Bastian Obermayer, Frederik Obermaier: Panama Papers

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Bastian Obermayer, Frederik Obermaier: Panama Papers
Untertitel
Die Geschichte einer weltweiten Enthüllung
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783462050028

Informationen zum Buch

Seiten
352

Sonstiges

Originalsprache
deutsch

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Die Geschichte des größten Daten-Leaks aller Zeiten beginnt spät am Abend mit einer anonymen Nachricht: „Hallo. Hier spricht John Doe. Interessiert an Daten?“ Bastian Obermayer, Investigativreporter der Süddeutschen Zeitung, antwortet sofort – und erhält Informationen, die ihn und seinen Kollegen Frederik Obermaier elektrisieren. Es sind die Daten hunderttausender Briefkastenfirmen. Sie bieten einen Einblick in eine bislang vollständig abgeschottete Parallelwelt, in der Milliarden verwaltet, verschoben und versteckt werden: die Gelder von großen Konzernen, von europäischen Premierministern und Diktatoren aus aller Welt, von Scheichs, Emiren und Königen, von Mafiosi, Schmugglern, Drogenbossen, von Geheimagenten, FIFA-Funktionären, Adligen, Superreichen und Prominenten. Um möglichst viele internationale Geschichten erzählen zu können, beschließen die beiden Journalisten, ein weltweites Netzwerk von Investigativreportern – das ICIJ – einzuschalten.

Während sie selbst weiter nach Namen und Geschichten suchen, koordinieren sie gemeinsam mit dem ICIJ die Arbeit hunderter Journalisten. Fast ein Jahr arbeiten Reporter der wichtigsten Medien der Welt – etwa des Guardian, der BBC oder von Le Monde – unter höchster Geheimhaltung zusammen, um im Frühjahr 2016 die „Panama Papers“ zu veröffentlichen. Dieses Buch ist die faszinierende Geschichte einer internationalen journalistischen Recherche, die aufdeckt, was bis jetzt verborgen war: Wie eine kleine Elite, die sich niemandem mehr verantwortlich glaubt, ungeheure Vermögen versteckt. Es ist, als würde man in einem dunklen Raum das Licht anknipsen: Plötzlich ist alles sichtbar.

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Ein Buch, das zeigt, wie wichtig investigativer Journalismus für uns alle ist

Das Rechtsdienstleistungsunternehmen Mossack Fonseca & Co. hat seinen Sitz in Panama-Stadt in Panama. Am 03. April 2016 veröffentlichten verschiedene internationale Medien in Kooperation mit dem Internationalen Konsortium für investigative Journalisten (ICIJ) zahlreiche Artikel über die Kunden des Unternehmens. Die Artikel basierten auf Material, das der Süddeutschen Zeitung von einem Whistleblower zugespielt wurde. Insgesamt gelangten über 11,5 Millionen E-Mails, Briefe, Faxnachrichten, Gründungsurkunden, Kreditverträge, Rechnungen und Bankauszüge als PDF-, Text- sowie Bilddateien aus den Jahren 1977 bis 2016 in die Öffentlichkeit. Diesen konnte man entnehmen, dass die Anwaltskanzlei bei der Gründung von über 300.000 Briefkastenfirmen in 21 Steueroasen mithalf.

Am 9. Mai 2016 stellte das ICIJ eine Datenbank online, die Namen und Adressen von über 300.000 mithilfe von Mossack Fonseca gegründeten Briefkastenfirmen und Trusts sowie die ihrer Vermittler enthält und die einiger Tausend Anteilseigner. Die Original-Dokumente wurden dagegen nicht veröffentlicht. (Wikipedia)

"Panama Papers" liest sich spannend wie ein Thriller unter dem Motto "Kannst du dir nicht ausdenken". Die Autoren Bastian Obermayer und Frederik Obermaier waren die ersten, die von einer unbekannten Quelle die Daten zugespielt bekamen. Ds Engagement der Beteiligten ist unglaublich und durch dieses Buch gewähren sie einen detaillierten Einblick in die Hintergründe und unfassbaren Abgründe des Steuerbetrugs.

Die Klientel der Anwaltskanzlei ist beeindruckend kriminell: Von Mafia über Waffenhändler und Drogendealer bis hin zu uns wohlbekannten Managern, FIFA-Funktionären und Milliardären. Politiker dürfen auch nicht fehlen. Wie erwartet hat natürlich auch die Commerzbank ihre Hand im Spiel.

Ein Buch, das zeigt, wie wichtig investigativer Journalismus für uns alle ist. Man kann es gar nicht oft genug loben.

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