Ian McEwan: Saturday

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Ian McEwan: Saturday
Verlag
ET (D)
2005
Ausgabe
CD
Format
Originaltitel
Saturday
ET (Original)
2005
ISBN-13
9783257800036

Sonstiges

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Henry Perowne, Neurochirurg, 48, ist ein glücklicher Mann: Er hat Spaß an der Arbeit, beim Sex mit seiner Frau, liebt Musik und seine Familie, ißt gern und treibt gern Sport. Als wohlhabender Mann hat er ein wohlgeregeltes Leben. So scheint sein freier Samstag klar vor ihm zu liegen: Er wird Squash spielen mit seinem Kollegen. Dann will er Fisch kaufen und kochen für ein Festessen im Kreis der Familie. Dieser Samstag aber ist kein beliebiger Samstag, es ist der 15. Februar 2003. Mit seinem Mercedes S500 versucht Henry auf dem Weg zum Squash Hunderttausende von Demonstranten gegen den Irakkrieg weiträumig zu umfahren. In Gedanken versunken, rammt er den Seitenspiegel des roten BMWs eines Kleinganoven. Drei Typen steigen aus …

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Alles beginnt harmlos: Sex mit der Ehefrau, ein abstürzendes Flugzeug vom Fenster aus beobachten, Kochen, Einkaufen, eine Antikriegs-Demonstration, Squashspielen. Und als Henry Perowne eine eigentlich für den Durchgangsverkehr gesperrte Straße entlangfährt, rechnet er natürlich nicht damit, dass er gleich mit einem anderen Auto kollidieren wird. Zum Glück nur ein Blechschaden, aber der unachtsame Fahrer des gegnerischen Autos sieht seine Schuld nicht ein und ist bereit, die von Perowne ausgehende Demütigung vor seinen Freunden mit den Fäusten zu verteidigen.

Durch eine einzige Handlung wird eine Kette von Ereignissen ausgelöst, die sich nicht mehr aufhalten lassen und die Henry Perownes Leben auf den Kopf stellen. Zwar kann er die erste Bedrohung abwenden, macht dadurch aber alles nur noch schlimmer. Sein Unfallgegner Baxter leidet offensichtlich an der unheilbaren Krankheit Corea Huntington. Diese macht ihn agressiv und seine Handlungen nur schwer kontrollierbar. Da er sich von Pewrone gedemütigt fühlt, ist die logische Konsequenz, sich zu rächen und so kehrt die Angst in das harmonische Heim des Neurochirurgen und dessen Familie ein.

Die Lesung wurde so gekürzt, dass man keine fehlenden Stellen bemerkt. Leider wird die Handlung aber auch erst kurz vor Schluß so richtig interessant. Vorher wird Familie Pewrone ausführlich vorgestellt. Man verweilt mit Henry beim Kaffeetrinken mit seinem Sohn oder beim Squashspielen. Dies sorgt zwar für erhebliche Tiefe der Charatere, ist aber meiner Meinung nach etwas zu detailverliebt und somit langatmig. Allerdings ist der Schluß nach Kennenlernen der Protagonisten der einzig Mögliche. Die Extremsituation, unter der sie stehen, wird schlüssig gemeistert. Inhaltlich bin ich trotzdem nicht so ganz mit dem einverstanden, was Ian McEwan zum Besten gibt. Man merkt ihm doch deutlich an, dass es sich um einen amerikanischen Autor handelt und so lässt er seine Hauptperson eindeutig für den Irak-Krieg Stellung beziehen (die dann aber in einem interessanten Streitgespräch mit seiner Tochter auf die Spitze getrieben wird). So manche Bemerkung stimmt nun im Nachhinein sehr nachdenklich.

Sprachlich schreibt McEwan auf einem gehobenen Niveau - "Saturday" ist aber trotzdem eine leichte Zwischendurchlektüre, die leider bei weitem nicht an andere Bücher des Autors heranreicht.

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