hausdiener für jedermann. Für den entrichteten Kaufpreis erhält man einen vorprogrammierten Diener, dessen Erinnerungen an sein letztes Dasein völlig erloschen sind. Vermutlich. Doch dann war da noch Danal. Er war das Opfer einer fortwährend wachsenden Organisation geworden, die sich Neosatanisten nennen. Dieser Kult strebt nach einem eigenen Himmel, den er in den Tiefen der Hölle sucht. Danal wird von ihnen ermordet und von der Firma Resurrection Inc. zurückgebracht. Doch er fängt an, sich an sein letztes Leben zu erinnern. Bald weiß er wieder, wer ihn ermordet hat, wer er gewesen ist und welche Pläne Resurrection Inc. noch verfolgt.

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Spannende Zukunftsmusik

Resurrection Inc. , ist ein Buch von Kevin J. Anderson, in der übersetzten, deutschen Version erstmalig 2015 erschienen.

Inhalt
Eine Reise in die Zukunft. Es ist technisch möglich geworden, Leichen als sogenannte „Diener“ auferstehen zu lassen. Menschliche Körper aus einem früheren Leben, jedoch ohne Seele und Erinnerungen, die auf Befehle reagieren und einfache Tätigkeiten ausführen können.
Einer dieser Diener ist Danal. Er ist ein brutales Opfer des neuen Glaubenskults Neo-Satanisten geworden. Das besondere an Danal ist, dass bei ihm nach und nach die Erinnerungen an sein früheres Leben zurückkehren, mitsamt den Folgen.
Die Handlung des Buchen wird nach und nach aus verschiedenen Perspektiven aufgedeckt.
Das wäre u.a aus der Sicht von Danal-der Diener, Rodney Quick-der Techniker der Resurrection Inc. und Ersteller der Diener, Jones-ein Soldat und Francois Nathan der Inhaber von Resurrection Inc. und Gründer der Neo-Satanisten.

Meine Meinung
Anfangs war es schwierig sich in die Handlung hineinzuversetzen. Viele technische Begriffe, Erfindungen und Gegenstände, die ich mir nicht so gut vorstellen konnte (z.B. die Nicht-Betreten-Rasenflächen). Die Mühen hatten sich aber gelohnt, nach mehreren Kapitel war die Handlung, besonders um Danal, spannend und interessant. Es gab immer wieder Überraschungen im Geschehen. Ich fand es gut, dass sich die Handlung aus der Sicht mehrere Perspektiven immer mehr, wie ein Puzzle zusammenfügte. Die Charaktere sind gut beschrieben. Negativ waren leider auch ein paar Rechtschreibfehler, die mir aufgefallen sind, aber dem Inhalt nicht gestört haben. Das Buch bringt einem zum Nachdenken, zum Leben nach dem Tod, Ersetzbarkeit der Menschen, was ist die Identität eines Menschen wert. 
Ich kann das Buch, vor allem Sciencefiction-Fans, die nicht so pingelig bei der Rechtschreibung sind, weiterempfehlen.

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Düster und aktuell!

Man sollte meinen, ich hätte schon genug Dystopien gelesen und so langsam sollte sich mal ein Sättigungsgefühl einstellen, aber dann kommt wieder ein Roman um die Ecke, der mich fesselt. So geschehen mit "Resurrection Inc." von Kevin J. Anderson.
Besonders gefallen hat mir die Einbeziehung der Religion in das Weltbild und wie sie von Francois Nathans, Gründer der Resurrection Inc., ad absurdum geführt wird. Nicht nur macht er ein Leben nach dem Tod zur Realität, sondern gründet auch noch seine eigene Religion, um seine These zu bewesein: "In dieser Welt gibt es nur zwei Sorten Menschen - intelligente Menschen ohne Religion und religiöse Menschen ohne Intelligenz."
Nathans spielt dabei wortwörtlich mit Menschenleben und begeht in seinem Wahn, die Welt und die Menschen nach seinen Vorstellungen zu formen, den grössten Fehler überhaupt...
Auch wenn dieser Roman schon vor einigen Jahren geschrieben wurde, ist er dennoch aktueller denn je. Anderson beschreibt in einer Zeit, als das Internet den meisten Menschen nicht einmal dem Namen nach ein Begriff war, wie dieses von uns heute teilweise genutzt wird und wie es benutzt werden kann, um uns zu beeinflussen und zu steuern.
Wenn man sich einmal durch den etwas zähen Anfang gekämpft hat und es schafft, über die etlichen Rechtschreib/Grammatik-Fehler hinwegzusehen, erwartet einen eine spannende und erschreckenderweise aktuelle Geschichte.
Der grösste Kritikpunkt ist leider das etwas schlampige Lektorat, dass einen nicht nur mit Rechtschreibfehlern quält, sonderen auch viele Sätze durchgehen lassen hat, die man mehrmals liest, um endlich zu erkennen, dass sie gar keinen Sinn ergeben!

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Leider nicht mein Fall

Ich fange mal mit den positiven Anmerkungen an. Die Grundidee an sich finde ich gut. Künstlich wiedererweckte Tote ohne Erinnerungen, eine mysteriöse Organisation, eine skrupellose Firma und dazu noch eine ziemlich abgefahrene Sekte - was will man mehr? Die Struktur und den Hintergrund des Neo-Satanismus fand ich sogar ziemlich amüsant, hier hat sich der Autor richtig was einfallen lassen. Auch ansonsten gibt es prinzipiell viele gute Ideen, die das Potential für eine richtig gute Geschichte gehabt hätten.

Leider fand ich die Umsetzung schlecht. Keiner der Charaktere hat mich wirklich berührt, sie blieben mir einfach zu fern und klischeebehaftet. Am ehesten konnte ich mich noch mit Rodney anfreunden, einem Techniker der Resurrection Inc., der zwar die Leichen aufbereitet, aber niemals selbst als Diener enden möchte. Auch Nathans, der Chef von Resurrection Inc., ist einigermaßen interessant, da seine wahnhaften Gedanken doch recht abwechslungsreich sind. Dennoch bleibt alles sehr vorhersehbar und gegen Ende wird die Handlung richtig platt und unglaubwürdig.

Hinzu kommt noch ein miserabler Schreibstil. Ich weiß nicht, ob es an der Übersetzung liegt oder ob das Original auch so geschrieben ist, aber die Ausdrucksweise ist wirklich nicht gut. Bei Beschreibungen reiht sich ein Adjektiv an das andere, zeitlich Abfolgen werden vertauscht und die Sätze sind teilweise unnötig und nichtssagend. Außerdem werden ständig bestimmte und unbestimmte Artikel vertauscht. Ich kann sowas schon mal verzeihen, aber das ganze Buch ist voll davon. Das macht das Lesen unglaublich anstrengend, weil man ständig darüber nachdenken muss, ob das jetzt wirklich so gemeint ist oder ob es ein Fehler im Ausdruck ist.

Leider hat auch das Lektorat keine gute Arbeit geleistet. Abgesehen von oben bereits erwähnten sprachlichen "Besonderheiten" ist das Buch übersät mit Rechtschreibfehlern, fehlenden Worten oder Buchstaben und Kommafehlern. Auch mit Konjunktionen hat man so seine Schwierigkeiten. Sorry, aber das geht gar nicht.

Um mit etwas Positivem abzuschließen: die Welt, die der Autor da erschafft, ist durchaus originell. Man erfährt nicht sofort alles, sondern erliest sich die Hintergründe Stück für Stück. Es wird auch nicht alles erklärt, was ich persönlich gut finde. So erfährt man z.B. nicht, wie der Staat (oder was es auch ist) funktioniert oder woher die Ausgangssperre kommt. Es bleibt also noch einiges an Raum, den man mit seiner Fantasie füllen kann.

Insgesamt fand ich das Buch enttäuschend. Die Ideen dahinter sind wirklich gut, aber die Umsetzung ging für mich quasi komplett in die Hose.

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