Roger Willemsen: Die Enden der Welt

 
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Roger Willemsen: Die Enden der Welt
ET (D)
2010
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783100921048

Informationen zum Buch

Seiten
544

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Schlagworte
Erster Satz
Ich kam in die Stadt und suchte die Glücklichen, jene, die wegstreben.

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Auf fünf Erdteilen war Roger Willemsen unterwegs, um seine ganz persönlichen Enden der Welt zu finden. Manchmal waren es die großen geographischen: das Kap von Südafrika, Patagonien, der Himalaja, die Südseeinseln von Tonga, der Nordpol. Manchmal waren es aber auch ganz einzigartige, individuelle Endpunkte: eine Bahnstation in Birma, ein Bett in Minsk, ein Fresko des Jüngsten Gerichts in Orvieto, eine Behörde im kriegszerrütteten Kongo. Immer aber geht es in diesen grandiosen literarischen Reisebildern auch um ein Enden in anderem Sinn: um ein Ende der Liebe und des Begehrens, der Illusionen, der Ordnung und Verständigung. Um das Ende des Lebens – und um den Neubeginn. Die Eifel – Gibraltar – Der Himalaja – Südafrika (»God's Window«) – Island – Patagonien – Timbuktu – Kamtschatka – Birma – Borneo – Italien (Fuciner See) – Bombay – Senegal – Hongkong – Afghanistan – Tonga – Indonesien – Orvieto – Kinshasa – Minsk – Thailand – Madeira – Nordpol »Heute waren die Wolken eine Sehenswürdigkeit, nicht geringer als die Berge. Von ihrem Anblick ruhte ich mich aus, bis ich hungrig wurde. Da war es vier Uhr früh, alles schlief, und ich tappte durch die Gänge. Um halb sieben Uhr fiel mir eine Frau aus dem Aufzug entgegen, betäubt von Insektenspray. Ich hielt sie kurz im Arm. Glücklich fühlten wir uns beide nur, weil der Insektenspray so stark war. ›In dieser Gegend‹, sagte sie, ›entwickeln sich alle Dinge dramatisch.‹«

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Willemsen - ein Reisender

Ich kannte Roger Willemsen lange Zeit eigentlich nur dem Namen nach, aber eines Tages – kurz nach Erscheinen dieses Buchs – habe ich ihn in einer Talkshow gesehen und seine Begeisterung fürs Reisen, die er dort ausstrahlte, wirkte so ansteckend auf mich, dass ich sein Buch unbedingt lesen wollte.

Das Buch beginnt und endet mit einer Weltkarte, auf der die Handlungsorte der einzelnen Kapitel angekreuzt sind – ziemlich praktisch, da ich einiges so gar nicht verorten konnte. Ansonsten berichtet jedes Kapitel von einer eigenen Reise und ist mit dem Reiseziel überschrieben, in einem Nachwort steht, dass es sich um eine Sammlung aus 30 Jahren des Reisens handelt, der Zeitpunkt, zu dem diese Reisen stattfanden, wird aber nur ab und zu in dem jeweiligen Kapitel erwähnt, vornehmlich bei Zielen mit eher instabilen bzw. zwischenzeitlich gewechselten Regierungssystemen.

Ich habe das Buch in kleinen Stücken gelesen, nur selten zwei Kapitel direkt hintereinander und häufig sogar nur eines pro Tag. Die Pausen brauchte ich auch, weil ich mich bei längerem Lesen einfach wie erschlagen fühlte. Willemsen schwelgt in seinen Erzählungen in Eindrücken und diese sind für ihn Sinn und Essenz des Reisens. Tatsächlich bekommt man durch dieses Buch einen stärkeren Eindruck des Reisenden Willemsen als seiner Reiseziele selbst.

Willemsen überschwemmt seinen Leser mit Eindrücken, das wurde mir im Übermaß dann leider doch zu anstrengend, auch wenn ich von einzelnen Passagen durchaus fasziniert war.

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