Bernard Cornwell - Das letzte Königreich (Uhtred 1)

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 15 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von nirak.

  • Bernard Cornwell: Das letzte Königreich


    (Uhtred-Serie, Band 1)


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    Inhalt:


    Die Geschichte beginnt im Jahre 866 in Nordengland. Uhtred, ein Fürstensohn, wächst in einer Burg an der Küste Northumbriens auf und ist zehn Jahre alt, als bei einem Überfall der Dänen auf die Küstengebiete sein Vater getötet wird. Uhtred selbst gerät in dänische Gefangenschaft. Da er sich im Kampf sehr mutig gezeigt hat, nimmt ein dänischer Graf ihn in seine Familie auf. Uhtred wächst als Ziehsohn Ragnars auf, und fühlt sich mit den Jahren immer weniger wie ein Gefangener. Er lebt glücklich und zufrieden. Er wird zum Kämpfer ausgebildet und nimmt an den Raub- und Eroberungszügen der Dänen nach Süden teil, auf denen die englischen Gebiete nach und nach besetzt werden. Dann jedoch geschieht etwas, was Uhtred dazu bringt, auf die Seite der Engländer überzuwechseln und in die Dienste König Alfreds zu treten, dem er als northumbrischer Adliger und als Kenner der dänischen Verhältnisse nützlich sein kann. Auf der Seite Alfreds und der Engländer fängt Uhtred zunächst ganz unten an, als Ruderknecht auf einem Schiff. Doch als es im Jahr 876 zum Angriff auf Wessex, das letzte der englischen Königreiche, kommt, tritt Uhtred den Dänen in einer entscheidenden Schlacht entgegen.


    Meine Meinung:


    Wie alle Cornwell-Bücher, die ich bisher kenne, ist das Buch spannend, interessant und fesselnd und läßt sich schnell lesen. Cornwell gibt sich viel Mühe, den Lebensweg Uhtreds und seine Entscheidungen nachvollziehbar darzustellen. Die Lebenswelten der Dänen und der Angelsachsen werden authentisch vor dem Leser ausgebreitet, die Darstellung wirkt auf mich bis in die Details historisch korrekt, ich nehme an Cornwell hat gründlich recherchiert, allerdings bin ich keine Fachfrau auf historischem Gebiet. Ich finde es immer sehr wohltuend, daß Cornwell nicht seine historische Überlegenheit aus der heutigen Perspektive herauskehren muß, sondern daß seine Figuren sich, soweit ich es einschätzen kann, wirklich wie Menschen aus ihrer Zeit verhalten, samt Heidentum und Aberglauben, und nicht handeln und reden, als seien sie direkt aus unserem Jahrhundert in die Vergangenheit gesprungen (wie das leider bei etlichen anderen historischen Romanen der Fall ist).


    Der Hauptheld Uhtred erzählt die Geschehnisse (wie auch schon Derfel in der König-Artus-Trilogie) als alter Mann, der auf sein Leben zurückblickt. Dabei betont er immer wieder, wie arrogant und überheblich er als junger Mann war. Das Buch steht unter einem Motto, das soviel heißt wie: "alles unterliegt dem Schicksal". An den entscheidenden Punkten stellt dann auch das Schicksal (das heißt, das Zusammenwirken menschlicher Handlungen und äußerer Umstände) oft auf unerwartete Weise die Weichen in Uhtreds Leben, der trotz einiger waghalsiger Dummheiten letztendlich immer gut davonkommt.


    Anfangs war die Geschichte etwas seicht und hatte gewisse Längen, gegen Ende nahmen mir die Kampfdarstellungen etwas zu sehr überhand. Außerdem kam mir auf langen Strecken des Buches ein wenig die "politische Dimension" zu kurz, d.h. die Teilnahme Uhtreds und damit des Lesers an politischen Überlegungen/Entscheidungen und an historischen Geschehnissen. Allerdings würde ich das wohl kaum so empfinden, hätte ich nicht vor kurzem die König-Artus-Trilogie gelesen, wo sich praktisch fast alles um Artus herum abspielt, und die Handlung deutlich vielschichtiger ist. Aber vielleicht darf ich vorgreifen, im zweiten Teil ("Der weiße Reiter") wird das besser.


    Zuletzt sollte ich noch erwähnen, daß man, wenn man "Das letzte Königreich" liest, den zweiten Band ("Der weiße Reiter") möglichst schon in Reichweite haben sollte, denn darin wird Uhtreds Geschichte nahtlos fortgesetzt und es wird erst richtig spannend....


    Trotz der oben erwähnten Abstriche kann ich dieses Buch uneingeschränkt allen Liebhabern historischer Romane empfehlen und vergebe 4 Leseratten:
    4ratten


    Hier eine Übersicht über die gesamte Reihe:


    1. Das letzte Königreich

    2. Der weiße Reiter

    3. Die Herren des Nordens

    4. Schwertgesang

    5. Das brennende Land

    6. Der sterbende König

    7. Der Heidenfürst

    8. Der leere Thron

    9. Die dunklen Krieger

    10. Der Flammenträger

    11. Wolfskrieg

    Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden (R. Luxemburg)

    Was A über B sagt, sagt mehr über A aus als über B.

    4 Mal editiert, zuletzt von kaluma ()

  • Danke kaluma für deine Rezi. Das hört sich ja ganz interessant an.
    Ich habe gesehen, dass im Januar das dritte Buch erscheint, also wäre das ja evtl. ein Projekt fürs nächste Jahr *auf den Merkzettel schieb*

  • Auweia. Ein echtes harte-Männer-spalten-Schädel-Buch. Mir hat es gar nicht zusagt. Grausamkeiten am laufenden Band, sei es gegen Mann, Frau, Kind oder Tier. Wildes Herumgeopfere, vergewaltigen als Nachspeise und Kerle, die die Sau rauslassen. Wenn er die Jungs grad nicht brutalstmöglich meucheln lässt, ergeht sich der Autor in ewig langem Bla-Bla über Schlachtenaufbau oder Schiffsbau. *gähn*


    Ein Buch über Männer, denen man nicht auf 1000 km nahe kommen will. Mein Fall war es nicht, und daher liegt es dümpelnd unter dem Sofa.

  • Ich glaube das ist ein Buch dass einem entweder wirklich gut gefällt, oder eben nicht.
    Mir hat es wirklich gut gefallen. Ich hab sowohl den ersten als auch den zweiten Teil durchgelesen und bin kaum mehr von dem Buch weg gekommen.
    Ein Buch über die Wikinger wie man sie sich vorstellt: hart, brutal, gewalttätig und gnadenlos.

  • Vor kurzem als Club Taschenbuch gelesen:



    Schon lange hat England unter den immer wiederkehrenden Raubzügen der Wikinger zu leiden. Auch Uhtred der Herr der Grenzfestung Bebbanburg erinnert sich noch lebhaft an die Überfälle der barbarischen Nordmänner. Mit allen Mitteln versucht Uhtred seine Söhne darauf vorzubereiten, die Herrschaft über die als uneinnehmbar geltende Festung auszuüben, doch da erscheinen wieder einmal die Masten der Wikingerschiffe am Horizont.
    Uhtreds gleichnamiger Sohn ist Held des Romans und erzählt aus der Ich-Perspektive, von seinen Erlebnissen während des großen Krieges der Engländer gegen die Wikinger im neunten Jahrhundert. Als sein unnahbarer, harter Vater während der Kämpfe stirbt, wird der Zehnjährige von einem Wikingerfürsten aufgenommen und wächst unter den Dänen fortan beinahe wie ein Gleichgestellter auf. Doch seine Loyalität gilt nur dem freundlichen Ragnar, der ihn wie einen Sohn aufzieht und als die Kämpfe auch für die Wikinger Niederlagen einbringen, steht Uhtred vor der Entscheidung, wem er weiter folgen soll. Dabei ist es sein einziger Traum die Festung seines Vaters zurückzuerobern, die mittlerweile einer seiner Onkel unrechtmäßig an sich gerissen hat.


    Dieses mal belassen es die Dänen nicht bei ihren sonstigen kurzen Raubzügen, sie wollen die Insel erobern und sich dort ansiedeln. Zuerst stellt sich ihnen kein ernst zu nehmender Gegner in dem in viele verschiedene kleine Königreiche aufgeteilten England entgegen, doch dann als sie das letzte der Königreiche erobern wollen, bekommen sie es mit dem listenreichen christlichen König Alfred zu tun……



    Das Buch wird als historischer Abenteuerroman beschrieben, dabei sind die Erlebnisse Uhtreds nicht unbedingt abenteuerlicher, als die anderer Figuren in historischen Romanen, vielmehr handelt dieser Roman zum größten Teil vom Krieg. Andere Aspekte des damaligen Lebens, bleiben meist außen vor und auch sonstige Bedürfnisse, Liebschaften der Romanfiguren werden eher am Rande abgehandelt. Krieg, Kämpfe und Schlachtentaktik stehen im Vordergrund.
    Hierfür kann sich vielleicht nicht jeder Leser erwärmen, letztlich bleibt dieser Schwerpunkt aufgrund der damaligen Zeit und der kriegerischen Wikinger nachvollziehbar. Auch macht es den Roman, der ja eine fiktive Erzählung eines gealterten Uhtreds, eines stolzen Kriegers des neunten Jahrhunderts darstellt, glaubwürdig.


    Die anfängliche Distanziertheit, mit der der Ich- Erzähler von seinen traumatisierenden Erlebnissen seiner Kindheit berichtet verwirrt zu erst. Die Hauptfigur des Romans fühlt sich immer wieder zwischen der Loyalität zu seinen leiblichen Verwandten, seiner Heimat, und der Sympathie, die ein wilder Herawachsender für die ungestümen Wikinger empfindet hin und hergezogen- in interessanter Aspekt des Buches ! Es wird von Menschen und keinen übermächtigen Helden erzählt, wie es z,B, in den Büchern von Rebecca Gable oder Charlotte Thomas oft geschieht.


    Der Autor versteht es durch die actionreiche Handlung selbst und durch die Schilderung der Lebensart der Wikinger im Gegensatz zur christlichen Lebensweise der Einheimischen gut, ein interessantes Bild der damaligen Zeit zu zeichnen. Bei den Wikinger muss ein Mann sich Respekt, Anerkennung verdienen, während die Christen an die Vorbestimmung durch Gott glauben und Kleriker schon allein aus ihrer Position heraus achten. Der Leser fühlt sich in eine archaischere Zeit zurückversetzt, in der das Recht des Stärkeren gilt.


    Als flüssig erzählter Roman, der durchaus Lust auf mehr macht, auch wenn sich manch einer von einem historischen Roman mehr verspricht, ist “das letzte Königreich” dank intensiver Recherche vor allem ein gut erzähltes Stück (englischer) Geschichte.


    4ratten


    Gruß Holger

    Phantastik Geschichten aus eigener Feder, gibt es hier:<br /><br />mindworlds.de

  • Dies ist die Geschichte von Uthred, Sohn Uthreds, dem Aldermann der Bebbanburg in Northumbria. Er ist erst 10 Jahre alt als die Dänen mit ihren Wikingerschiffen in England einfallen. Nachdem Uthreds Bruder und Vater von den Wikingern umgebracht werden, nimmt Graf Ragnar ihn als Gefangener mit. Nur am Anfang wird Uthred wie ein Sklave behandelt aber schon bald gewinnt er Ragnars Achtung und der nimmt Uthred als Ziehsohn auf. Fortan darf er sich Uthred Ragnarson nennen, lernt wie ein Wikinger kämpfen, betet nun zu Thor und Odin, lernt ein Wikingerschiff zu steuern und hilft mit, England zu erobern. Er fühlt sich wohl bei den Dänen und fühlt sich schnell selbst als einer.
    Doch alles dient der Vorbereitung, denn er hat seinem Onkel Rache geschworen, denn der nennt sich unrechtmaßig Aldermann der Bebbanburg.


    "Das letzte Königreich" ist der erste Teil einer Trilogie. Und Wahnsinn wie rasant und spannend diese Geschichte erzählt wird.
    Cornwell lässt die Geschichte von Uthred selbst erzählen, im Rückblick, denn Uthred ist nun ein alter Mann. Und der verschönigt nichts und hält auch kein Blatt vor dem Mund.
    Es ist klar das hier hauptsächlich vom Krieg die Rede ist. Immerhin ist das Thema die Eroberung Englands. Aber trotzdem rücken die Schlachten selbst an zweiter Stelle, obwohl diese auch für den weiteren Verlauf sehr wichtig sind.
    Es geht eher darum wie Uthreds Jugend verläuft, wie er sich den ein oder anderen Feind verschafft. Es ist die Vorbereitung auf Uthreds Rache an seinem Onkel und die Vertreibung der Dänen. Auch wenn er irgendwann recht schnell wieder die Seiten wechselt, hadert er doch ein wenig mit sich.
    Uthred ist keineswegs unfehlbar. Er ist leicht beeinflusst, weiß oft nicht was er will, er ist manchmal arrogant und rachsüchtig sowieso. Er ist aber auch ein Mann der zu seinem Wort steht, hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt und er ist gnadenlos ehrlich mit seinen Lesern.
    Das Leben damals beschreibt Cornwell sehr grausam. Mit seinen Feinden ging man nicht zimperlich um und es rollten im wahrsten Sinne des Wortes die Köpfe. Also ist der Roman vielleicht für besonders zart besaitete nichts.
    Der Autor schafft es meisterlich jede Stimmung genau einzufangen, das Buch konnte ich kaum noch aus der Hand legen und ich freue mich schon auf den zweiten Teil.


    5ratten

    Lesen ist die schönste Brücke zu meinen Wunschträumen.

  • Meine Meinung:


    Bernhard Cornwells Roman Das letzte Königreich ist was die Recherche angeht wirklich vorbildlich, zwar merkt man durchaus das der Autor sich vor allem auf angelsächsische Quellen stützt, sich aber dennoch bemüht das Klischee des Wikingers mit Hörnerhelm zu begraben und ein differenzierteres Bild zu bieten. Dabei legt er seinen Schwerpunkt vor allem auf die Auseinandersetzungen zwischen Dänischen Wikingern und Engländern in der Zeit König Alfred des Großen (Mitte bis Ende des 9. Jahrhunderts). Witzig fand ich das ich eine Quelle sogar wieder erkannt habe- die Beschreibung des Angriffes auf das Kloster Lindisfarne.


    Klar nimmt sich der Autor trotzdem die ein oder andere Literarische Freiheit, aber das ist ja in einem Roman auch normal, mir gefällt eben das ich wirklich das Gefühl habe er hat sich mit dem Stoff auseinander gesetzt und gibt keine Klischees wieder.


    Durch die Figur Uhtred versucht Cornwell beide Seiten zu beleuchten was ihm aber meiner Meinung nach nicht so ganz gelingt. Uhtred ist für mich keine richtig glaubhafte Figur. Der Zwiespalt in dem er sich im Laufe der Zeit zu befinden scheint ist für mich nicht überzeugend ausgearbeitet, ich nehme ihm daher so manche Entscheidung nicht ab, irgendwie bleibt das Gefühl das er es sich zu einfach macht. Das fand ich insofern schade da man hier wirklich etwas mehr hätte herausholen können. Gerade dass er in beiden Welten – der dänischen und der englischen zu Hause ist, ist ja das spannende an Uhtred.
    Dennoch, ich denke ich werde die Reihe zumindest mal im Auge behalten. Unterhaltung bietet der Roman insgesamt schon, auch wenn ich mit Uhtreds Entwicklung nicht immer zufrieden war.


    3ratten

  • Uhtred, jüngerer Sohn eines „Aldermann“, eines Adligen, aus dem englischen Norden. begegnet als 10jähriger den ersten Dänen. Kurz darauf sind Vater und älterer Bruder tot, er ist der Erbe, aber in erster Linie ist er Ziehsohn eines der dänischen Eroberer, der den Jungen in einer Schlacht gefangen nimmt und ihm dann ein Zuhause gibt. Es ist eine wilde kriegerische Kindheit und Jugend, die dem Jungen gut gefällt. Das Buch beschreibt sein Aufwachsen, während die Dänen einen Großteil der britischen Insel erobern.


    „Das letzte Königreich“ beginnt 866, das ist eine Zeit, an der ich eigentlich wenig Interesse habe, wäre die Serie nicht von dem von mir sehr geschätzten Bernard Cornwell hätte ich sie vermutlich nicht begonnen. So bin ich aber ziemlich zufrieden, auch wenn ich mit Uhtred nicht so ganz warm werde. Obwohl er als Ich-Erzähler alle Chancen dafür hätte, mich für sich zu gewinnen, empfinde ich ihn als ich-bezogen und distanziert. Sein Zwiespalt, sich für Engländer oder Dänen entscheiden zu müssen, wird zwar beschrieben, aber es fehlt an Tiefe, die Uhtred zwar nicht unbedingt sympathischer, ihn aber glaubhafter und seine Entscheidungen nachvollziehbarer machen würden. So ist er mir für eine Hauptfigur erstaunlich egal. Gefechte und Schlachten spielen eine wichtige Rolle in dieser Zeit der Eroberung und nehmen entsprechend viel Platz in diesem Roman ein. Da Cornwell aber auch Kämpfe mit Speer, Schwert und Schild gut beschreiben kann, war der Roman für mich an keiner Stelle langweilig.


    Gut, dass mir der Reihenauftakt ausreichend gut gefallen hat, was sollte ich sonst mit den bereits gekauften fünf Folgebänden machen. ;)


    4ratten

    Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen. (Friedrich Nietzsche)

  • illy

    Mir ging es mit Uhtred anfangs auch so, dass ich ihn nicht sonderlich leiden konnte, was mich nicht unbedingt gestört hat, zB konnte ich Derfel, den Helden/Erzähler, der Arthur-Trilogie bis Ende nicht ausstehen, die Bücher fand ich trotzdem gut. Der Funke springt halt nicht immer über.

    Uhtred aber ist mir im Lauf der Serie dann doch sehr ans Herz gewachsen, heute liebe ich ihn! Es hat bei mir halt ein paar Bücher gedauert, aber genossen habe ich die Bücher trotzdem von Anfang an sehr. Also, vielleicht wird das auch noch was mit Euch beiden! ;)

  • Ah, dann mache ich mir mal Hoffnungen.:heybaby:

    Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen. (Friedrich Nietzsche)

  • Also, ich bin bis zum 4. Teil gekommen, bis dahin hat Uhtred gefühlte 40 Mal die Seiten gewechselt. Dadurch, dass er kein strahlender Held ist, dass es brutal und gemein zugeht, kommt mir die Geschichte recht glaubwürdig vor.

    Wahnsinn ist bei niederer Lautstärke weniger störend.

    Dieter Nuhr

  • Mir auch. Ich habe alle erschienenen gelesen, und nicht nur wechselt er die Seiten, er blickt auch nicht immer alles, was so vor sich geht. Er ist also nicht immer der Gewinner, sondern wird auch immer wieder hinters Licht geführt. Das gefällt mir recht gut, denn obwohl ich dank der Ich-Perspektive weiß, dass er überlebt, weiß ich NICHT, wie gut er dabei wegkommt.

  • Köstlich, wie er sich über die Anhänger des Gekreuzigten Gottes und ihr Gefasel ärgert. Und wenn er von seiner jetzigen Ehefrau, der törichten Gans spricht... ^^

    Wahnsinn ist bei niederer Lautstärke weniger störend.

    Dieter Nuhr

  • Ohja, die Stellen, wo er sich über das Christentum lustig macht, sind immer großartig. Wobei es gleichzeitig interessant sind, dass Priester nicht selten sehr positiv erscheinen, hier zB der getreue Beocca. Ihren Glauben kann Uhtred nur nicht ernst nehmen, wobei sein Heidnischer streng genommen auch nicht mehr Sinn macht. Aber das fängt ja schon ganz zu Beginn an, als er von Osbert zu Uhtred buchstäblich umgetauft wird, damit Gott am Tag des Jüngsten Gerichts nicht verwirrt ist. :D

  • illy

    Hat den Titel des Themas von „Bernard Cornwell - Das letzte Königreich“ zu „Bernard Cornwell - Das letzte Königreich (Uhtred 1)“ geändert.