Julia Baird: Queen Victoria: Das kühne Leben einer außergewöhnlichen Frau

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Julia Baird: Queen Victoria: Das kühne Leben einer außergewöhnlichen Frau
Verlag
ET (D)
2018
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Victoria The Queen
ET (Original)
2015
ISBN-13
9783806237849

Sonstiges

Originalsprache
englisch

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Queen Victoria gilt als prüde, ewig trauernde und zurückgezogene Matrone war sie das wirklich? Mit nur 18 Jahren bestieg sie den Thron. Mit 20 heiratete sie Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, mit dem sie neun Kinder hatte. Sie liebte Sex. Und sie setzte ihre Macht bewusst ein. Sie überschritt konventionelle Grenzen, äußerte klar ihre Meinung und begann nach dem Tod ihres geliebten Albert eine intime Beziehung mit ihrem Diener John Brown. Die Frau, die schon zu Lebzeiten einem ganzen Zeitalter ihren Namen gab, verkörperte selbst gerade nicht die bürgerlichen Traditionen und Konventionen, für die das viktorianische Zeitalter steht.
Julia Baird schreibt mit großer erzählerischer Kraft die bewegende Geschichte einer Frau, die neben den wichtigen politischen Fragen ihrer Zeit mit vielen durchaus heutigen Probleme konfrontiert war: der Balance zwischen Arbeit und Familie, den Schwierigkeiten der Kindererziehung, Ehekrisen, Verlustängsten und Selbstzweifeln.

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Queen Victoria: Eine außergewöhnliche Frau

In der Einleitung des Buches lesen wir, worum es in diesem Buch eigentlich geht.
Victorias Vater, Edward, Herzog von Kent war der vierte Sohn von König George III. Da sein Bruder, der spätere König George IV. eine Tochter mit Namen Charlotte hatte war Edward der fünfte in der Thronfolge. Doch dann starb Charlotte – und die Brüder wurden allesamt aufgefordert, sich zu verehelichen, was sie auch taten. Doch nur Edward von Kent bekam eine Tochter, die überlebte: Die spätere Königin Victoria.
Meine Meinung
Dieses Buch ist ein Sachbuch, ich möchte es sogar Biographie nennen, das Julia Baird nach gründlicher Recherche geschrieben hat. Im Anhang teilt sie mit, mit welchen Vorgaben sie das Buch schreiben durfte. Doch dies galt nur für die Recherche bei der königlichen Familie. Doch gab es auch noch andere Quellen, die sie nutzte. Und hier gab es keine Einschränkungen. So können wir heute lesen, wie es Victoria als Prinzessin erging, und wie sie Königin wurde, als ihr Vater überraschend starb. Als sie dann Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha zum Ehemann nahm hatte sie sich schon an das Regieren gewöhnt. Doch Albert wollte selbst über das Land bestimmen, was ihm langsam aber sicher auch gelang. Mit der Zeit gab Victoria die Regierungsgeschäfte an Albert ab. Ob das immer gut war – da kann man geteilter Meinung sein. Victoria war etwas stur, sie ließ sich nicht viel sagen. Dies gelang nur Albert. Doch ich denke, er hat vieles richtig gemacht, allerdings wäre eine Mitsprache Victorias manchmal ganz gut gewesen. Laut diesem Buch war Albert ein Workaholic was vermutlich zu seinem frühen Ableben beigetragen hat. Von da an war Victoria jahrelang in Trauer, was für die Regierungsgeschäfte nicht gerade förderlich war. Doch mehr will ich hier nicht verraten. Meine Bewunderung gilt auch der neunfachen Mutter, was ich mir für mich persönlich nie vorstellen könnte.
Eigentlich ist dieses Buch nicht unbedingt mein Genre, denn ich bin nur bedingt ein Leser von Biografien. Und die haben die Eigenschaft sich etwas zu ziehen. Obwohl alles was in dem Buch steht, seine Berechtigung hat. Doch das Leben von Queen Viktoria hat mich doch sehr interessiert zumal ja ein ganzes Zeitalter nach ihr benannt wurde. Und sie mehr als 63 ½ Jahre ihr Land regiert hatte. Erst die jetzige britische Königin Elisabeth II. hat sie in diesem Punkt inzwischen übertroffen. Als Anhang gibt es Anmerkungen (Fußnoten), eine Bibliographie sowie ein Register. Ebenfalls gut finde ich den Stammbaum, der auf der Buchdeckelinnenseite abgebildet ist. Insgesamt hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Es hat mir einen Einblick in das britische Empire vermittelt den sich so noch nicht hatte. Daher bekommt es von mir eine Lese-/Kaufempfehlung sowie volle Bewertungszahl.

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