Stolz und Vorurteil (2005)

Stolz und Vorurteil (2005)

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Stolz und Vorurteil (2005)

Informationen zum Film

Buchvorlage
Stolz und Vorurteil
Originaltitel
Pride and Prejudice
Buchvorlage (Originaltitel)
Pride and Prejudice
Laufzeit (in Minuten)
127
Produktionsjahr
2005

Cast & Crew

Autor der Buchvorlage
Regisseur

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Auf einem Ball begegnen sich die geistreiche und eigenwillige Elizabeth Bennet und der distinguierte und vermögende Mr. Darcy zum erstenmal. Doch obwohl sie wie füreinander geschaffen sind, stehen Darcys Stolz und Elizabeths Vorurteil zunächst zwischen ihnen.

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Nett, aber insgesamt eher enttäuschend

Erneut wagte sich nun also ein Regisseur an die Verfilmung dieses klassischen Liebesromanstoffes. Jane Austens "Stolz und Vorurteil" erzählt die Geschichte von Fitzwilliam Darcy (Stolz) und Elizabeth "Lissy" Bennett (Vorurteil), die sich anfangs eigentlich nicht ausstehen können, die sich schließlich aber doch - trotz aller gesellschaftlichen Hürden - ineinander verlieben. Ein wunderbarer Roman, den es sich zu lesen lohnt.

Leider gerät die Verfilmung nicht ganz so gelungen. Nicht nur, dass die Handlung sehr stark gekürzt wurde und Schlüsselszenen wie im Zeitraffer dahingleiten, nein, auch die Besetzungsliste strotzt nur so vor Fehlbesetzungen. Angefangen mit Keira Knightley, die mir in "Fluch der Karibik" recht gut gefiel, an der aber in "Stolz und Vorurteil" alles flach und ohne Ausstrahlung ist: Gesicht, Figur, Dialoge, Mimik. Obwohl die Mimik nicht immer flach ist. Oft versucht sie nämlich zu lächeln, was eher wie ein ruckartiges Zähnefletschen aussieht. Dann Simon Woods als Mr. Bingley - warum musste dieser arme Mensch denn ausgerechnet aussehen wie Wilhelm Buschs Moritz mit roten Haaren und Hochfrisur? Von Lissys Schwestern bekommt man nicht viel mit, weshalb auch die einzelnen Aktionen nicht schlüssig werden.

Gelungen besetzt wurde Donald Sutherland in der Rolle des Mr. Bennet und auch Rosamund Pike als Jane Bennet gefiel mir sehr gut. Matthew "Mr. Darcy" MacFadyen - nunja, er beherrscht immerhin zwei Gesichtsausdrücke: gelangweilt und unbeholfen. Was ich dem Regisseur aber am wenigstens verzeihe: Er hat es geschafft, aus einer so herrlichen Vorlage, so manch peinlichen Dialog zu zaubern. Auch das muss man können.

Genug gemotzt: Die Verfilmung hat auch ihre netten Seiten. Insgesamt bietet "Stolz und Vorurteil" einen wahren Augenschmaus an schönen Bildern. Ist man damit einverstanden, dass der Klassiker banal auf die pure Liebesgeschichte reduziert wurde, so kann man mit dem Film durchaus einen angenehmen Abend verbringen.

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Hält nicht das, was er verspricht

Leider hat der Film nicht das gehalten, was ich mir davon versprochen hatte. Das lag wohl zum großen Teil daran, dass ich eine Woche vorher "Stage Beauty" gesehen hatte und damit waren die Maßstäbe verschoben. Die Gefühle, die "Stage Beauty" gezeigt bzw. im Zuschauer hervorgerufen hat, konnte "Stolz und Vorurteil" bei weitem nicht erzeugen. Trotz guter Darsteller und auch sehr schöner landschaftlicher Bilder fehlte die atmosphärische Dichte.

Der Film wirkte nicht rund. An manchen Ecken zu wenig Bewegung an manchen zu viel. Er bietet Romantik, aber leider kommt diese nicht fließend, sondern bruchstückhaft. So dass man zwischendurch immer wieder raus ist und somit keine richtige gefühlsmäßige "Bindung" entsteht. Keira Knightly überzeugt leider nicht so, wie ich es erhofft hatte. Mr. Darcy schaut am Anfang zu betrübt drein, dass er eher an einen Hund erinnert, als an einen stolzen Aristokraten. Gegen Schluss hat er zwei sehr gute Szenen, die mir sehr gefallen haben, aber das war es auch schon. Judi Dench ist wie immer Judi Dench. Brenda Blethyn aus Grasgeflüster spielt die Mutter der Kinder und ist etwas überzogen und hat dies leider an ihre zwei jüngsten Mädchenr weiter gegeben. Den Beiden könnte man gut und gerne einen Sack überstülpen, damit sie endlich ruhig sind. Donald Sutherland überzeugt in der Rolle des liebevollen doch desillusionierten Vaters von 5 Mädchen.

Die Verfilmung von BBC kann man mit diesem Film nicht vergleichen. Sie war die gelungene Umsetzung der Romanvorlage. Hier hingegen fehlt noch das gewisse Etwas um einen zu fesseln und zu überzeugen.

Fazit: Film muss man nicht gesehen haben, ansonsten netter Zeitvertreib.

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