Stefan Mekiffer: Warum eigentlich genug Geld für alle da ist

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Stefan Mekiffer: Warum eigentlich genug Geld für alle da ist
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783446447035

Informationen zum Buch

Seiten
304

Sonstiges

Originalsprache
deutsch

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Reichen 20 Stunden Arbeit pro Woche aus? Ist es wirtschaftlicher, zu teilen als zu sparen? Ja, sagt der junge Ökonom Stefan Mekiffer und spricht für eine ganze Generation. Wir müssen weg von der Vorstellung einer Wirtschaft, wie sie uns von Ökonomen eingeimpft wird; weg vom Bild einer Maschine, deren Stellschrauben die Politik dreht, hin zu dem eines organischen Systems. Mekiffer zeigt uns, wie wir in Zukunft leben werden – mit Grundeinkommen, lokalen Währungen und Negativzinsen. Um das zu schaffen, müssen wir jedoch die Rolle des Geldes neu definieren: von einem Instrument, das uns einengt, zu einem Mittel der Freiheit. Ein leidenschaftliches Plädoyer für eine neue Form der Ökonomie.

 

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Ein ziemlich gutes Buch über Geld.

Stefan Mekiffer ist Philosoph und Ökonom - von dem Gefühl getrieben "Irgendwas stimmt da nicht" studierte er Wirtschaft, um Antworten auf die Fragen zu finden: "Warum gibt es so viel Armut zwischen all' dem Reichtum?" oder "Warum können wir unser Wirtschaftssystem nicht an unsere ökologischen Gegebenheiten anpassen?" Doch das Wirtschaftsstudium hatte darauf auch keine Antworten. Je tiefer er in das System eindrang, je mehr er sich mit SpezialistInnen unterhielt, desto weniger Antworten bekam er. Schließlich befasste er sich mit konträren Ideen und Menschen: Urban Gardening? Neue Währungen? Kleinteilige Wirtschaftssysteme - und schließlich fand er damit die Leute, die das System besser zu begreifen schienen.

Aus diesen Erfahrungen resultierte nun sein Buch "Warum eigentlich genug Geld für alle da ist". Mekiffers Basis: Geld ist systematisch zu knapp. Es ist niemals genug da, niemals können alle Schulden bezahlt werden, unser Leben wir kommerzialisiert und damit ist immer ein Wachstumszwang gegeben. Der Autor plädiert für ein Umdenken und eine Neudefinition von Währung und Erwerbsarbeit. Er plädiert für das Grundeinkommen und lokale Währungen.

Stefan Mekiffer ist ein Visionär und damit unserer Zeit voraus. Doch er lebt nach seinen Grundsätzen und gibt uns eine Anleitung an die Hand, was wir selbst dafür tun können, um freier und unabhängiger vom Kapitalismus zu leben.

Ein wichtiges Buch über Geld und Wirtschaft, das ganz entspannt jede Menge Wissen vermittelt. Man muss nicht Wirtschaftswissenschaften studiert haben, um es verstehen oder gar anwenden zu können. Ich plädiere für eine Welt ohne künstliche Verknappung, denn: Geld wäre eigentlich genug für uns alle da. Stefan Mekiffer zeigt einen eleganten Weg raus aus der Kapitalismusfalle. Lesenswert.

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