Max Frisch - Stiller

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 21 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von dodo.

  • Konsequenz: Nie wieder werde ich freiwillig eine Zeile Frisch lesen.

    Das würde ich gerne sagen, aber ich Homo Faber vor mir (und die seltsame Angewohnheit, einem Autor immer eine zweite Chance zu geben).


    Meine Meinung

    "Ich bin nicht Stiller" ist ein starker Anfang. Das erste Heft fand ich ähnlich stark, danach hat Stiller aber stark nachgelassen. Alles Weitere kam mir vor wie eine Wiederholung von bereits Geschriebenen mit wenigen Variationen auf der Seite des Erzählers und Langeweile auf meiner Seite. Das ist keine gute Kombination, wenn man noch einige Seiten vor sich hat.

    1ratten

    Scheitern gehört zum Leben dazu, aber aufgeben ist keine Option.

  • Homo Faber steht bei mir noch ungelesen im Regal und Stiller ist mir auch noch nicht bekannt. Vor kurzem habe ich Montauk von Frisch gelesen. Seine sehr intime Lebensbeichte hat mir gut gefallen. Zwar selbstverliebt war er trotzdem schonungslos ehrlich und hat damit bei mir Lust auf mehr "Frisch" gemacht. In der Schule habe ich noch "Biedermann und die Brandstifter" und "Andorra" gelesen, die mir ebenfalls positiv in Erinnerung geblieben sind. Einzig "Tryptichon" hat mich ratlos zurück gelassen, was ich davon halten sollte. Allerdings kann ich mich überhaupt nicht mehr an den Inhalt erinnern.