Raphael Fellmer: Glücklich ohne Geld!

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Raphael Fellmer: Glücklich ohne Geld!
Untertitel
Wie ich ohne einen Cent besser und ökologischer lebe
Verlag
ET (D)
2013
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783868815054

Informationen zum Buch

Seiten
224

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Schlagworte

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Raphael Fellmer lebt komplett ohne Geld – er verdient nichts, er bezahlt nichts. Sein Essen holt er sich von diversen Biosupermärkten, wo er es vor dem Wurf in die Tonne rettet. Er lebt von dem, was in der Überflussgesellschaft zu viel produziert und in der Regel vernichtet wird.

Diese Entscheidung trifft Fellmer vor drei Jahren, auf einer Reise ohne Geld und per Anhalter von Holland mit dem Segelboot über den Atlantik, die ihn über Brasilien durch Zentralamerika bis nach Mexiko führt. Zurück in Deutschland steht seine Entscheidung fest: Genau so möchte er weiterleben. Er ernährt sich vegan von weggeworfenen Lebensmitteln, die noch genießbar sind, aber nicht mehr verkauft werden können. »Lebensmittel retten« nennt er das. Seine Klamotten bekommt er gebraucht von Freunden und Verwandten. Mit seiner Konsumverweigerung will der dreißigjährige Berliner aufzeigen, wie viele Ressourcen heute unnötig verschwendet werden.

Er beschreibt, wie ein Leben und Alltag ohne Geld aussehen kann, berichtet aus praktischer Erfahrung und erzählt von packenden Begegnungen mit Menschen, die über diesen Lebensentwurf erst staunen – und dann ins Nachdenken kommen. Es ist auch die Geschichte eines Menschen, der anders und erfüllter und vor allem freier leben will.

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Es geht nicht um ganz oder gar nicht

Ich verfolge Raphael Fellmers faszinierende Geschichte (und die seiner Familie) schon seit längerem. Wie phantastisch klingt das schon: Leben komplett ohne Geld? Das klingt nach der absoluten Freiheit. Raphael macht dies nun schon seit drei Jahren und ich denke mir oft: So würde ich auch gerne leben.

Ebenso fasziniert bin ich davon, wie kontrovers dieses Buch und die Ansichten Fellmers in der Öffentlichkeit, unter Rezensenten usw. aufgenommen und disktiert wird. Mein Eindruck ist gespalten: Selbstverständlich ist es nicht für jeden einzelnen so ohne weiteres möglich, das Leben des Autors zu "kopieren" oder imitieren und damit völlig ohne Geld zu leben. Wer glaubt, dass er durch das Buch einen Weg findet, glücklich ohne Geld und trotzdem in Luxus zu schwelgen, hat es schlicht und einfach nicht verstanden.

Fellmer geht es um mehr. Er versucht, die Menschen zu sensibilisieren. Er drückt den Finger auf eine Wunde und wir alle wissen, dass wir viel zu oft über unsere Maßen leben. Jedes Jahr ist der Welterschöpfungstag etwas früher. Wir, die wir in den Industrieländern leben, entnehmen mehr von unserem Planeten, als eigentlich vorhanden ist. Wir nehmen immer mehr, immer schneller. Der Rohstoffverbrauch wächst, ebenso der Wasserverbrauch und die Wasserverschmutzung. Ein zu hoher Tierkonsum, zu viel Rodung von Wald, zu viel Müll, zu viel, zu viel, zu viel. Der Welterschöpfungstag ist der Tag, an dem die Reserven der Erde für ein Jahr gerechnet erschöpft sind und die Industrieländer auf "Pump" leben - auf Kosten der Dritten Welt.

Warum ist es so schwer für uns zu verzichten? Und warum ist das Wort "Verzicht" so negativ belegt? Raphael Fellmer lebt Verzicht und empfindet diesen Verzicht als positiv und bereichernd. Niemals als einschränkend. Jeder einzelne von uns sollte nach der Lektüre dieses Buches darüber nachdenken, wie maßlos er bereits gelebt hat und an sich selbst arbeiten, um in kleinem Rahmen das ganze ein bisschen zu verbessern. Es geht nicht um Ganz oder gar nicht.

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