Lorraine Fouchet: Ein geschenkter Anfang

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Lorraine Fouchet: Ein geschenkter Anfang
ET (D)
2017
Ausgabe
CD
Format
Originaltitel
Entre ciel et Lour
ET (Original)
2016
ISBN-13
9783455000719

Sonstiges

Originalsprache
französisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Ich heiße Joseph, du nanntest mich Jo.

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Informationen zum Hörbuch

Sprecher
Laufzeit (in Minuten)
448
Typ
Hörbuch (gekürzt)

Handlungsort

Region
Kontinent
Handlungsorte
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»Wer auf meiner Beerdigung weint, mit dem rede ich kein Wort mehr«, hat Lou oft gewitzelt. Lou, die auf der kleinen bretonischen Insel ein echter Paradiesvogel war und von allen geliebt wurde. Lou mit ihren Spleens – Champagner, bitte, aber nur von Mercier! – und Macken – sie kochte miserabel, aber mit Liebe –, einem Lachen, das lauter war als das Kreischen der Möwen, und einem Herzen so weit wie das Meer. Nun ist Lou tot – und die Familie droht auseinanderzubrechen. Im Testament bittet sie ihren Mann Jo, ihr einen letzten Wunsch zu erfüllen: Er soll das zerrüttete Verhältnis zu ihren erwachsenen Kindern Cyrian und Sarah wieder kitten und beide glücklich machen. Erst dann darf er Lous letzten Brief lesen – der versiegelt, natürlich in einer Champagnerflasche, auf ihn wartet. Eine Flaschenpost, die das Leben einer ganzen Familie verändert.

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(Aktualisiert: 22 Januar 2018)
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Familiengeschichte vor charmanter Kulisse

Mit nur 56 Jahren ist Lou gestorben, nachdem sie an Demenz erkrankt war. Sie hinterlässt ihren Ehemann Jo, ihre beiden erwachsenen Kinder Cyrian und Sarah sowie die beiden Enkelinnen Pomme und Charlotte. Die Familie ist ziemlich auseinandergebrochen. Sarah leidet unter einer unheilbaren Krankheit, ist deswegen einmal schrecklich enttäuscht worden und will sich nie wieder ernsthaft auf jemanden einlassen. Cyrian hat 2 Töchter von 2 verschiedenen Frauen, seine Ehe ist nicht besonders glücklich. Das Verhältnis zwischen Cyrian und seinem Vater Jo ist ziemlich distanziert.

Als der Notar bei der Testamentsverlesung einen Brief von Lou vorliest, in dem sie ihrem Mann vorwirft, sie betrogen zu haben, wird es zwischen Jo und Cyrian noch schwieriger. Doch Cyrian weiß nicht, was im zweiten Teil des Briefes stand, den der Notar nur Jo allein vorliest. Darin gibt Lou ihrem Mann eine Aufgabe: er soll dafür sorgen, dass ihre Kinder glücklich werden. Denn Lou hat offensichtlich erkannt, dass sie das nicht sind. Obwohl Jo sich einerseits sehr über diesen dummen Streich seiner verstorbenen Frau ärgert, ist es andererseits auch eine Aufgabe, die ihm Halt gibt und ihn von seiner Trauer ablenkt. Denn Sarah und Cyrian dürfen nichts davon wissen und Jo muss sich nun einiges einfallen lassen.

Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und hatte anfangs einige Probleme mit den vielen verschiedenen Perspektiven. Denn die Geschichte wird aus den Blickwinkeln aller Familienmitglieder erzählt, selbst Lou kommt von dem „Ort, an den wir alle einmal gehen“, zu Wort. Der Sprecher spricht sie alle gleich, aufgrund der Vielzahl wäre es wahrscheinlich auch schwierig, jedem eine eigene Stimme beziehungsweise Betonung zu geben. Es ist also wichtig, auf die jeweilige Überschrift zu achten, wer denn nun gerade erzählt.

Es ist eine Familiengeschichte, die sich langsam entfaltet und entwickelt. Große Spannung habe ich beim Hören nicht empfunden, aber dennoch hat mich die Geschichte gut unterhalten und ich war neugierig, was für Geheimnisse in dieser Familie so verborgen sind. Die eine oder andere Figur weiß dann auch tatsächlich noch zu überraschen.

Insgesamt eine hübsche Familiengeschichte voller wunderschöner Sätze vor der charmanten Kulisse einer kleinen bretonischen Insel.

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