Mo Hayder: Die Behandlung

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Mo Hayder: Die Behandlung
Verlag
Ausgabe
CD
Format
ISBN-13
9783898303491

Sonstiges

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Im beschaulichen Londoner Vorort Brookwell Park ereignet sich mitten im Sommer ein seltsamer Kriminalfall. Ein Ehepaar wird gefesselt in seinem Haus gefunden. Die zwei sind schwer misshandelt worden, und der Ehemann steht kurz vor dem Tod. Ihr neunjähriger Sohn wird vermisst. Inspektor Jack Caffery untersucht in dem Fall und stößt bald auf Ähnlichkeiten zu Ereignissen in seiner eigenen Vergangenheit. Damals verschwand sein jüngerer Bruder, und dieser Umstand macht es ihm unmöglich, seine Ermittlungen mit der notwendigen Distanz zu führen.

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Dieses Hörbuch ist wirklich nichts für sanfte Gemüter oder frischgebackene Eltern. Die vermutlich schlimmsten Verbrechen, die ein Mensch begehen kann, nämlich der Mißbrauch kleiner Kinder, werden hier grausam geschildert. Dietmar Bärs Stimme ist gemütlich, manchmal schien sie mir sogar fast gelangweilt - ein Kontrast zu diesem beklemmenden Roman, aber nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, konnte ich gar nicht mehr mit dem Abspielen des Audiobuchs aufhören.

Der Aufbau des Romanes ist unglaublich: Kommt man an einen Punkt, in dem man es vor Spannung fast nicht mehr aushält, führt die Autorin plötzlich einen Szenenwechsel durch und der Leser kriegt erstmal eine kalte Dusche. Immer hoffte ich auf ein gutes Ende, ich konnte mir nicht vorstellen, dass Menschen so grausam sein können - traurig an dem Buch ist: Wenn es auch nicht autobiographisch ist: Authentisch ist es leider allemal.

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Mo Hayder hat die Realität aus Belgien nach London transferiert. Das schockierendste an dem Buch ist, dass es einem ständig die Erinnerung an die Realität aufzwingt - vor allem durch das grausame Finale. Im Grunde ist das manchmal wohl absichtlich eingesponnene Fehlen logischer Abläufe ein von Mo eingesetztes Mittel die Verzweiflung beim Leser auf die Spitze zu treiben. (Die Wärmesensoren zeigen kurz an, um dann völlig zu versagen..... oder eine lange gesuchte Verdächtige wird verhaftet, Ihr Aufenthaltsort aber in keiner Art und Weise in Augenschein genommen .... man könnte sagen... im Zweifel hilft man dem Tod auf die Sprünge)

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Nach dem vielversprechenden Erstlingswerk "Der Vogelmann" ermittelt Inspektor Jack Caffery in seinem zweiten bizarren Mordfall. Belastet mit Beziehungsproblemen und seiner unbewältigten Vergangenheit bewegt sich Caffery im Grenzbereich zwischen Genie und Wahnsinn. Grundsätzlich also nichts neues. Problembelastete Ermittler kennen wir seit Mankell`s Wallander und Mcdermid`s Tony Hill. Auch das Gruseln ausgelöst durch die Perversionen von Serientätern ist nach dem Schweigen der Lämmer kaum mehr zu steigern.

Die Behandlung ist dennoch ein spannender Krimi bis, ja bis zur zur Auflösung des Falls. Über die kleineren logischen Schwächen läßt sich hinwegsehen. (Warum sollte Penderecki Caffery einen Tipp geben? Was macht den Täter so sicher, dass die Opfer tatsächlich schweigen?). Schwerwiegender ist jedoch, den Spannungsbogen durch Betrug am Leser zu erzeugen, aus Angst die Lösung könnte zu früh erkannt werden (Fundstücke!). Der schale Nachgeschmack am Ende wird nur durch das fehlende Happy-End gemildert.

Andere Autoren haben bereits bewiesen, dass die gleiche Schablone für die x-te Komissar-Fortsetzung wirtschaftlichen Erfolg haben kann. Es ist zu befürchten, dass der Verlag und Mo Hayder weiterhin diese Strategie verfolgt und nur die Frage offen bleibt, wer den Nekrophilen und den Pädophilen folgen wird ...

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