Douglas Adams: Per Anhalter durch die Galaxis

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Douglas Adams: Per Anhalter durch die Galaxis
Verlag
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The Hitchhiker's Guide to the Galaxy
ISBN-13
9783453146976

Informationen zum Buch

Seiten
215

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Handlungsort

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Zuerst wird Arthur Dent's Haus dem Erdboden gleichgemacht und dann wird sein Heimatplanet, die Erde, auch noch von agressiven Vogonen zerstört, die genau dort eine Umgehungsstraße für ihre Raumschiffe dort bauen wollten.

Zum Glück kann sein Freund Ford Prefect sie beide gerade noch rechtzeitig per Anhalter in ein Raumschiff retten. Ständiger, hilfreicher Begleiter für Arthur wird nun der Reiseführer "Per Anhalter in die Galaxis", dessen erste Empfehlung "KEINE PANIK" lautet. Eine Empfehlung, die sich Arthur in der nächsten Zeit immer wieder zu Herzen nehmen muß.

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Arthur Dent verliert sein Zuhause und profitiert von der merkwürdigsten Rettung, die man sich denken kann: Er wird dank der Cleverness seines beteigeuzischen Freundes Ford Prefect von einem Raumschiff aufgenommen. Doch der Erdling ist mit dieser glücklichen Fügung gar nicht so zufrieden, denn im Universum stellen die seltsamsten Bräuche der skurrilsten Lebensformen sein Bild vom Universum mächtig auf den Kopf. Da ist der Ärger über den berühmten Reiseführer "Per Anhalter durch die Galaxis" fast noch das kleinste Übel; denn dieses Buch hat einen unerträglich kurzen Eintrag über die Erde: Harmlos. Mehr steht da nicht. Gibt es so wenig über die Erde zu sagen?

In der Tat ;-) und mit mehr als nur einem Augenzwinkern stutzt Adams die Erdlinge auf's rechte Maß zurück und nudelt wahnsinnige Unwahrscheinlichkeiten zusammen, die sich zu komischen Zufällen zusammen finden. Arthur trifft unverhofft nicht nur auf eine eine missglückte Partybekanntschaft aus Islington, sondern auch auf den, der sie ihm damals ausgespannt hat - und Schuld daran ist eine kleine Zahl, eine Telefonnummer, die sich die galaktische Physik zunutze macht.

Handlung gibt es nicht übermaßig viel. Nach der Rettung von der Erde sind Arthur und Ford nahezu immer unterwegs oder gar wieder auf der Flucht. Mal vor den Vogonen, mal vor Polizisten, mal vor Mäusen. Aber Langeweile gibt es nie und das Buch lebt enorm von der Erwartungshaltung beim Lesen: Was hat sich Adams für die nächsten Szenen einfallen lassen?

Die Ideen sind durchgeknallt und ich liebe die Art, wie Adams ohne Rücksicht auf Verluste der Frage nach dem Sinn des Lebens, des Universums und allem nachgeht. Womöglich ist der Sinn einfach der, von Adams durch den Kakao gezogen zu werden.

Die Antwort lautet übrigens: 42. Warum? Das sollte man am besten selbst herausfinden, sonst geht allzuviel Lesespaß an einem vorbei.

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Bewertung des gesamten Zyklus:Eigentlich DAS Standardwerk unter den Informatikern. Entweder man haßt Douglas Adams' "Per Anhalter durch die Galaxis" Reihe, oder man liebt sie für immer. Bei mir läuft es auf letzteres hinaus. Wer also schon immer wissen wollte, wie der Pangalaktische Donnergurgler wirkt und wer sich außerdem schon die ganze Zeit über den Sinn des Lebens den Kopf zerbricht, der sollte unbedingt zu diesen Büchern greifen.

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«Per Anhalter durch die Galaxis» ist ein Buch, das einem mehr als einmal ein Schmunzeln oder sogar ein lautes Lachen entlockt. Ein ziemlich durchgeknalltes Werk, auf das man sich einlassen muss, dann macht es wirklich Spass. Das Buch ist wohl nicht umsonst Kult und war wohl eines der ersten seiner Art. In der Art ist es wie eine Art Monty Python in geschriebener Form – wenn auch weitgehend ohne den schwarzen Humor.

Es gibt aber auch negative Punkte. Der grösste: Das Buch hat keine Handlung respektive keine Geschichte. Da treiben zwei durchs Weltall. End of story. Mehr oder weniger. Natürlich braucht ein solches Buch nicht unbedingt eine Geschichte oder einen tieferen Sinn oder eine Botschaft. Aber es wäre doch eine nette Zugabe.

Und irgendwie merkt man dem Buch an, dass es einige Jahre auf dem Buckel hat. Douglas Adams war vielleicht ein Pionier des skurrilen Romans, aber aus heutiger Sicht wirkt «Per Anhalter durch die Galaxis» fast ein wenig angestaubt. Was wohl daran liegt, dass sich andere Autoren von ihm inspirieren liessen und selber ähnliche Bücher schrieben – einfach ein bisschen sorgfältiger und durchdachter.

Fazit und Zusammenfassung: 42. (Wer das jetzt nicht versteht, soll das Buch lesen.)

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Herrlich, herrlich! Douglas Adams beschreibt die überraschende Reise eines ahnungslosen, heftig überforderten Erdenbürgers durch ein komplett durchgeknalltes Universum mit zynischem Humor und den abgedrehtesten Wort- und Bildkombinationen, die man sich (nicht!) vorstellen kann! Ist doch vollkommen logisch, die Erde wegen eines Hyperraumhighways zu sprengen! Und warum sollte die Antwort auf den Sinn des Lebens nicht 42 lauten? Die anderen Antworten auf das Leben, das Universum und den ganzen Rest sind ja auch nicht besser! Die zickige Langeweile des depressiven Roboters Marvin, das überschäumende Selbstbewusstsein des zweiköpfigen Zaphod, der abschnittsweise noch halbwegs vernünftige Ford, der zusammen mit dem Erdling Arthur dem allgemeinen Irrsinn hilflos gegenüber steht: alles Figuren, die den Leser Tränen lachen lassen. Jede Seite bietet drei neue Absurditäten mit abgefahrenen Humor! Dieses Buch ist zu recht Kult und sollte selbst die humorlosesten Gemüter mitreißen. Hier heißt es: auf jeden Fall lesen, nichts ernst nehmen und immer wissen, wo das Handtuch ist!

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Meinung: ...ein Zauberer ging über den Strand, aber keiner brauchte ihn...

Also, das Buch kann ich nicht zu meinen Lieblingsbüchern Zählen, weil es schlicht und einfach außerhalb der Wertetabelle rangiert. Eine Mischung aus einfachem Schwachsinn, hirnrissigem Blödsinn, sehr gut durchdachten wissenschaftlichen theorien, genialem humor und noch viel mehr. Der Autor war entweder ein Genie oder stand oder Drogen, wahrscheinlich beides.

Ach ja: manche Begriffe wurden sogar in den Internet-Sprachgeebrauch übernommen. Ich denke da nur an den Babelfisch als Google-Übersetzungsmodul... *g*

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Ich war nie ein besonerer Fan von büchern. Nur hatte mich, gottseidank muss ich sagen, ein Freund auf dieses Werk aufmerksam gemacht. Ohne jegliche erwartungen ging ich an die sache ran, doch musste ich feststellen, dass man sich dem Bann dieses Buches kaum mehr entziehen kann. Von der ersten Seite an spielt Douglas Adams mit allem woran der mensch glaubt, zieht alle sozialschichten durch den kakao, und stellt die herrlichst absurdestesten Thesen über das gesamte Leben auf. Auf wunderbarste weise gesellschaftskritisch und selbstironisch liest sich die Geschichte um die bis ins kleinste Detail ausgeklügelten Figuren, mit denen man sich wunderbar identifizieren kann. Gleichzeitig absurd und tiefsinnig und mit sehr sehr viel Fantasie "löst" Douglas Adams jede Frage über die sich die Menschen seit Gedenken die Gehirne zerzwiebeln. Dieses Buch hat meine sichtweise gegenüber der Welt stark verändert. Es hat mich gelehrt die dinge einfach so zu sehen wie sie sind und den!

tieferen Sinn in allem einen Tieferen Sinn sein zu lassen. Auf ewig wird für mich der Sinn des Lebens zweiundvierzig sein, und der Blick in die Sterne wird nie mehr mehr sein als nur ein Blick nach oben. Schade ist es jeodch, dass Er in den nachfolgern den Standart den er mit dem ersten Teil gesetzt hatte nicht mehr halten konnte.

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"Die Zeit ist eine Illusion, die Mittagszeit erst recht." Die Zeit mit der Anhalter-Trilogie in vier Bänden (der fünfte ist ja nicht so der Brüller) ist immer eine gute. Nicht umsonst habe ich ihn schon acht mal gelesen und mindestens genau so oft verschenkt, weil man sich selbst und anderen nichts ähnlich gutes tun kann.

Douglas Adams erfreut den Leser durch phantastische Konstrukte im Umgang mit der Realität, der Unwahrscheinlichkeit und dem Leben ("Leute sind das Problem" und die Herleitung dieses Satzes verdienen alleine schon den Kauf der Trilogie). Seine überaus anschaulichen Vergleiche (bsp. "Sie hingen am Himmel, wie Ziegelsteine es nicht tun.") und Beschreibungen von Sachverhalten, Ereignissen und Gefühlen habe ich in der Form, nämlich einleuchtend und humorvoll, so nirgendwo anders gelesen, gehört oder gesehen.

Angeblich hatte D. Adams die Idee für den Anhalter, als er spät nachts an einer Einfallstrasse per Stop nach London fahren wollte und niemand ihn mitnahm. Bedauerlich für ihn, dass er lange warten musste, jedoch ein Glücksfall für alle, die auf skurrile Unterhaltung mit einer Prise Kritik stehen. Das beste Buch des letzten und wohl auch des aktuellen Jahrhunderts.

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