Joanne K. Rowling: Harry Potter und der Feuerkelch

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Joanne K. Rowling: Harry Potter und der Feuerkelch
Ausgabe
MC
Format
Originaltitel
Harry Potter and the Goblet of Fire
ISBN-13
9783895848612

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Das vierte Schuljahr in Hogwarts beginnt für Harry. Doch davor steht noch ein sportliches Großereignis, das die scheußlichen Sommerferien vergessen läßt: die Quidditch-Weltmeisterschaft. Und ein weiterer Wettkampf wird die Schüler das ganze Schuljahr über beschäftigen: das Trimagische Turnier, in dem Harry eine Rolle übernimmt, die er sich im Traum nicht vorgestellt hätte. natürlich steckt dahinter das Böse, das zurück an die Macht drängt: Lord Voldemort. Es wird eng für Harry, sehr eng. Doch auf seine Freunde und ihre Unterstützung kann Harry sich auch in verzweifelten Situationen verlassen.

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Wer bis jetzt noch nicht die Harry Potter Bücher von Joanne K. Rowling gelesen hat (kaum zu glauben, aber solche Menschen soll es tatsächlich geben), oder wer einfach nur zu faul für ein Buch ist (unglaublich!), dem sei dieses Audiobuch wärmstens empfohlen. Mal abgesehen davon, daß Rufus Beck daraus ein einmaliges Erlebnis macht (in der Tat handelt es sich hier eher um ein Hörspiel als um ein Hörbuch) - das Hörbuch ist einfach spannend, lustig und auf jeden Fall empfehlenswert (übrigens auch für diejenigen, die sich das Buch schon zu Gemüte geführt haben).
SK
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Kritik und Sprache



Ist Ihnen das schon einmal aufgefallen? Loben kann man über den grünen Klee, es zeigt fast keine Wirkung. Die Leute werden sich auch für das Produkt interessieren, wenn es nicht gelobt wird, sofern es denn gut ist. Will man aber treffend kritisieren, muß man seine Worte wohl wählen und alle Aspekte bedenken, alles muß Hand und Fuß haben, sonst hat es den gegenteiligen Effekt. Es ist schließlich eine altbekannte Wahrheit, daß ein Verriß jedes Stück interessant macht.

Für den Kritiker heißt das eigentlich nur, daß das Totschweigen der wahre Killereffekt ist. Aber dies klappt natürlich nur, wenn das Objekt der Kritik ansonsten in aller Munde ist.

Nun ist zwar der vor einigen Jahre von J. K. Rowling hervorgezauberte Harry Potter tatsächlich in aller Munde, nicht aber die Interpretation der Romane als Hörbücher. Hörbücher ohnehin werden meist nur nach der Materie beurteilt, die sie transportieren und selten genug nach den Fähigkeiten der Interpreten.

Was für viele übersetzte Werke gilt, trifft besonders auf die Potter-Romane mit ihrer typisch britischen Stimmung zu: Glücklich, wer der englischen Sprache mächtig ist. Dieser Satz gilt schon - trotz der mehr als wackeren Übertragung von Klaus Fritz - für die Bücher, denn das Originalwort der Autorin ist naturgemäß das authentischste. Die englischen Hörbücher, genauer "Audio Books" von der Listening Library, gelesen von Jim Dale, wären dabei also in jedem Fall die bessere Wahl, wenn es da nicht diese kleinen Wesen gäbe, die noch nicht Englisch können und uns auf den Wecker fallen, doch endlich eine deutsche Version zu kaufen, sowohl Buch als auch Hörbuch.

Nun vermag man sich bei Hörbüchern zwar den Text auszusuchen, nicht aber den Interpreten, weil nur sehr selten zwei verschiedene Varianten eines Hörbuchs auf dem Markt sind. Im Klartext: Man muß hinnehmen, wen man kriegt.

Für Harry Potter bedeutet das, man holt sich Rufus Beck ins Haus. Wow, dachte ich, als ich dies erfuhr, einer meiner liebsten Darsteller, das wird Klasse.

Um es gleich vorwegzunehmen: Falsch gedacht. Rufus Beck war entweder sehr mutig oder sehr wenig engagiert, denn er scheint sich entweder nicht um die Erfordernisse der Rowlingschen Bücher zu kümmern oder hat sich darüber gar nicht erst erkundigt.

Es beginnt damit, daß Beck viele der in der Übertragung englisch gebliebenen Namen falsch liest, daß er sie offenbar sogar "einzuenglischen" bemüht ist und so wird beispielsweise aus Severus Snape, dessen e gelesen wird wie in measure, plötzlich ein "Sevearus", aus Crabbe, der seinen Name dem fast gleichnamigen Mehrfüßler nachempfunden ist, ein "Crabby", und nicht zuletzt verliert Voldemort (pssst!) sein Auslaut-T wie ein Franzose (sprich: Frongssosää).

Damit wären wir auch schon beim nächsten Problem, das die Ohren angeht, die willkürliche Zuordnung von Dialekten und fremdsprachigen Akzenten. Da wird mit französischem Akzent, auf Bayerisch oder Schwedisch eingefärbt gesprochen, ja, sogar mit US-amerikanischen (!) Brocken gewürzt, und immer versinkt dabei die Eindeutigkeit der Worte im Volde-Moor, äh, nein, in einem Mischmasch aus beigefügten Stilen und Effekten. Besonders letztere, die Effekte, sind manchmal so wenig ohrenfreundlich, daß es eine Plage ist, überhaupt noch zuzuhören, denkt man an Wurmschwanz oder Moody.

Wenn das bereits alles wäre, nun gut, aber dann kommt auch noch hinzu, daß Rufus Beck zwar ansprechend laut lesen, interpretieren und vortragen kann, was seine Sprechstimme betrifft, aber offenbar kaum ein Ahnung hat, wie man die Worte betonen muß, damit der jeweilige Satz sinngemäß vorgetragen wird. Ein Beispiel soll dies erläutern. Im folgenden Satz von Albus Dumbledore: "Nicht so lange ich hier Schulleiter bin." kann nicht einfach das "hier" betont werden, denn auf das "ich" gehört der Akzent. Das merkt auch schon ein Kind. Trotzdem achten heutzutage nur die wenigsten Schauspieler noch auf solche Feinheiten. (Bei Fritz Kortner wäre das nicht möglich gewesen!)

Ich mag Rufus Beck immer noch. Trotzdem. Er hat Charme und ist ein sympathischer und gewandter Darsteller. Aber seine Interpretation der Harry Potter-Bücher läßt so einiges zu wünschen übrig. Leider.

Ich werde meiner kleinen Tochter und ihren Freunden Englisch beibringen müssen, wenn Hörbücher gefragt sind. Verzeihung: Audio Books.


P.S.: Da man auch hier nicht unterschiedlich abstimmen kann: Der Roman selbst erhält alle Leseratten, also fünf, die Interpretation von Beck nur zwei.
GB
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