Richard Laymon - Das Spiel

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

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  • Richard Laymon - Das Spiel

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    Klappentext:


    Eines Tages erhält die junge Bibliothekarin Jane Kerry einen Umschlag mit einem Fünfig-Dollar-Schein und der Aufforderung, sich an einem ominösen "Spiel" zu beteiligen: Wenn sie jeweils um Mitternacht eine bestimmte Aufgabe löst, dann verdoppelt sich ihre Belohnung. Sie mach mit. Die ersten Aufgaben sind noch leicht, doch sie werden härter - bis es für Jane kein Zurück mehr gibt: Das "Spiel" artet zu reinstem Terror aus...


    Meine Meinung:


    So... nun habe ich also meinen erste Laymon fertiggelesen.
    Das Buch hat mich nicht vom Hocker gehauen - ich muss aber zugeben, dass ich gestern das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Es hat mich schon sehr gefesselt.
    Die Story an sich finde ich spannend und deswegen habe ich mir das Buch auch gekauft.


    Das Buch ist für mich ein wenig "oberflächlich" geschrieben. Jane kann ich wenig durchschauen - und das mag ich nicht. :rollen:
    Auch Brace finde ich als Charakter sehr "schwach".


    Bezüglich der Brutalität habe ich mich erst gegen Ende des Buches (so ab dem letzten Drittel) wirklich ab und zu gegraust und habe kurz das Buch zuklappen müssen.


    Das Ende ist ansatzweise ganz gut. Die Idee, dass Jane

    ist eigentlich schon okay. Obwohl man sich soetwas eigentlich auch denken konnte, wenn man schon mehrere Thriller oder Horror gelesen hat.


    Wie gesagt... umgehauen hat es mich nicht, aber spannend ist es allemal und ich werde mir bestimmt wieder einmal etwas von Laymon schnappen. :)


    Von mir gibt es für dieses Buch 3ratten und :marypipeshalbeprivatmaus:


    lg Mara

    <b>Mit Büchern habe ich das meiste Gespräch</b> Seneca

  • Hallo


    "Das Spiel" war mein zweiter Laymon (nach "Die Insel")
    Es ist ein sehr gelungenes Buch, natürlich wieder sehr erschreckend und grauenerregend, aber doch zu empfehlen.
    Leider ist es bei mir schon eine Weile her dass ich es gelesen habe, darum kann ich mich nicht mehr an alles erinnern, aber ich glaube dass muss bald nachgeholt werden.



    Glg Sabine


    Ps: Was ich noch weiß ... das Buch habe ich 2 Tage vor meinen schriftlichen Abi-Prüfungen gelesen, wo ich eigentlich BWL lernen sollte. Ich habs zwischen 2 Bänden BWL gelesen, an einem Tag.
    UND TROTZDEM eine 3 geschafft beim ABI *freu*

  • Hallo,


    also für mich war das Buch mein erster Laymon. Ich fand es eigentlich ganz gut, einfacher Schreibstil, guter Spannungsbogen...aber leider ein vorhersehbares Ende. Insgesamt hat mich das Buch etwas an den Film "Saw" erinnert, was sicher nicht so weit hergeholt ist. Aber gefallen hat es mir eigentlich ganz gut, leicht zu lesen, spannend, unterhaltsam...so muss das sein. :)


    mfg

  • Das Spiel ist auch mein erster Laymon und ich finde es sehr gelungen. Es war spannend und hat mich unterhalten. Was Vorhersehbarkeit angeht möchte ich das nicht Thrillern nicht mehr bewerten, nachdem man soviele gelesen hat kommt einem alles irgendwie vorhersebar vor. Also lassen ich das mal außen vor, weil es bei dem Buch nicht allzu schlimm war.
    Es macht Spaß zu lesen und ich bin schon bei meinem zweiten Laymon.


    4ratten

  • Das Spiel - mein erster Laymon, und insgesamt wirklich recht gut geschrieben, gute Story und auch ein ganz guter Spannungsaufbau. Ließ sich insgesamt sehr rund lesen. Ist sicherlich ein guter Einstieg.


    4ratten


    Doch Achtung:
    Euphorisch nahm ich den zweiten Laymon ("Nacht") und war entsetzt. Kein Vergleich, einfach nur schlecht und wirklich weit hergeholt - nicht nur die Story, sondern auch die Personen, leider. Das war's dann mit Laymon, der kommt erstmal nicht mehr auf meinen Bücherstapel. Schade, eigentlich.

  • Eine einfache Geschichte über ein Spiel die sich dann zum Alptraum entwickelt.
    Der Autor schafft es gleich von Anfang an dem Leser die menschlichen Abgründe nahe zu bringen.
    Gier, Gewalt, Sex, Schönheit, Kontrolle aber auch Freundschaft und das Ungewisse.
    Wie bei Laymon üblich wird nichts beschönt sondern direkt unkommentiert erzählt.
    Der Leser wird in einen Teich mit eiskaltem Wasser geworfen aus dem er sich nur befreien kann wenn er die Geschichte bis zum bitteren Ende verfolgt.
    Das besondere am Erzählstil ist das sich Action, gewalttätige Szenen mit schwarzem Humor und Wortspielereien abwechseln.
    Manchmal bleibt einem das Lachen sogar im Halse stecken.


    Zitatbeispiel: Er sah sehr fröhlich aus wie er da stand und seine Peitsche schwenkte.


    Wenn man die Geschichte kurz zuvor verfolgt hat und auch weiß was danach folgt liest sich dieser Satz dann ganz anders.
    Aber ich möchte hier nicht die Spannung vorweg nehmen.


    An einer Szene im Buch taucht auch der Name "Ketchum" auf. Sicher nicht ganz zufällig aber dafür witzig eingestreut.


    Wer die Menschen kennt kann die Gedankengänge zumindest teilweise gut nachvollziehen.
    Die Gier und das streben nach Macht ist oft stärker als die Vernunft. Genau damit spielt der Autor.
    Der Leser darf daran teilhaben und ist der Voyeur in diesem Spiel. Einfach großartig!

    Einmal editiert, zuletzt von Quickmix ()