In Bücher schreiben?

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 83 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von knödelchen.

  • Schreib ihr euch Notizen bzw Kommentare in eure Bücher? 0

    1. Natürlich (0) 0%
    2. Manchmal (0) 0%
    3. Wo denkst Du nur hin? (0) 0%

    Hallo ihr Lieben!


    Zwar würde ich es nie wagen in ein Buch von mir hinein zu schreiben, dennoch würde ich gerne wissen, wie Ihr mit euren Büchern umgeht.
    Macht Ihr euch Notizen bzw schreibt Ihr Kommentare hinein? Wenn ja, in das Buch oder in einen kleines extra dafür angelegtes Büchlein?
    Ich fänd das mal wirklich interessant.....


    MfG Mandel :elch:

    MfG Mandel :-)<br />-------------------------------------------------------<br /><br />&quot;Ein Apartment voller kluger Bücher ist das<br />Erotischste überhaupt&quot; - Nick Hornby<br /><br />&lt;b&gt;Mein Blog: http://www.BuchLeben.com&lt;/b&gt;

  • Hallo Mandel!


    Ich habe ein kleines Molsekine, in das ich Notizen und Gedanken zu dem was ich lese schreibe. Direkt ins Buch habe ich nur während meiner Schulzeit in die jeweilige Schullektüre geschrieben.


    Viele Grüße,
    ~ Florian

  • Also in meine Schullektüren hab ich soviel reingeschrieben wie es nur ging...in meinen "privaten" Büchern mache ich das nicht.
    Anfangs habe ich mal bei englischen Romanen mit Bleistift deutsche Vokabeln drübergeschrieben, wenn ich ein Wort nicht kannte, aber das hab ich schnell aufgegeben.

    ich lese: &quot;Lumen&quot;- Christoph Marzi

  • Also, in Bücher schreiben ist für mich ja schon fast eine Todsünde. Wenn, dann klebe ich kleine Post-Its ein, auf die ich was schreibe, aber eigentlich hab ich gar nicht so oft das Bedürfnis, was in Bücher zu schreiben.
    Allerhöchstens, wenn ich mir was unterstreichen will, nehme ich einen Bleistift, da kann nix passieren. :breitgrins:

    Jahresziel: 2/52<br />SLW 2018: 1/10<br />Mein Blog

  • Meine Schullektüren waren auch vollgekritzelt mit Erläuterungen und Interpretationen.


    In meine deutschen Bücher schreib ich ab und zu meinen Namen rein, sonst aber nichts. Wenn mir beim Lesen etwas besonderes auffällt, nehm ich eine Karteikarte und notier es darauf, die Karte bleibt dann auch im Buch. Das passiert aber eher selten.
    Bei englischen Büchern schreib ich die Übersetzung von unbekannten Vokabeln über das jeweilige Wort, wenn sich der Sinn nicht aus dem Zusammenhang ergibt.

  • :redface: Ich bin ein notorischer Bei-Sachbüchern-meinen-Senf-Dazugeber. Allerdings nur, wenn sie für mich wichtig sind. Eine Weile habe ich zu diesem Zweck auch mit Notizbüchern hantiert, vor allem, als ich noch regelmäßig mit Büchereibüchern Umgang pflegte. In den letzten drei Jahren allerdings gingen Anmerkungen und ausführliche Diskussionen zu den im Buch geäußerten Ansichten / Ideen stark zurück. Habe einfach zuwenig Zeit, um mich so intensiv mit dem Buch auseinanderzusetzen.


    Es gabe eine Zeit, da habe ich meine Bücher mit Farbstiften bearbeitet - also, farbige Unterschreichungen, je nach Thematik farbige Antworten (es gab da ein ausgeklügeltes System, wann welche Farbe zum Einsatz kam), aber das legte sich, nachdem ich die Notizbuchtechnik angefangen hatte. Bleistiftanmerkungen sind aber immer noch zu finden.


    In belletristischen Werken, die meine Schwester nach mir lesen wollte, habe ich früher (bis vor ca. 10 Jahren) auch Kommentare oder Smileys für sie hinterlassen, z.B. "Reiherköpfchen", wenn die Handlung eklig wurde (reihern wie sich übergen). Später kamen die Reiherköpfchen nur noch zum Einsatz, wenn die Hauptpersonen anfingen "herumzuschnulzen".


    Grundsätzlich vermerke ich in meinen Büchern auf dem Vorblatt aber Kaufort, Kaufdatum sowie Lesedatum. Bücher, die ich behalten und niemals wieder hergeben werde, bekommen zudem meinen Namen und einen Ex-Libris-Stempel verpaßt.


    Rio

  • :entsetzt: Um Himmels Willen ... das würde ich nie tun! Da kommt vorne der Name rein und wann ich anfange das Buch zu lesen und hinten auf die letzte Seite, wann ich es beendet habe! Aber Notizen machen? In das Buch reinschreiben? Etwas unterstreichen? Nie! Seh ich wie Wendy. Absolute Todsünde! :breitgrins:
    Aber ich habe meistens einen Zettel, auf den ich die Seitenzahlen schreibe, wenn ich etwas wiederfinden möchte, und der bleibt dann im Buch! :smile:


    Inan

    Das Wertvollste, das ein Mensch dir schenken kann, ist seine Zeit, denn sie ist unwiederbringlich verloren.

  • Hmm... in der Schule waren die Bücher die ich lesen musste voll von gekritzelten Kommentaren, ebenso das Buchwerk das ich jetzt für mein Studium verwende. Hilft ja, um sich das Gelesene auch komplett zu merken :smile:


    Aber privat? - Nee, da kommt höchstens der Name vorne rein (bzw. ein Namens/Adressaufkleber), das war`s. Schliesslich möchte ich mich beim Lesen ja entspannen und nicht etwa allzu konzentriert alles in mich aufsaugen durchs Schreiben von zusätzlichen Kommentaren. So macht es einfach mehr Spass und geht schneller!


    Rios Idee mit einem kleinen eingeklebten Zettel, auf dem Kaufort, Kaufdatum sowie Lesedatum drinstehen, greife ich aber nun mal auf - das ist eine hübsche Idee! So kann man schön dokumentieren, in welcher Lebensphase welche Bücher gelesen wurden. Und da ich normalerweise häufig Bücher lese, deren Grundstimmung zur derzeitigen Lebenssituation passt, ist es damit dann ja auch so eine Art Tagebuch :smile:

  • Meine Schwester führt zu dem Zweck ein Lesetagebuch. Sie schreibt sich in einem Notizbuch auf, welches Buch sie wann gelesen hat und macht eine kleine Bemerkung dazu. Bei mir erfüllt eine Excel-Tabelle (nur ohne Berkung) den gleichen Zweck.


    Rio

  • Bei mir kommt's auch darauf an. Also, in Schulbücher wird erbarmungslos gekritzelt. :breitgrins: Was nicht in den Kopf passt, muss halt in's Buch.


    Bei englischen bzw. allgemein anderssprachigen Büchern halte ich es wie Arwen und schreib Übersetzungen von total unbekannten und unverständlichen Vokabeln an den Rand.


    So ein Lesetagebuch ist eine gute Idee, obwohl ich bezweifel, dass ich dafür momentan Zeit habe.

    Reden ist wie die Farbe einer Blume, Schweigen wie ihr Duft.

  • Schriftliche Anmerkungen mache ich eigentlich nur in Sachbüchern. In Belletristik unterstreiche ich nur manche Stellen, die ich dann hinterher in meine Zitatesammlung einfüge.
    Die Idee von Rio, Daten zu Kauf-und Lesezeit vorne reinzuschreiben finde ich klasse :klatschen: In späteren Jahren ist es sicher toll, dies Infos wiederzufinden. Eine Leseliste führe ich auch schon seit ca. 12 Jahren, aber nur nach Jahren sortiert und ohne Bemerkungen.


    Viele Grüße
    christie

  • In Sachbücher schreibe ich auf jeden Fall rein - die "bearbeite" ich oft richtig :breitgrins:


    Bei Romanen habe ich meist kein Bedürnis, was reinzuschreiben, hier habe ich nur mal besonders schöne Stellen markiert (aber sehr selten).


    Ich habe jedenfalls keine "Ehrfurcht" davor


    Grüßle,
    Medora

  • hm, es kann sein, dass ich früher, Vor-Teenager Alter mal in Büchern geschrieben habe, aber ich tue das aus Prinzip nicht, ich meine, solange es nur was unterstreichen ist, würde mich das nicht stören, aber selbst machen nicht.


    Okay, in Schulbüchern, bei Vokabeln und so, habe ich bestimmt mal was reingeschrieben oder unterstrichen...... wo ich also was lernen mußte. :zwinker:

    don&#39;t keep on leaving your dreams behind -Wolfsheim<br /><br />lg<br />sheepy

  • Hmm, habe angeklickt, dass ich nie in Bücher schreibe, was auch stimmt. Bei Sachbüchern kann es allerdings vorkommen, dass ich etwas anmarkere. Oder bei Büchern mit Zitatensammlungen, da markiere ich meine Lieblingszitate, damit ich sie auch schnell wiederfinde...


    Die Idee von Rio, Daten zu Kauf-und Lesezeit vorne reinzuschreiben ist in der Tat super, das werde ich mir jetzt auch angewöhnen!

    Die Literatur ist die angenehmste Art und Weise, das Leben zu ignorieren.
    <br />(Fernando Pessoa)

  • Nieeemals!!! :entsetzt::entsetzt:


    Meine Schul-und Unilektüren sind zwar auch mit Textmarker und Kuli bearbeitet, aber auch da muss ich mich immer überwinden, um was ins Buch zu schreiben. Selbst dabei fühle ich mich schlecht!! :redface:


    Aber bei meiner privaten Lektüre kommt mir kein Fitzelchen eines Stiftes auch nur in die Nähe!! :breitgrins:


    Wenn ich ein schönes Zitat finde, schreibe ich es in ein eigens dafür vorgesehenes kleines Notizbuch. Meine Meinung über das Buch schreibe ich meistens in irgendein Forum und kopiere es mir dann für mich in Word. :blume:

  • Goethe hat es anscheinend getan (er bezieht sich hier auf Zitate-Sammlungen):


    "Sind wir doch nicht immer so gefaßt und so geistreich, dass wir ein ganzes Werk nach seinem Wert in uns aufzunehmen vermöchten. Streichen wir nicht in einem Buch Stellen an, die sich auf uns beziehen?"


    Viele Grüße
    christie

  • NIE NIE NIE NIEMALS!


    Meine Bücher sind mir mehr als heilig. Ich würde jeden umbringen, der in meine Bücher kritzelt. Selbst mit Bleistift!


    Ich schreibe da auch auf keinen Fall meinen Namen rein. Und auch nicht, wann ich es angefangen habe und wann aufgehört, obwohl das eine schöne Idee ist. Aber das würde ich nicht übers Herz bringen. Ich bin voll die Ordnungsfimmlige. Beispielsweise wird in meinen Unterlagen für die FH nie nie nie was durchgestrichenes oder verbessertes zu finden sein. Da werde ich nämlich halb verrückt (ja, ich weiß, das klingt auch saumäßig verrückt!). Ich hab einen Blanco - Roller, mit dem im "Falschschreibfall" ordentlich weiß drüber gerollt wird. Ist der Roller jedoch mal nicht zur Hand oder ich müsste einen ganzen Satz wegrollen (dann fällt das nämlich noch mehr auf), dann schreib ich lieber die ganze Seite nochmal neu. Außerdem hab ich vom ganzen Semester (auch schon in der Schulzeit) den schwersten Ordner, da ich alle meine Blätter und Handouts in Schutzfolien reinmache. Wenn ich Zusammenfassungen schreibe zum Lernen, werden diese auch in Folie verpackt oder sogar laminiert! So, und jetzt fragt mich diese Frage nochmal! :breitgrins::breitgrins::breitgrins:

  • Also die Idee mit dem wann, wo usw man das Buch gelesen bzw gekauft hat aufzuschreien, find ich richtig gut!! :klatschen:
    In ein Buch würde ich selbst nie und nimmer reinschreiben.... außer natürlich in Schullektüren, oder bei englischen Büchern!
    Auf die Idee mir eine Zitatensammlung anzulegen, bin ich noch gar nicht gekommen, aber das werde ich von nun an nachholen! :sonne:


    MfG Mandel :elch:

    MfG Mandel :-)<br />-------------------------------------------------------<br /><br />&quot;Ein Apartment voller kluger Bücher ist das<br />Erotischste überhaupt&quot; - Nick Hornby<br /><br />&lt;b&gt;Mein Blog: http://www.BuchLeben.com&lt;/b&gt;

  • Marypipe: Du scheinst ja wirklich ein außergewöhnlicher Fall zu sein! :breitgrins:


    Ich mag es zwar auch nicht, wenn meine Uni-Unterlagen so unordentlich sind und ich Wörter durchstreichen muss (deshalb tippe ich das meiste nochmal auf dem PC ab, auch um es später besser und schneller lesen zu können), aber Du gehst glaube ich noch ein Stückchen weiter!! oha.gif

  • Hihi, glaub mir Capesider, du befindest dich bereits in der Vorstufe! :breitgrins: Am Anfang hab ich auch die Dinger "nur" abgetippt....