Emma

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Emma

Informationen zum Film

Buchvorlage
Emma
Originaltitel
Emma
Laufzeit (in Minuten)
120
Produktionsjahr
1996
Studio

Cast & Crew

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Emma Woodhouse ist sichtlich verstimmt. Dabei sollte sie doch angesichts der Eheschließung von Miss Taylor mit Mr. Weston eigentlich bester Dinge sein. Schließlich handelt es sich bei der Dame um Emmas Erzieherin und mütterliche Freundin. Doch sie weiß auch, daß ihre innige Beziehung mit der Hochzeit vorbei ist. Sicher, sie wird sie hin und wieder noch sehen und um Rat fragen können, aber der Umgang mit einer verheirateten Dame unterliegt nun einmal bestimmten Konventionen - erst recht im England des beginnenden 19. Jahrhunderts. In ihrem Bemühen, sich dennoch mit dieser Hochzeit zu arrangieren, verrennt sich die als Halbwaise aufgewachsene Emma schließlich in die fixe Idee, daß sie selbst diese Beziehung gestiftet hätte. Überhaupt gefällt ihr der Gedanke, künftig als Kupplerin zu agieren. Ihr erstes Opfer wird ihre Freundin Harriet, eine nette junge Frau, aber im Gegensatz zu der gewitzten Emma auch ein überaus schlichtes Gemüt. Und eigentlich ist Harriet auch völlig glücklich mit der Tatsache, daß Robert Martin, ein Bauer aus der Umgebung, ein Auge auf sie geworfen hat. Doch Emma setzt alles daran, ihr den Landmann auszureden und sie statt dessen mit dem Vikar Mr. Elton zu verbandeln.

Der Plan scheint zu funktionieren, bis Elton eines Tages gesteht, daß seine häufigen Besuche bei den beiden jungen Damen nicht etwa Harriet, sondern einzig und allein Emma galten, in die er sich verliebt hat. Emma ist schockiert. Schließlich hat sie doch Harriet dazu angestiftet, Mr. Martins Heiratsantrag abzulehnen und ist somit für deren Unglück verantwortlich. Nie wieder, so gelobt sie, will sie auf diesem gefährlichen Terrain der Kuppelei agieren. Elton tröstet sich schließlich mit einer anderen, während Harriet weiterhin ihrem guten Martin nachtrauert. Soviel Kummer kann Emma auf die Dauer nicht mit ansehen. Da kommt ihr der gut aussehende und vor allem ledige Frank Churchill, der nach langer Abwesenheit in sein Heimatdorf zurückkehrt, wie gerufen. Der Mann wäre doch eine gute Partie für Harriet.

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Peppig, witzig, ironisch und berührend

Ich habe diesen Film praktisch parallel zu meiner ersten Lektüre des Buches von Jane Austen gesehen und kann somit mein Erstaunen zum Ausdruck bringen, wie genau sich dieser Hollywoodfilm (von dem ich persönlich mir nicht viel erwartet hätte) ans Original hält. Im Grunde wurde nicht viel verändert oder herausgeschnitten, alles Wesentliche ist da, und das in so geringer Zeit. ich war wirklich begeistert.

Zu den Gwyneth-Paltrow-Fans zähle ich mich eigentlich nicht, aber mit Emma hat diese Schauspielerin auch mich überzeugt. Sie ist entzückend, charmant, wunderschön und sehr überzeugend. Mr. Knightley ist mit Jeremy Northam traumbesetzt, sein Schmunzeln bringt Frauenherzen zum Schmelzen.

Der Film hat die gleichen Qualitäten wie die Buchvorlage. Peppig, witzig, ironisch und berührend, vielleicht eine Spur weniger kitschig als andere Austen-Romane (wobei ich sagen muss, dass mich mehr Kitsch nicht gestört hätte), aber wirklich herausragend.

Witzig ist, dass die Musik, zu der Emma und Knightley tanzen die gleiche ist, zu der Lizzy und Mr. Darcy in Stolz und Vorurteil tanzen - sogar die Tanzschritte sind abgeguckt. Ob das Absicht ist oder Faulheit, ein neues Musikstück zu suchen, weiß ich nicht. Ich musste jedenfalls schmunzeln als ich die gute alte Musik von Netherfield plötzlich bei Emma wiedererkannte.

Ich habe auch die Version mit Kate Beckinsale gesehen, wobei ich sagen muss, dass ich mir Emma immer blond vorgestellt hatte und die Gwyneth Paltrow Verfilmung mir insgesamt besser gefallen hat, auch wenn einzelne Schauspieler (zB die Rolle der Harriet Smith) in der anderen Version besser rüberkamen. So oder so hat dieser Film - genau wie das Buch - einen besonderen Platz in meinem Herzen.

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