Der Hobbit: Eine unerwartete Reise

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Der Hobbit: Eine unerwartete Reise

Informationen zum Film

Buchvorlage
Der Hobbit
Originaltitel
The Hobbit: An Unexpected Journey
Buchvorlage (Originaltitel)
The Hobbit: An Unexpected Journey
Laufzeit (in Minuten)
169
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2012
FSK
ab 12 Jahren

Cast & Crew

Autor der Buchvorlage
Regisseur
Drehbuch
  • Peter Jackson
  • Fran Walsh
  • Philippa Boyens
  • Gulliermo Del Toro
Produzent
  • Peter Jackson
  • Fran Walsh
  • Carolynne Cunningham
Musik
Howard Shore

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
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Der erste Teil der Filmtrilogie nach Der Hobbit von J.R.R. Tolkien, Der Hobbit: Eine unerwartete Reise, zeigt Bilbo Beutlin auf seiner epischen Mission, das verlorene Zwergenreich Erebor vom fürchterlichen Drachen Smaug zurückzuerobern. Dabei entdeckt er, welch Scharfsinn und Mut in ihm steckt und findet den Ring, der untrennbar mit dem Schicksal von Mittelerde verbunden ist.

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Eine grandiose Enttäuschung

Bilbo Beutlin lebt in einer Hobbithöhle. Nicht in einer dunklen, sondern in einem gemütlichen, heimeligen und sauberen Hobbithaus. Es gibt reichlich zu essen und Ruhe und Frieden. Das alles ändert sich schlagartig, als Gandalf, der Graue Zauberer in Beutelsend auftaucht und Bilbos Tür mit einem geheimnisvollen Zeichen markiert. Kurze Zeit später finden sich 13 Zwerge bei Bilbo ein und Ruhe und Frieden haben ein Ende. Die Zwerge essen zuerst die Vorräte des Hobbits und schließlich überreden sie ihn gemeinsam mit Gandalf zu einer rätselhaften Reise, um den verloren geglaubten Zwergenschatz wiederzufinden. Smaug, der Drache hatte vor vielen Jahren die Zwerge aus ihrer Heimat vertrieben und schläft nun seitdem auf ihrem Schatz im Inneren des Berges Erebor. Auf ihrer Reise müssen die Gefährten viele Gefahren umschiffen und entgehen dabei immer knapp den Tod. "Der Hobbit. Eine unerwartete Reise" erzählt das erste Drittel des Kinderbuches von J. R. R. Tolkien und endet direkt nach der Flucht mit den Adlern, die Zwerge, Zauberer und Hobbit auf einer Felseninsel im Fluss Anduin absetzen.

Lange hatte ich mich auf die Verfilmung des Hobbits gefreut, doch ich nahm Abstand von einem Kinobesuch, da es von Tierschützern viel Kritik hagelte. Ich wusste nicht genau, was ich davon halten sollte, aber solche Berichte machen mich immer etwas kritisch und voreingenommen. Nachlesen kann man die Geschichte zum Beispiel bei Spiegel online: "Der Hobbit"-Dreharbeiten: Tiersterben in Mittelerde. Nun konnte ich mir den Film aber auf DVD ausleihen und meine Neugierde befriedigen. Was wurde ich enttäuscht.

Peter Jackson hat ein Kinderbuch, das dünner als der erste Teil der Herr-der-Ringe-Trilogie ist, so künstlich aufgebläht, dass er sich sogar buchfremder Charaktere bedienen musste, um die Geschichte so in die Länge ziehen zu können. Sage und schreibe drei Teile soll es geben und der erste dauerte alleine schon rund 3 Stunden. Was zum Beispiel hatte Radagast, der braune Zauberer, hier zu suchen? Die Handlung, die Jackson hier reingepfuscht hat, war einzig dafür gedacht, den Film zu strecken. Deshalb wirkten die Szenen mit ihm auch völlig zusammenhangslos und hatten keinerlei Mehrwert für den nachfolgenden Verlauf.

Und die Computeranimationen! Man sollte kaum glauben, dass wir uns im Jahre 2013 befinden und trotzdem noch so schlecht animiert wird. Einer der Orkanführer wird beispielsweise gespielt von Jabba the Hutt, der vielen von uns aus der ersten Star Wars Trilogie mit Prinzessin-Schneckenfrisur-Leia bekannt sein dürfte. Am Ende des Filmes taucht eine Drossel auf, die aussieht, als ob sie dem Animationsfilm "Shrek" entsprungen ist. Ein Igel wird von Radagast wiederbelebt und auf Anhieb befinden wir uns in einem niedlichen Disneystreifen. und und und ... Auch Gollum verhält sich seltsam, obwohl ich nicht genau den Finger auf die Stelle drücken könnte, weshalb ich dieses Gefühl habe.

Lange ist es her, dass ich die Buchvorlage gelesen habe, aber trotzdem verbiegt Peter Jackson die Geschichte so stark, dass es sogar mir auffällt (und ich bin da normalerweise wirklich nicht so empfindlich). Schön wäre es gewesen, wenn er mehr Wert auf die Handlung gelegt hätte. Denn über Bilbos Beweggründe, weshalb er nun plötzlich Meisterdieb genannt wird oder warum er sich überhaupt entschließt, die Zwerge auf ihrem Abenteuer zu begleiten, erfährt man nur am Rande etwas. Der Film ist ein ständiges Hin und Her zwischen Flucht & Kampf. Dann werden sie plötzlich gerettet und taumeln schon in die nächste Verfolgung. In einer Rezension habe ich den Ausdruck gelesen: "Es ist nicht der Hobbit - Es ist der Hollywobbit" und ich stimme diesem Urteil aus vollem Herzen zu. Eine grandiose Enttäuschung.

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