Nicole Just: La Veganista

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Nicole Just: La Veganista
Untertitel
Lust auf vegane Küche: Lust auf vegane Küche- 100 leckere Rezepte von Frühstück bis Abendessen
ET (D)
2013
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783833833106

Informationen zum Buch

Seiten
192

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Schlagworte

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La Veganista lebt in Berlin. Ihr Opa, der Metzger, fragt immer: Vegan?! Was kannst Du denn dann noch essen? Die Antwort: So viel, dass GU ein ganzes Kochbuch dazu macht! Und in diesem präsentiert sich La Veganistas Küche genussvoll, überraschend vielseitig und alltagstauglich. Unkomplizierte Gerichte begleiten durch den Alltag und vereinen Ernährungsbewusstsein mit vollem Genuss und dem Credo: Vegan, ja, Verzicht nein! Denn erstaunlich, aber wahr: Auch wer tierische Produkte vom Speiseplan gestrichen hat, kann Rouladen oder Gulasch kochen und Käsekuchen oder Vanillekipferln backen. La Veganista zeigt, wie es geht! Darüber hinaus lockt sie mit vielen ganz neuen Kreationen in die spannende Welt der veganen Küche. Und weil die Veganista am liebsten mit Freunden um einen Tisch sitzt, gibt es in ihrem Kochbuch natürlich auch Rezepte zum Schlemmen, für Festtage und gesellige Anlässe. Wer vegan kocht, isst eben immer lecker!

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Tolle Rezepte in einer kleinen Mogelpackung

Als Tochter eines Metzgers ist man schon ein kleines, schwarzes Schaf, wenn man sich "urplötzlich" vegan ernährt. 2009 kam bei Nicole Just diese Kehrtwende und seitdem befasst sie sich wie viele andere Veganer mit der Frage: "Was kann man denn dann noch essen?". Dies führte schließlich sogar dazu, dass die Hobbyköchin seit 2012 Co-Inhaberin & Köchin des Supper Clubs "Mund|Art|Berlin" ist. Zusätzlich gibt sie Kochkurse und führt das Blog vegan-sein.de.

Also noch ein veganes Kochbuch? So schnell, wie diese gerade auf den Mark kommen, kann ja kein Mensch kochen und essen. Ein gutes Zeichen. Die Menschen beginnen weiterzudenken. "La Veganista" ist von gewohnter GU-Qualität. Der unter anderem auf Kochbücher spezialisierte Verlag weiß einfach, wie man so etwas richtig macht. Doch auch hier trifft man wieder auf die genauso wie Veganismus in Mode gekommene Selbstdarstellung der Kochbuchautoren. Man erfährt einiges über Nicole Just und die hübsche Blondine lächelt einen immer wieder auf Fotos entgegen. Die Fülle und Qualität der Rezepte - statt der angekündigten 100 auf der Vorderseite enthält das Buch allerdings nur insgesamt 89 Stück (eine kleine Mogelpackung?) - macht das aber dann doch wieder wett.

Sehr schön gemacht sind die Kapitel "Vegane Tauschbörse", in denen Neulinge erfahren, wie sie mit Tempeh, Tofu, Seitan & Co. am leichtesten in die vegane Küche einsteigen können. Für mich etwas völlig neues war das mir bisher unbekannte Kudzu, das sowohl als Bindemittel als auch als Ei-Ersatz zum Panieren verwendet werden kann.

Der Rezepteteil kann sich trotz falscher Angabe der Anzahl sehen lassen. Der Aufbau ist zwar kaum überraschend ("Guten Morgen! - Vegan frühstücken", "Für vorneweg - Zwischendurch & Unterwegs", "Aufgekocht! Vegan schlemmen", "Satt und zufrieden - Hauptgerichte für jeden Tag" und "Hmm, Süss! Desserts und Gebäck"), aber für mich war viel Inspiration dabei. Sehr glücklich war ich über das Rezept zu den Königsberger Klopsen. Die mochte ich als Kind sehr gerne, aber als Vegetarier hatte ich keine Ideen, diese nachzukochen. Da musste nun erst die vegane Küche daherkommen. Die Klopse gelingen gut, aber ich würde sie nächstes Mal in einem Arbeitsschritt zubereiten: alle Zutaten in den Seitanteig mischen und dann daraus Klopse formen und kochen. Das verbessert sicherlich die Konsistenz. Geschmacklich war das Gericht aber super und besonders die Kapernsauce war sehr gut.

Einfach, aber auch sehr gut ist der Kartoffel-Sellerie-Stampf. Besonders die Muskatnuss macht den Unterschied zu anderem "Stampf". Dazu gab es den ebenfalls als Rezept enthaltenen Rote-Bete-Salat. Auch die Idee, Cashew-Ricotta selbst zu machen, finde ich grandios und habe damit (vermischt mit meiner geliebten Rote Bete) selbstgemachte Tortellinis gefüllt. Es gibt noch einige Rezepte, die ich ausprobieren möchte: Buchweizenpfannkuchen mit Linsen-Aioli-Füllung, Müsliplätzchen, Pizzaknödel und und und. Ein Kochbuch zum nachkochen und experimentieren.

Ich frage mich jedoch nach wie vor, weshalb man mit 100 Rezepten wirbt, das Buch dann aber tatsächlich nur 89 enthält. Klar, 89 ist eine seltsame Anzahl, aber seltsamer ist für mich dann doch diese falsche Darstellung des Inhaltes. Dafür gibt es leider einen Punkt Abzug. Ansonsten: Top!

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