Anton Szandor LaVey: Die satanische Bibel

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Anton Szandor LaVey: Die satanische Bibel
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The Satanic Bible
ET (Original)
1969
ISBN-13
9783000043437

Informationen zum Buch

Seiten
192

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Fast schon legendär ist der Ruf dieses Buches zu bezeichnen, welches nun Dank der Bemühungen des Verlags "Second Sight Books" erstmals nach seinem Erscheinen im Jahr 1969 in einer deutschen Übersetzung vorliegt. Die schön aufgemachte Paperback-Ausgabe ist 194 Seiten stark. Passend zur Thematik wurden sämtliche Texte in weißer Schrift auf schwarzem Grund gedruckt. Die sicherlich nicht einfache Übersetzung in unsere Sprache ist sehr gut und unverfälscht gelungen. LaVey ist in seiner Schreibe eher der Mann von der Straße, der versucht, jedem etwas zu sagen, egal welchen Bildungsstand er hat, statt nur für einen kleinen elitären Kreis zu schreiben. Falls Ihr Euch kritisch mit der Thematik auseinandersetzen wollt, ist diese Buch sicherlich ein gutes Einstiegswerk.
(Legacy, 02/99 )

Das Grundlagenwerk des modernen Satanismus in deutscher Sprache! Die Satanische Bibel ist das Grundlagenwerk der in Amerika als Kirche anerkannten Church of Satan, die in der Walpurgisnacht 1966 aus einem von LaVey (1930 - 1997 e.v.) geleiteten Arbeitskreis für okkulte Studien hervorging. LaVey sah im Satanismus eine Religion, die den Menschen und seine natürlichen Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt, eine Religion der Stärke und der Lebenslust.Anton Szandor LaVey, der von vielen seiner Anhänger "Der schwarze Papst" genannt wurde, begann seinen Weg zum Hohepriester der Church of Satan im Alter von nur 16 Jahren als Orgelspieler auf einem Jahrmarkt: "Samstagabends", erinnerte sich LaVey während eines unserer langen Gespräche, "sah ich regelmäßig Männer, die lüstern die halbnackten Tanzmädchen auf dem Jahrmarkt anstarrten, und wenn ich Sonntagmorgens die Veranstaltungen der Evangelisten in einem Zelt am anderen Ende des Festplatzes auf der Orgel begleitete, sah ich die gleichen Männer wieder. Sie saßen mit ihren Frauen und Kindern auf den Bänken und baten Gott um Vergebung und Befreiung von ihren fleischlichen Trieben. Und am nächsten Samstagabend waren sie dann wieder auf dem Festplatz oder an einem ähnlichen Ort der Lust. Mir war klar, daß die christliche Kirche nur durch ihre Scheinheiligkeit Erfolg hat, und daß sich der Geschlechtstrieb des Menschen immer wieder durchsetzt!" Von da an war sein Lebensweg klar. In der letzten Aprilnacht des Jahres 1966 - der Walpurgisnacht, dem wichtigsten Fest in der Überlieferung von Magie und Hexenwesen - rasierte sich LaVey rituell sein Haupthaar nach der Art alter Scharfrichter und verkündete die Gründung der Church of Satan. Er erkannte, daß eine Kirche gebraucht wurde, die Verstand und Triebe des Menschen als Anlaß zum Feiern wiederentdeckte. "Da die Verehrung des Fleisches Wonne bereitet", sagte er, "sollte ein herrlicher Tempel der Sinnesfreude entstehen... "

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Es ist schwierig, ein solches Buch nach den Geschehnissen der letzten Jahre zu beurteilen. Schwierig nicht deshalb, weil es mir schwer fallen würde, mir meine Meinung darüber zu bilden, sondern schwierig, weil man fast mit der Intoleranz der Menschen rechnet, falls man etwas positives über eine "Satanische Bibel" zu sagen fände.

Trotzdem werde ich objektiv bleiben und dieses Buch nicht zerreissen, nur weil es der Allgemeinheit zusprechen würde. Denn ich konnte hier nichts von Menschenopfern und blutigen Ritualen finden. Im Gegenteil - der Mensch und das Menschsein stehen hier im Mittelpunkt. Das Leben und nicht die Verleugnung dessen, was uns eigentlich ausmacht. Natürlich ist auch hier nicht alles Gold was glänzt. Viele Dinge, die hier angesprochen werden, kann man durchaus in den falschen Hals kriegen und man sollte sich immer die eigene Objektivität erhalten! Ernst nehmen darf man so ein Buch jedoch nicht unbedingt!

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LaVey gehört seit gut 30 jahren zu den Superstars des sogenannten "Satanismus". Die eigentlich philosophische Richtung, die sich aus Spiritismus und Okkultismus des 19. jahrhunderts entwickelte, erfuhr mit Mathers und Crowley um die Jahrhundertwende eine revolutionäre Reinigung. In diesem Grundlagentheoremen des Satanismus trennt sich langsam die Magie von der Philosophie, ganz im Sinne der aufklärerischen Tendenzen dieser Zeit. Leider folgt LaVey nicht der magischen Tradition, sondern entwickelt in seiner satanischen Bibel ein wirres Konzept aus Objektivismus, Hedonismus und radikalem Egoismus, das wirkt, als wäre den Magiern, die sich seitdem Satanisten nennen, jegliche kritische Weltsicht verlorengegangen. Ein durchgängiges Missverstehen von Crowleys Liber al Vel Legis erhebt den Menschen in einen gottgelichen Status und erhöht ihn zum Epikureer, der sich selbst der nächste ist; ein Rückschritt in der magischen Tradition und eine nicht mehr ernstzunehmende Scheinphilosophie. LaVey ist den Lesern zu empfehlen, die sich ein Bild von dem desolaten Zustand einer genialen Idee machen wollen.

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