Die Bestimmung - Divergent

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Die Bestimmung - Divergent

Informationen zum Film

Buchvorlage
Die Bestimmung
Originaltitel
Divergent
Buchvorlage (Originaltitel)
Divergent
Laufzeit (in Minuten)
139
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2014
Studio
FSK
ab 12 Jahren

Cast & Crew

Autor der Buchvorlage
Regisseur
Drehbuch
Vanessa Taylor
Produzent
  • Lucy Fisher
  • Pouya Shabazian
  • Douglas Wick
Musik
Junkie XL

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
Buchvorstellung

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Nachdem ein Krieg die Zivilisation fast völlig zerstört hat, versucht ein neues Gesellschaftssystem die Fehler der Vergangenheit zu vermeiden. Jeder Jugendliche muss sich einer der fünf Fraktionen anschließen, die für bestimmte Tugenden stehen und den Erhalt des Systems garantieren. Die junge Tris entscheidet sich für die Furchtlosen und damit für ein knallhartes Training. Dass sie eine der gefürchteten Unbestimmten ist, die Tugenden aller Fraktionen hat, ahnt niemand, bis eine Fraktion den Frieden sabotiert und Tris zum Handeln zwingt.

Autoren-Bewertungen

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Action & Spannung 
 
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(Aktualisiert: 30 Oktober 2014)

#1 Rezensent
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Popcorn-Kino, Dystopie & Teenager-Romanze

Atmosphäre, die unter die Haut geht. Eine Handlung, die sämtliche Nerven wie Drahtseile spannt.

Die Welt wie wir sie kennen ist Vergangenheit. Längst haben die Menschen, blind vor Neid und Missgunst, die alte Ordnung zerstört. Es gibt kaum noch Autos und die Städte bestehen aus Flickenteppichen von neuen Häusern und Ruinen. Der Wiederaufbau geht nur langsam voran. Die Gesellschaft verteilt sich auf fünf Fraktionen: Altruan - Die Selbstlosen, Candor - die Freimütigen, Ken - die Wissenden, Amite - die Friedfertigen. Und Ferox - die Furchtlosen ... Im Alter von sechzehn Jahren muss sich die Altruan Beatrice, wie alle Gleichaltrigen, einem Eignungstest unterziehen und danach ihre Wahl für eine der Fraktionen treffen. Doch ihr Ergebnis ist nicht eindeutig und so trifft sie eine Entscheidung, die nicht nur sie selbst überrascht.

„Die Bestimmung – Divergent“ ist der Auftakt zu einer dreiteiligen Dystopie und die Verfilmung des Debüts der jungen Autorin Veronica Roth, mit dem sie auf Anhieb die amerikanischen Bestsellerlisten stürmte. Dystopien sind gerade sehr angesagt und man muss schon ganz genau die Spreu vom Weizen trennen. Neben der Verfilmung von "Die Tribute von Panem" kann diese hier jedoch durchaus bestehen, spielte der Film in den USA am ersten Wochenende immerhin rund 55 Millionen Dollar ein. Allerdings habe ich das Gefühl, dass die Zielgruppe eher wahllos einen Film ansieht. Hauptsache, er trägt den Stempel "Dystopie" und verfügt über junge, hübsche Hauptdarsteller ohne Ausstrahlung und Charisma.

Im Buch ist Beatrice ist ein starker Hauptcharakter, der immer und immer wieder an die Grenzen der eigenen Leistungsfähigkeit getrieben wird. Dabei wirkt sie aber
niemals unrealistisch oder wird gar als Superheldin stilisiert. Sie ist stur, manchmal mädchenhaft unsicher und dann doch wieder wagemutiger als alle ihre Fraktionsmitschüler zusammen. Wie es sich für eine ordentliche Dystopie gehört, ist die Handlung oft düster und trostlos. Im Gegensatz zum Buch ist der Film hier natürlich stark komprimiert und die Filmemacher haben sich eher darauf verlassen, dass die Attraktivität der Protagonisten als Zuschauermagnet funktioniert - weniger ihre Charaktertiefe. Doch trotz dieser Kritik ist Shailene Woodley eine ordentliche Tris und Theo James gibt sogar einen ganz guten Four ab. Dagegen erschien mir Kate Winslet als Jeanine Matthews fast blass.

Es fehlen viele Hintergrundinformationen. Die einzelnen Fraktionen und deren Eigenschaften werden kurz eingeführt, aber die jeweiligen Charaktere und Ausprägungen waren für mich zu undeutlich. Tris' Konfrontation mit den eigenen Ängsten (und deren Überwindung) ist sowohl im Film als auch im Buch ein zentrales Thema. Wie es in Hollywood leider üblich ist, wurde auch diese Geschichte mit einer großen Portion Kitsch weichgespült. Zwar geht die beginnende Romanze ein bisschen unter, aber da auf die Fraktionen - die die
Gesellschaft massgeblich beeinflussen - nur ungenügend eingegangen wird, wirkt der Film wie das, was man gewohnt ist: Popcornkino mit einer steigenden Spannungskurve und schönen Darstellern - aber ohne den Zuschauer viel Gelegenheit zum Mitdenken zu geben.

In anderen Rezensionen wurden nicht nur Paralellen zu "Die Tribute von Panem", sondern auch zu Harry Potter gezogen (hier die vier Howarts-Häuser analog zu den Fraktionen). Nun bin ich niemand, für den das Rad neu erfunden werden muss. Mir gefiel die Idee der einzelnen Fraktionen bereits im Buch - warum sollte dies also im Film anders sein. Da die Lektüre nun schon eine Weile her war, kann ich auch nicht behaupten, dass bemerkenswerte Szenen verändert wurden.

Fazit: für jeden Fan spannender Dystopien mit jungen Darstellern. Popcorn-Kino mit ein bisschen Hirn (aber nicht zu viel). Das Ende ist recht offen, denn es sollen schließlich noch zwei weitere Teile folgen. Ich bin gespannt darauf.

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