John Meaney: Tristopolis

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John Meaney: Tristopolis
Verlag
ET (D)
2007
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Bone Song
ET (Original)
2007
ISBN-13
9783453522954

Informationen zum Buch

Seiten
509

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Bernsteingelbe Augen beobachteten ihn aus der pechschwarzen Finsternis hinter der Steintreppe.

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Willkommen im siebten Jahrtausend! Willkommen in Tristopolis, der Stadt, die ihre Energie aus den Knochen Verstorbener bezieht! Dies sind die Abenteuer des Polizei-Inspektors Donal Riordan, der einen scheinbaren Routinefall übernimmt: Er soll eine Opernsängerin vor Attentätern beschützen, die es auf die Knochen berühmter Künstler abgesehen haben. Doch bald stellt sich heraus, dass sich dahinter eine Verschwörung verbirgt, die Tristopolis in ihren Grundfesten erschüttert. Mit "Tristopolis" erschafft John Meaney eine Welt, die es so noch nie zuvor gab: Eine furiose Mischung aus Science-Fiction, Mystery und Thriller, ein Roman, der ein bisher unentdecktes Land betritt.

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Wir befinden uns in Tristopolis im siebten Jahrtausend. Die Stadt bezieht ihre Energie aus den Knochen Verstorbener und je prominenter der Tote, umso mehr Energie steckt in den Gebeinen. Dies ruft natürlich auch verbrecherische Gesellen auf den Plan. Sie haben es nämlich auf noch lebende Berühmtheiten abgesehen, die sie ganz schnell ins Jenseits befördern. Schlecht für Polizei-Inspektor Donal Riorden, denn er muss nun auf eine berühmte Opernsängernin - die "Diva" - aufpassen, die ihre nächsten Vorstellungen in Tristopolis zu geben vorhat. Das Flüstern der Knochen nimmt seinen Lauf.

"Tristopolis" macht seinem Namen alle Ehre: Das Buch beginnt düster und trist, die Charaktere gewinnen im Verlauf des Buches kaum an Tiefe und die ersten 100 Seiten waren schon fast eine Qual, während der man sich ständig fragt: "Warum nur will mich der Autor zu Tode langweilen - so berühmt bin ich doch gar nicht?". Glücklicherweise nimmt "Tristopolis" dann wenigstens ein bisschen Fahrt auf, so dass man zumindest ohne größeren Kraftaufwand zu Ende lesen kann. Trotzdem bleiben die Protagonisten blass und die Handlung teilweise nicht richtig nachvollziehbar.

Ein großer Pluspunkt sind die vielen kuriosen und originellen Ideen, die John Meaney verarbeitete. Leider aber kratzt er auch hier nur an der Oberfläche und schöpft nicht sein ganzes Potential, das in der Geschichte liegt, aus.

"Tristopolis" ist ein Gemisch aus Fantasy, Science-Fiction, Horror und Thriller, aber alleine deshalb dem Autor zuzuschreiben, er habe ein Genre neu definiert und es habe noch nie etwas Vergleichbares gegeben, ist doch etwas gewagt. Wäre der Anfang nicht so langatmig, könnte man sicher ganz rasant durch das Buch "pflügen" , denn Meaney schreibt nicht sonderlich komplex oder anspruchsvoll und auch der Druck ist angenehm lesbar. Das Ende ist - obwohl es sich offensichtlich um eine Trilogie handelt - zwar offen aber trotzdem angenehm und lässt einen nicht nägelkauend auf die nächsten Teile wartend zurück.

Eine Leseratte gibt es für die wirklich tollen Ideen und eine Leseratte für den Heyneverlag, der das Buch mit einem wirklich sehr passenden Cover versehen hat. Zu mehr kann ich mich hier leider nicht durchringen. Sehr schade um die verpasste Gelegenheit des Autors.

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