Edwin Geist: „Stündlich zähle ich die Tage ...“

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Edwin Geist: „Stündlich zähle ich die Tage ...“
Untertitel
Tagebuch für Lyda März bis August 1942
ET (D)
2012
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783821862460

Informationen zum Buch

Seiten
280

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Pressestimmen
»Dieser vorliegende, wunderschöne Band der Anderen Bibliothek befasst sich in drei Teilen mit dem Schicksal Geists in Litauen ... >Stündlich zähle ich die Tage...< ist ein Stück Zeitgeschichte, ein Andenken, eine Wiederbelebung, eine Huldigung auch einer Liebe zweier Menschen, deren Schicksal es war, zusammen mit -zig Tausenden anderen ermordet zu werden. Dieser beiden wenigstens kann man sich jetzt erinnern.«
»Ausgelesen«-Blog, 12.04.2013

»Soeben ist mit Band 314 der erste komplett von Aufbau verantwortete Titel der Anderen Bibliothek erschienen, eine ebenso verblüffende wie aufrüttelnde literarische Erinnerung an den im litauischen Exil ermordeten deutsch-jüdischen Komponisten Edwin Geist (1902-1942) und seine litauische Frau Lyda, die als besondere Zugabe eine kleine Musik-CD mit Werken hierzulande nahezu unbekannten Tonsetzers und Musikologen enthält.« Jüdische Zeitung, Nr. 2, Februar 2012

»Zwar waren die Aufzeichnungen schon 2002 auf Deutsch in einem litauischen Verlag veröffentlicht worden, bei uns hatten sie aber kaum Resonanz gefunden. Man kann nur hoffen, dass Kaisers sorgsamer Edition jetzt die gebührende Aufmerksamkeit widerfährt.«
Thomas Medicus, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 15.10.2012
Erster Satz
Eigentlich hatte sich die Berichterstatterin für ihre Aufzeichnungen nicht nur Präzision, sondern auch Nüchternheit verordnet.

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»Was ich möchte? Ich will meine Frau wieder zurückhaben, die unschuldig im Ghetto leidet!« Edwin Geist, 10. Juni 1942


Ein ergreifendes Zeugnis aus der Schreckenszeit der Massenmorde an den Juden.
Wir werden Leser von intimen Tagebuchblättern, die nie für fremde Augen bestimmt waren; von Zwiegesprächen, die Edwin Geist mit der im gar nicht fernen Ghetto internierten, aber doch unerreichbaren, geliebten Frau führt - mit Lyda. Der als »Halbjude« von den Nationalsozialisten mit Berufsverbot bestrafte Komponist Edwin Geist war 1938 von Berlin ins litauische Kaunas gegangen, wo er sich in Lyda verliebte und sie heiratete.


Reinhard Kaiser ist vor Jahren auf diese atemberaubenden fünf Hefte gestoßen - und hat sie nun neu ediert und kommentiert. Sie zeugen von dem Mut und der List, mit der Edwin Geist bei den Nazi-Behörden die Freilassung seiner geliebten Lyda erreicht – nachdem es ihm selbst schon glücklich gelungen war, dem Ghetto zu entkommen. Edwin Geists Alltagschronik aus sechs Monaten erzählt von seiner Hoffnung und seiner Verzweiflung, von seinen Kompositionen und Lektüren - beim Warten auf Lyda.
Das »Tagebuch für Lyda« ist aber nicht nur ein Dokument der – wenn auch leider nur kurzzeitigen – Rettung dieses wundersamen Paares. Zur Geschichte dieses Tagebuchs gehören auch seine Odyssee – aus dem Kaunas der Nachkriegszeit bis zu Reinhard Kaiser - und die abenteuerlichen Wege des musikalischen Werkes eines Komponisten, der nun auch anhand von zwei Stücken auf einer Compact Disc wiederentdeckt werden kann.

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