Per Leo, Daniel-Pascal Zorn, Maximilian Steinbeis: Mit Rechten reden

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Per Leo, Daniel-Pascal Zorn, Maximilian Steinbeis: Mit Rechten reden
ET (D)
2017
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783608961812

Informationen zum Buch

Seiten
183

Sonstiges

Originalsprache
deutsch

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Mit Rechten reden heißt nicht nur, mit Rechthabern streiten. Sondern auch mit Gegnern, die Rechte haben. Und mit Linken.

Demokratie ist kein Salon. Die Republik lebt vom Streit, von Rede und Gegenrede, nicht nur von Bekenntnissen und moralischer Zensur.

Dieser Leitfaden zeigt, dass es in der Auseinandersetzung mit »Rechtspopulismus« und »Neuen Rechten« um mehr geht als die Macht des besseren Arguments. Es geht vor allem um die Kunst, weniger schlecht zu streiten. 
Leo, Steinbeis und Zorn sagen nicht, wie man mit Rechten reden muss. Sie führen vor, warum, wie und worüber sie selbst mit Rechten reden. Und sie denken über das Reden mit Rechten nach. Mal analytisch, mal literarisch. Teils logisch, teils mythologisch. Hier polemisch, dort selbstironisch.

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Viel bla, wenig Inhalt. Kann man sich sparen.

Die Situation auf der Buchmesse Frankfurt 2017 eskalierte fast schon passend zu den beiden Büchern “Mit Rechten reden” und “Mit Linken leben”. Für so eine große Portion Ironie würde man jede Autorin dafür schelten, dass sie ihre Handlung zu sehr konstruiert.

Aber wir haben es hier nicht mit einem Roman zu tun, sondern mit einem Ratgeber. Ich gebe es zu: Autoren Per Leo, Maximilian Steinbeis und Daniel-Pascal Zorn sind mir nicht sonderlich sympathisch, doch daran wollte ich meine Meinung zum Buch nicht aufhängen. Auch nicht an meiner Meinung, dass reden mit Rechten nichts bringt. Trotzdem ging ich unvoreingenommen an die Lektüre. Vielleicht liegt ja doch ein Erkenntnisgewinn darin? Vielleicht schaffen es die Autoren mit vereinten Kräften davon zu überzeugen, dass es doch machbar ist? Eine Diskussion mit Rechten?

Doch wo soll ich nur beginnen? Das ganze Buch wirkt wie ein gegenseitiges Auf-die-Schulter-klopfen. Die Autoren können sich nicht entscheiden, ob sie von oben herab oder flapsig auf ihre Leserinnen wirken wollen. Meistens überwiegt ersteres.

Auf welcher Basis kann man mit Rechten reden, wenn deren Standpunkte Menschenverachtung sind? Auch dieses Buch schafft es nicht, mir eine andere Sichtweise zu geben als diese: Menschenverachtung steht nicht zur Diskussion.

Dann kritisieren die Herren “politische Korrektheit” - du meine Güte. Was für ein alter Zopf. Ich kann es nicht mehr hören oder lesen. Aber klar: Respekt vor anderen, der Verzicht, andere Menschen zu diskriminieren oder zu beleidigen - das ist schon etwas, das zu unserer persönlichen Freiheit gehört. Wenn man dieser Meinung ist, dann muss man politische Korrektheit kritisieren.

Latent sexistisch, oberflächlich, stilistisch auch nicht sonderlich eingängig. Viel bla, wenig Inhalt. Kann man sich sparen.

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