Daniel Kahnemann: Schnelles Denken, langsames Denken

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Daniel Kahnemann: Schnelles Denken, langsames Denken
ET (D)
2013
Ausgabe
CD
Format
ISBN-13
9783844512700

Sonstiges

Originalsprache
deutsch

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Informationen zum Hörbuch

Laufzeit (in Minuten)
1246
Typ
Hörbuch (ungekürzt)

Handlungsort

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Wie treffen wir unsere Entscheidungen? Warum ist Zögern ein überlebensnotwendiger Reflex, und was passiert in unserem Gehirn, wenn wir andere Menschen oder Dinge beurteilen? Daniel Kahneman, Nobelpreisträger und einer der einflussreichsten Wissenschaftler unserer Zeit, zeigt anhand ebenso nachvollziehbarer wie verblüffender Beispiele, welchen mentalen Mustern wir folgen und wie wir uns gegen verhängnisvolle Fehlentscheidungen wappnen können.

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Wenn dich dein Gehirn veräppelt

Von Daniel Kahnemans "Schnelles Denken, langsames Denken" hörte ich zum ersten Mal in einem politischen Podcast. Es handelt sich um eine Zusammenfassung der Forschungsarbeit, die der Autor gemeinsam mit Amos Tversky über mehrere Jahrzehnte hinweg durchführte. Der Einstieg in das Hörbuch ist etwas langatmig und holprig und man muss schon sehr konzentriert zuhören, will man nicht den Faden verlieren. Doch das ist auch teilweise der Tatsache geschuldet, dass es sich hier um ein Sachbuch und nicht um einen spannungsgeladenen Thriller handelt.

Die beiden Autoren unterscheiden zwei Arten unseres Denkens, das auf der einen Seite eine instinktive und emotionale Ausprägung und auf der anderen Seite die langsamere und auf Logik basierende:

System 1: Schnell, automatisch, immer aktiv, emotional, stereotypisierend, unbewusst

System 2: Langsam, anstrengend, selten aktiv, logisch, berechnend, bewusst

Im Verlauf ihrer Forschung führten Kahneman und Tversky verschiedene Experimente durch, um die Unterschiede der beiden Systeme aufzuzeigen und herauszufinden, wie wir Menschen Entscheidungen treffen.

"Schnelles Denken, langsames Denken" hilft maßgeblich, die Welt der Menschen zu verstehen und ist darüber hinaus ein politisch brisantes Buch, da es auch auf das sogenannte Framing eingeht. Wissenschaftler können sich als noch so klug empfinden, auch sie sind nicht davor geschützt, in Denkfallen zu treten und von ihrem Gehirn verschaukelt zu werden. Unser Verstand spielt uns Streiche und wir sollten ihn immer wieder hinterfragen.

Ein sehr lehrreiches und horizonterweiterndes Buch, das von Jürgen Holdorf leider etwas langatmig vorgetragen wird.

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