Tobias O. Meißner: Neverwake

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Tobias O. Meißner: Neverwake

Autor

Biografie & Bibliografie von
Verlag
ET (D)
2001
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783821806907

Informationen zum Buch

Seiten
156

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Wir sind in Raumschiffen gereist und haben Kriege durchfochten in Milchstraßen und auf exotischen Planeten, von deren Existenz ihr keine Ahnung habt.

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Längst sind Sportarten wie Fußball und Boxen von den großen Computerspielturnieren in der Publikumsgunst verdrängt. In riesigen, mit Rundmonitoren ausgestatteten Hallen treten die Gegner mit ihren am Bildschirm generierten Figuren im K.O.-Verfahren gegeneinander an.

Zwei junge Nachwuchsspieler, die sich mit Softwarepiraterie den Unterhalt sichern, versuchen, in einem Teamspiel, den Sprung in die Liga zu schaffen. Kurz vor dem entscheidenden Spiel ist plötzlich einer der beiden verschwunden. Eine völlig überforderte Bekannte muß seinen Platz einnehmen. Aber nicht nur für sie geht es ums Ganze.

In einer anderen Geschichte bekommt Otis Esch, ein mittelklassiger Drittligist den Auftrag seines Lebens: Eine Computerspielfirma hat ein völlig neuartiges Spiel entwickelt, ein Spiel, das seine Welten durch Rückkopplung mit dem Gehirn des Spielers generiert. Laurence Tader, ein legendäre Virt der ersten Stunde, sollte die erste Version testen - von seinem Spiel kam er nie mehr zurück. Sein Körper ist im Koma, sein Geist spielt weiter - Esch soll ihm ins Spiel nachfolgen, um ihn zurückzuholen. Das Risiko ist groß - doch der Versuchung, in die Psyche des genialsten Computerspielers aller Zeiten nachzureisen, kann er nicht widerstehen ...

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In "Neverwake" werden zwei parallele Geschichten erzählt: Zum einen treffen wir Otis Esch, einen Drittligisten, der einst in der ersten Liga gegen die ganz großen virtuellen Charaktere gekämpft - und verloren - hat. Nun bietet sich ihm eine ganz neue Chance: Er soll sich in ein Computerspiel begeben auf der Suche nach dem legendären Laurence Tader, dessen Körper ins Koma fiel, dessen Geist aber immer noch weiterspielt. Zum anderen sind da noch die Nachwuchsspieler, Smugglerboy und Suicider, denen kein Spiel zu schnell, kein virtueller Kampf zu hart sein kann. Ihr Traum, in die Liga aufgenommen zu werden, scheint nahe, als sie bei einem Wettkampf mitmachen dürfen, doch dann verschwindet Suicider.

Die Charaktere sind in "Neverwake" mehr oder weniger Statisten. Das Hauptgewicht liegt auf dem "cyberpunkigen", der Atmosphäre, die er durch den quecksilberfarbenen Regen, die Slangsprache unter den "Virts" mit Ausdrücken wie Slam-Diver oder Pseudo-Cyborgs und dem Verbasteln aller möglicher Computerspielinspirationen schafft. Dabei ist es fast nicht zu fassen, wieviele versteckte Andeutungen, Symbole und Querverweise Tobias Meißner alleine auf knapp 160 unterzubringen vermag. Nicht nur, dass er sich selbst in dem Anagram EIN ROBOT.MESSIAS. versteckt, nein, er bezieht sich ganz nebenbei auch noch auf sein Buch "Das Paradies der Schwerter", das eigentlich unter dem Namen "Rakuen" erscheinen sollte.

Der Anfang geriet etwas schleppend, doch plötzlich ist man tief drin in der Geschichte und obwohl die beiden Geschichten nur einen kurzen Einblick in zwei verschiedene und doch so ähnliche Welten geben, schaffte Meißner es, mich für seine Figuren und Ideen zu interessieren. Da das 160-seitige Buch aber leider nicht mal ein Lesebändchen bietet, halte ich es mit über derzeit 17 EUR für überteuert. Doch dies muss man eher dem Verlag als dem Autor ankreiden.

Cyberpunk ist eigentlich nicht das Genre, in dem ich mich überwiegend bewege. Trotzdem erkannte ich die Genialität des Autors auch hier wieder und empfinde es schon alleine deshalb als lohnenswert. Sicherlich ist "Neverwake" ein Buch, das man immer wieder lesen kann und in dem man doch immer wieder neues entdeckt.

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