Stefan Kruecken, Jürgen Schwandt: Sturmwarnung

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Stefan Kruecken, Jürgen Schwandt: Sturmwarnung
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783945877005

Informationen zum Buch

Seiten
192

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Illustrator
Schlagworte

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Ein Leben wie ein ewiges Abenteuer: Orkane auf See, Stürme im
Rotlicht der Häfen. Momente zwischen Leben und Tod. Kapitän Jürgen
Schwandt, Jahrgang 1936, hat alles erlebt. Aufgewachsen in den Trümmern Hamburgs, ging er früh zur See - und tauchte ein in jene exotische Welt aus Fernweh und Sternenstaub, von der er immer geträumt hatte. Dabei lernte er auch früh die Schattenseiten der Seefahrt kennen: den unbarmherzigen Ozean und die harte Arbeit.

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Unerschrockener Käptn

1936 in Hamburg geboren, erlebt Jürgen Schwandt den Krieg und die darauffolgenden Hungerjahre als prägende Kindheitserfahrung. Mit einfallsreichen Tricks hilft er schon als Junge mit, das Überleben der Familie zu sichern.

Mit 16 heuert er dann auf einem Schiff an und durchläuft die übliche Ausbildung zum Matrosen, hauptsächlich auf Schiffen, die im Nordatlantik zwischen Europa und Amerika verkehren. Er lernt sein Handwerk auf die harte Tour - Stürme, Eisberge, knappe Rationen - und beschließt, sein Kapitänspatent zu machen.

Ewig knapp bei Kasse schlägt er sich während dieser Ausbildung durch und verbringt dann einige Jahre auf See, bis er der Familie zuliebe den Überseefrachter gegen ein Zollschiff tauscht.

Kapitän Schwandt ist vielen Facebook-Nutzern als engagierte Stimme gegen Rechts bekannt. Hier erzählt er seine bewegte Lebensgeschichte mit knorrigem Humor und Selbstironie und verschweigt dabei auch nicht dunklere Kapitel wie seinen Kampf mit der Flasche, und er räumt auf mit romantisch verklärten Phantasien über den Seemannsalltag. Das Leben an Bord besteht im wesentlichen aus harter Arbeit, kurzen Nächten, schlechtem Essen und viel Alkohol, von den Gefahren, die durch Wind und Wetter drohen, ganz zu schweigen. Und doch spürt man in jeder Zeile, dass ihm die Seefahrt im Blut liegt und wie sehr er dieses Leben geliebt hat.

Seine weltoffene Einstellung ist sicherlich auch davon geprägt, dass er jahrelang um die Welt gereist ist und mit Menschen aus aller Herren Länder zusammengearbeitet hat. An Bord eines Schiffes zählt schließlich nur, dass die Mannschaft an einem Strang zieht, alles andere ist zweitrangig. Für Rassisten und andere geistige Brandstifter findet er sehr deutliche Worte und äußert sich auch kritisch und offen zu anderen Entwicklungen in der Gesellschaft.

Das Buch ist im übrigen nicht nur inhaltlich lesenswert, sondern auch schön aufgemacht mit teils ganzseitigen Fotos und Zeichnungen - eines, das man immer wieder gerne in die Hand nimmt.

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