Antonia Zurbuchen, Andreas Müller: Wildbienenschutz - von der Wissenschaft zur Praxis

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Antonia Zurbuchen, Andreas Müller: Wildbienenschutz - von der Wissenschaft zur Praxis
Verlag
ET (D)
2012
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783258077222

Informationen zum Buch

Seiten
162

Sonstiges

Originalsprache
deutsch

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Wildbienen sind in Mitteleuropa mit knapp 750 Arten vertreten. Die starke Abnahme des Angebotes an Blüten und Kleinstrukturen in weiten Teilen Mitteleuropas führte in den vergangenen Jahrzehnten zu einem alarmierenden Rückgang der Wildbienenbestände. Um die Bestäubung der Wild- und Kulturpflanzen langfristig zu sichern, bedarf es nicht nur der Honigbiene, sondern auch einer artenreichen Wildbienenfauna, daher sind Massnahmen zur Erhaltung und Förderung der Wildbienen dringend notwendig. Der vorliegende Band informiert über die faszinierenden Lebensweisen der Wildbienen und arbeitet die umfangreiche wissenschaftliche Fachliteratur zu Fragen des Wildbienenschutzes auf. Daraus werden konkrete und umsetzbare Schutzmassnahmen abgeleitet, die den Behörden und den Vertretern des Naturschutzes erleichtern, lokale und regionale Förderkonzepte auszuarbeiten und umzusetzen.

Interessierten Privatpersonen werden Ideen für den praktischen Wildbienenschutz im eigenen Garten aufgezeigt. Behandelt werden unter anderem Fragen wie: Welche Blütenpflanzen und Kleinstrukturen sind besonders wichtige Ressourcen für die gefährdeten Wildbienenarten? Pollen von wie vielen Blüten braucht eine Wildbienenlarve für ihre Entwicklung? Wie gross sind die Distanzen, die Wildbienen zwischen Nahrungs- und Nistplätzen zurücklegen können? Wodurch zeichnen sich besonders wildbienenreiche Lebensräume aus? Wie gross ist das Potenzial des Siedlungsgebietes für die Förderung einer artenreichen Wildbienenfauna? Wie wirkt sich die Nahrungskonkurrenz durch die Honigbiene auf die Wildbienenbestände aus?

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Für mich leider zu wissenschaftlich

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“
Albert Einstein

Im Zeitalter der intensiven Landwirtschaft schreitet das Artensterben täglich mit großen Schritten voran. Nicht nur unsere Honigbiene ist bedroht, sondern auch die zahlreichen Wildbienenarten - über 700 an der Zahl. Doch ihre Bestände gehen zurück und ohne unsere Maskenbienen, Furchenbienen, Seidenbienen, Sandbienen, Wollbienen, Pelzbienen, Mauerbienen oder auch Hummeln bilden Bäume keine Frücht, Blumen keine Samen. Die Bestäubung verläuft unmerklich und doch ist sie elementarer Bestandteil unseres Lebens.

Das Buch "Wildbienenschutz - von der Wissenschaft zur Praxis" bietet eine Fülle von Informationen und hat mich mit dieser Reichhaltigkeit förmlich erschlagen. Welche Blütenpflanzen dienen welchen Bienen als Nahrungsquelle? Wieviele Blütenpflanzen werden benötigt, um Bienen ausreichend Nahrung zu bieten? Wie sieht die beste Nistmöglichkeit aus? Wie wirken sich die unterschiedlichen Landschaftsstrukturen auf die Bienennahrung aus?

Für Kleingärtner und Menschen, die in ihren naturnahen Garten wildbienenfreundlich gestalten wollen, halte ich dieses Buch nur bedingt geeignet. Es ist sehr wissenschaftlich gehalten, der Text ist eng geschrieben, wenige Absätze werden durch noch weniger Bilder aufgelockert. Das Buch ist schlicht und einfach sehr anstrengend zu lesen. Als Nachschlagewerk eignet es sich aber durchaus und ich bin sicher, dass professionelle Umweltschützer oder auch Behörden einen sehr lehrreichen Ratgeber in der Hand halten.

Diejenigen, die es weniger wissenschaftlich brauchen, sollten sich eher nach einem Buch zu Nisthilfen und Futterpflanzen umsehen. Damit kann man im Kleinen ebenfalls einiges bewirken.

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