Tad Williams: Stadt der goldenen Schatten

Tad Williams: Stadt der goldenen Schatten

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Tad Williams: Stadt der goldenen Schatten
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
City of golden shadow
ISBN-13
9783608934212

Informationen zum Buch

Seiten
918

Serieninfo

Sonstiges

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Otherland - das ist ein Universum, in dem Fantasy Realität werden kann. Es wird von den reichsten und skrupellosesten Männern der Erde regiert. Sie nennen sich die Gralsbruderschaft. Otherland - ein Geheimnis umgibt es. Es ist der Ort der kühnsten Träume und der schlimmsten Nachtmahre. Die besten Köpfe der Welt haben zwei Generationen lang daran gebaut. Jetzt fordert es die wertvollsten Ressourcen der Erde: seine Kinder.

Nur wenige haben eine Ahnung davon, welche Ausmaße das Netz bereits erreicht hat. Nur wenige erkennen die tödliche Gefahr. Angelockt von der Vision einer strahlenden, einer goldenen Stadt versammeln sich neun Menschen im VR, um sich dem Bösen entgegenzustellen und seine Pläne zunichte zu machen.

Renie Sulaweyo wollte nie eine Heldin sein. Aber als ihr kleiner Bruder von einer geheimnisvollen Krankheit heimgesucht wird, schwört sie, daß sie ihn retten wird. Als immer mehr Menschen sterben, weiß sie, daß sie auf etwas gestoßen ist, dem man nicht entkommen kann. !Xabbu ist ein Buschmann. Er, der das Herz eines Dichters und die Seele eines Schamanen hat, wird mit Renie diese Reise in das Herz der Finsternis unternehmen.

Paul Jonas ist aus Raum und Zeit herausgefallen. Er flieht von den blutigen Schlachtfeldern des Ersten Weltkrieges in ein Schloß im Himmel und weiter in Länder, die jenseits der Phantasie liegen. Er muß sich nicht nur seiner satanischen Verfolger erwehren, er muß das schreckliche Rätsel seiner eigenen Identität lösen.

Der vierzehnjährige Orlando ist der unbesiegbare Barbar Thargor - aber nur in seiner Phantasie. Doch Jugend und ein schwacher Körper sind keine Entschuldigung, mit der man sich der Aufgabe entziehen kann, die Welt zu retten.

Und Herr Sellars, ein merkwürdiger alter Mann in einem Militärlager, ein Gefangener der Regierung und seines eigenen Körpers, ist vielleicht die geheimnisvollste Figur überhaupt. Gehört er zur Gralsbruderschaft? Ist er ihr Gegner? Oder hat er, der wie eine Spinne im Zentrum des riesigen Netzes sitzt, seine eigenen Pläne?

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Die Genialität von Tad Williams ist nur schwer zu übertreffen. Wer sich auf die Reise nach Otherland begibt, läßt sich auf etwas ein, das vielleicht bald Realität sein könnte. Geschickt verknüpft der Autor VL (virtual reality) mit RL (real life) und bringt gesellschaftliche Probleme zur Sprache. Wie kann die Modernisierung in der Dritten Welt mit der Erhaltung alten Gedankenguts in Einklang gebracht werden? Geht alles Wissen der Buschmänner irgendwann verloren?

Doch nicht nur gesellschaftskritisch, sondern sehr spannend zu lesen ist "Stadt der goldenen Schatten". Wie ich das bereits von der Osten Ard Saga des Autors gewohnt war, begibt er sich auch hier wieder auf ein hohes sprachliches Niveau, ohne unverständlich zu werden oder schwer lesbar zu sein. Bei diesem Buch passierte es mir zum ersten Mal, daß ich extra langsam las, um länger davon zu haben, obwohl es ja noch weitere drei Bände gibt, die ich verschlingen kann.

Sehr faszinierend sind mal wieder auch die verschiedenen Charaktere des Buches. Als Beispiel ließe sich Paul Jonas nennen, ein Mann, der als Versuchskaninchen durch die Zeit nach Otherland geholt wurde und sein Gedächtnis verloren hat. Dieser Gedächtnisverlust bringt es mit sich, daß er dieser Welt nicht mit ungläubigem Entsetzen begegnet, sondern die "Tatsachen" akzeptiert, auch wenn sie eigentlich gar nicht sein dürften. Dies unterscheidet in von den meisten Erwachsenen, die alles mit Logik zu erklären versuchen.

Wie gesagt: Dieses Buch ist genial!

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Ich kann das Werk nur sehr zwiespältig beurteilen. Aber eines ist sicher: ich hätte es sofort (und in meinen Augen ohne großen Verlust) auf 2500 Seiten gekürzt. Auch oder besonders nach dem vierten Band kann ich mich außerdem des Gefühls nicht erwehren, dass Tad Williams tiefgreifende
Anlagen zum Horror hat. Aber das Gute zuerst.

Die Hintergründe der Geschichte: Der Gedanke eines sich verselbstständigenden VR-Netzwerkes; die Geschichte des verkrüppelten Sellars; das Herz und Gehirn des Betriebssystems; sind so gut, dass mir bei den jeweiligen Enthüllungen eiskalte Schauer über den Rücken gelaufen
sind.

Wir bewegen uns in einer Realität völlig außerhalb der tatsächlich
möglichen Erfahrungen, weit weg von dem Erzählmuster historischer oder
Fantasy-Romane. Wie ich es von Tad Williams gewohnt bin, beschreibt er seine verwickelte
Geschichte flüssig und gestaltet seine Charaktere überzeugend und
authentisch, so dass die Figuren zu greifbaren und realitätsnahen Menschen
werden. Meine besondere Sympathie hat dabei (natürlich) !Xabbu gewonnen,
die einzige stabile Figur in dem ganzen Irrsinn. Eine ständige Quelle der Heiterkeit ist mir die Jugendsprache. Tad Williams hat den in der Gegenwart vorhandenen, fragmentartigen Jugendslang mit seinen zahllosen Wortneuschöpfungen aufgegriffen und weiter fortgeführt und dabei für mein
Gefühl recht gut die Ausdrucksform einer computerkommunikationsgewohnten
Generation getroffen. So ist der "scännige" T4b offensichtlich nicht
fähig, auch nur einen vollständigen oder gar grammatikalisch fundierten Satz von
sich zu geben ("Kannste nullen" "Ex mich gleich, eh"). Zugleich amüsant
und nachdenklich fand ich auch die Zeitungsmeldungen einer skurrilen Zukunft,
die am Beginn eines jeden Kapitels stehen. So verrückt und frustrierend
sie für uns auch klingen, sie folgen immer heute aktuellen Trends in eine
vorstellbare Zukunft.

Jetzt zur Kritik. Das Tad Williams eine Menge Phantasie hat, wissen wir
alle, nicht zuletzt seit Osten Ard. Trotzdem kann ich mir keinen noch so
durchgeknallten Typen vorstellen, der einen Haufen Geld in eine
riesengroße VR-Küche mit tanzenden Gabeln oder eine flache Comicwelt stecken würde.
Und auf zig Seiten von Beschreibungen irgendwelcher eher kindischen
Spielwelten kann ich dann ab Seite 1500 doch verzichten. Auch die Eigenart Tad
Williams, in JEDER Szene immer neue Monster und Gefahren auftreten zu lassen, nutzt
sich irgendwann ab und geht auf den Geist (Hier fand ich schon den Start,
die grauenhafte Schlachtfeld im ersten Weltkrieg, eher entmutigend). Im
Rückblick erscheint mir ein Großteil des Buches eine einzige hektische
Jagd, Grausamkeit und Leiden gewesen zu sein. Das war nicht nötig; Die Spannung
des Buches entsteht aus den eher menschlichen Dramen des
Unsterblichkeitswahnes, des "lebendigen" Betriebssystemes und natürlich
der Entwicklung der Hauptfiguren als aus der Auflistung abscheulicher
Monstermutanten oder auserlesener Grausamkeiten eines wirklich widerlichen
Johnny Dread.

Ein Fünckchen Humor hätte natürlich nicht zu der düsteren Grundstimmung
des Buches gepasst. Aber es hätte das Lesevergnügen doch deutlich erhöht.
Wenn es sich nicht um Tad Williams handelte, der erfahrungsgemäß seine
Plots gut vorbereitet und gemeinhin sehr vollständige Erzählungen abliefert,
würde ich ihm außerdem einige unüberlegte Erzählbrüche unterstellen. Wechsel in
der Zielrichtung und Thematik mitten in der Geschichte bin ich eher von
Wolfgang Hohlbein gewohnt (welches Grauen!), nicht von einem Autor dieser
Qualität. Der Anfangskonflikt - die Kinder, die im Koma liegen - wird im
Verlauf der Geschichte kaum mehr verfolgt und für mich unzufriedenstellend
am Ende des Buches erklärt und gelöst. Die gefühlsüberladene Melodramatik
im letzten Drittel des letzten Buches passt nicht zum Stil der vorhergehenden
Erzählung (neue Lebensformen...!). Dagegen finde ich Tad Williams
Gewohnheit, noch weitere 50 Seiten nach dem dramatischen Höhepunkt dem
Leser freudige konfliktfreie Entspannung zu gönnen und seine Fäden zu Ende zu
führen, einfach wunderbar. Hier kann der Leser so richtig zusammen mit
den Figuren die "Erlösung" genießen.

Weitere Anmerkung: Die Cover der englischen Originalausgaben passen
wesentlich besser zu dem legendenhaften, nicht zu sagen biblischen
Charakter der Erzählung. Die deutschen Ausgaben sind sehr nüchtern gestaltet. Tad
Williams beschreibt aber eine Geschichte, die in der Realität eine große
historische Tragweite hätte, mit fast schon zur Heiligkeit überhöhten
Helden und in der surrealen VR Welt so gewaltigen Ereignissen, dass sie mich
annähernd an die Schöpfungsgeschichte erinnern. In einer anderen Welt
würde er so eine neue Religion erschaffen.

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nach herr der ringe war ich jahre lang auf der suche nach "stoff" der qualitätsmassig in etwa an tolkiens werk rankommt.erst mit tad williams bin ich fündig und fan geworden. das meisterstück von tad williams waren ohne zweifel die saga der schwerter seoman miriamel kiriki usw. aber mit der ohterland saga hat er sich durch talent wortgewaltigkeit fundiertes wissen fantasie spannung auf eine stufe mit john ronald reuel tolkien stellen können.jedes der vier bücher ist einfach faszienierend.

hätte sich nicht das "überlebenssystem" meines körpers gemeldet wär ich wohl beinahe vor spannung beim lesen des öfteren einfach verhungert und verdurstet. ein kleiner kritik punkt ist der schluss des letzten teils der hätte etwas kraftvoller sein können a b e r eigentlich habe ich nicht die gabe des tad williams und somit auch nicht wirklich ein recht auf kritik.jeder teil hat mir freude bereitet und auch kraft gegeben und ich warte nun schon wieder viel zu lange auf neuen "stoff".

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Inhalt

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Mitte des 21. Jahrhunderts hat sich das Internet grundlegend verändert. Das globale Netzwerk hat sich zu einer virtuellen Realität (VR) entwickelt, in die die Nutzer persönlich – bzw. in beliebig gestalteten simulierten Avataren – eintreten können. Diese Art des "Surfens" ist für die meisten Menschen alltäglich und völlig selbstverständlich geworden. Viele Menschen, vor allem Kinder und Jugendliche, verbringen mehr Zeit in der VR als in der Realität (RL). Für manche ist die Simulation denn auch realer als das echte Leben… Erste Anzeichen dafür, dass irgend etwas in der VR nicht mit rechten Dingen zugeht, werden zunächst nur vereinzelt erkennbar. So fallen auf der ganzen Welt Kinder, die sich gerade in der VR aufhalten, in ein Dauerkoma. Als die Angehörigen mancher Opfer anfangen, selbst zu recherchieren, geraten sie unter Druck – auf einige werden sogar Anschläge verübt. Es wird klar, dass es um die Interessen mächtiger Personen oder Gruppierungen geht – aber wer sind diese Leute und welche Ziele verfolgen sie? In diesen Tagen wird eine Gruppe ganz unterschiedlicher Personen durch das Bild einer Goldenen Stadt, die nicht real sein kann, aber echter wirkt als alles, was man jemals in der VR sehen konnte, zusammengeführt. Da ist Renie Sulaweyo, Lehrerin an einer südafrikanischen Hochschule, deren Bruder eines der Komaopfer ist. Zusammen mit einem ihrer Schüler, dem Buschmann !Xabbu, sucht sie nach einem Heilmittel oder zumindest einer Erklärung für den Zustand ihres Bruders. Orlando Gardiner, ein an Progerie leidender Teenager, der seine Krankheit mit Online-Rollenspielen kompensiert, verliert durch eine Vision der Goldenen Stadt seinen mühsam erarbeiteten Spieler-Status und versucht dem Rätsel dieser Vision zusammen mit seinem Freund Fredericks auf den Grund zu gehen. Paul Jonas, ein Mann ohne Erinnerung, ist ein Gefangener der VR und wird dort von erbarmungslosen Jägern verfolgt, die ihn von einer Welt zur nächsten hetzen. Dann ist da noch der geheimnisvolle Herr Sellars, der manchmal als Helfer auftritt, im Grunde jedoch derjenige ist, der im Hintergrund die Fäden zieht. All diese Menschen und einige mehr müssen der Gralsbruderschaft entgegentreten, einer Gruppe der mächtigsten und reichsten Personen der Welt. Die Gralsbruderschaft hat mit Otherland eine sich selbst weiterentwickelnde Virtuelle Realität erschaffen, die von der wirklichen Welt nicht mehr zu unterscheiden ist und die man nicht mehr so einfach wieder verlassen kann, wenn man – wie Renie und die anderen – uneingeladen dort eindringt…

Kringels Meinung

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"Otherland" ist der erste Teil eines Vierteilers, der oft mit "Der Herr der Ringe" verglichen wird, mit diesem Fantasywerk aber nichts gemein hat. Weder ist die Erschaffung eines Mythos bzw. die akribische Ausarbeitung einer fiktiven Welt mit eigener Geschichte und verschiedenen Sprachen zentrales Thema von "Otherland" noch handelt es sich überhaupt um Fantasy. "Otherland" gehört vielmehr ins Science-Fiction-Genre und dort am ehesten ins Subgenre des Cyberpunk. Entwicklungen unserer Zeit werden weitergeführt und auf die Spitze getrieben, es wird ein relativ düsteres Bild unserer Zukunft gezeichnet und große Teile der Handlung finden in der VR statt. Wer sich also von der Cover-Werbung in die Irre führen lässt und auf das Erscheinen von Orks, Elben und Hobbits hofft, dürfte zunächst einmal enttäuscht sein. Wer das Buch aber trotzdem liest, der gerät schnell in den Bann der faszinierenden Geschichte und der genialen Fabulier- und Formulierkunst des Autors. Da die Handlung über weite Strecken im Cyberspace spielt, sind der Phantasie natürlich keine Grenzen gesetzt, denn in der VR ist ja bekanntlich alles möglich. Tad Williams brennt denn auch ein Ideenfeuerwerk ab, das es in sich hat.

Eine große Stärke von Tad Williams, die ihn in meinen Augen eher in die Nähe von Stephen King als von Tolkien rückt, ist die Charakterbeschreibung und –entwicklung. Die Hauptpersonen des Romans (und es werden immer mehr…) sind absolut glaubwürdig, wenn manche von ihnen auch recht bizarre Gewohnheiten haben. Renie ist eindeutig die zentrale Person des Romans und man kann sich sehr gut mit ihr identifizieren, ihre Sorgen und Nöte nachvollziehen. Gute Geschichten brauchen solche Figuren, mit denen man mitfiebern kann – und in "Otherland" gibt es gleich mehrere davon. Alle haben ihren eigenen Charakter, sie sind alles andere als austauschbare Abziehbilder, die nur dazu dienen, in Gefahr gebracht zu werden oder Heldentaten zu vollbringen. Trotz der Vielzahl von Personen und Handlungsschauplätzen wird die Story deshalb nie unübersichtlich und glücklicherweise verliert Tad Williams sich auch nie, oder nur sehr selten, in Technobabble, d.h. in langatmigen Erläuterungen über (fiktive) Technik.

Allerdings ist der Lesegenuss nicht völlig ungetrübt. Gerade am Anfang gibt es ein paar etwas zähe Kapitel, vor allem solche, in denen Renie ihrem Schüler !Xabbu (und damit dem Leser) die Funktionsweise der VR erklärt. Das ist in den Zeiten der Matrix-Kinofilme und der immer realistischer werdenden Computerspiele eigentlich nicht mehr nötig – da kann man mal sehen, wie schnell die Fiktion von der Realität eingeholt werden kann. Ein zweiter Kritikpunkt: Wie Stephen King verwendet auch Tad Williams 100 Worte, wo 10 schon genügen würden. Wenn man (wie ich) diesen Stil jedoch mag, dann ist das eigentlich gar keine Negativkritik…

Die Story von "Stadt der goldenen Schatten" dient praktisch nur dem einzigen Zweck, das zentrale Thema sowie die Hauptpersonen einzuführen und die "Helden" zusammenzubringen. Am Ende bleiben deshalb naturgemäß viel mehr offene Fragen als Antworten übrig. Allerdings muss ich sagen, dass ich schon so eine Ahnung habe, wohin der Hase läuft. Aber ich habe ja ohnehin schon genug gespoilert – warten wir also erstmal Band 2 ab.

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Ist es Fantasy? ScienceFiction? Krimi? Thriller? Historischer Roman? Liebesgeschichte? Philosophischer Roman?

Oder alles auf einmal und noch ein bisschen mehr?

Es ist schwierig, diese Bücher in ein Genre zu pressen, da sie von allen etwas besitzen . Die Ideen selber sind zwar nicht neu - von KEINEM der genannten und nicht genannten Genres, aber die Symbiose ist so perfekt, das man schon fast sagen kann, Williams hat ein ejues Genre geschaffen. Allerdings muss man sich Geduld mitnehmen, denn gerade das erste Buch ist schwer zu meistern,da hier alle Charaktere vorgestellt werden, welche anfangs überhaupt nichts miteinander zu tun haben, und man ist manchmal doch etwas verwirrt von den Sprüngen von einem Charakter zum anderen. Wenn das erste aber erst mal hinter einem liegt, dann kann man nicht mehr aufhören.

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