Miguel de Cervantes - Don Quijote (1. Buch, Kap. 18 - 28)

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 74 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Juggalette.

  • 24. Kap.:
    Zur Abwechslung ist es ganz gut, mal die Geschichte eines anderen zu hören. Immer nur von Don Qs Missgeschicken zu lesen, wäre über 1000 Seiten hinweg doch etwas arg langweilig. Der arme, verliebte, leidende Cardenio erinnert allerdings auch ein wenig an den Don - er ist genauso besessen von etwas wie Quijote, nur dass es in seinem Fall natürlich eine Frau ist.
    Natürlich ist der Don vor allem an den Lesegewohnheiten der Angebeteten interessiert :breitgrins: und gerät dann auch noch gleich mit Cardenio in Konflikt - aus einem zu köstlichen, aber natürlich sehr ritterlichen Grund. Dass Cardenio nämlich die ehre einer von don Q. hochgeschätzten Frau anzweifelt, kann er nicht einfach so hinnehmen - selbst wenn besagte Frau "nur" eine Romanfigur ist :breitgrins: .


    Im 25. Kap. erreichen dann seine Spinnereien einen neuen Rekord. Der Rasende Roland raste ob der Untreue einer Frau? Das kann Don Q. leicht überbieten! Immerhin hatte Roland einen Grund dafür, wahnsinnig zu werden - ein wieviel größerer Liebesbeweis ist es dann, dies grundlos zu schaffen? :lachen: Leute, ich kann nicht mehr! Die Logik, die der Don an den Tag legt, haut mich immer wieder um.
    Interessant dann auch die Beschreibung Dulcineas, die Sancho Pansa liefert - vermutlich findet man ihresgleichen in den anderen Ritterromanen nicht :breitgrins: !
    Aber gegen Ende des Kapitels fiel mir dann doch die Kinnlade runter! Wenn Don Q. sonst auch die Ritterromane Wort für Wort für wahr hält, so hat er doch verstanden, dass die Angebeteten der anderen Ritter eigentlich nicht existieren. Sie sind nur für das "Funktionieren" der Romane notwendig und werden ausgedacht. Einen solchen tiefen Einblick in die Gesetze der Literatur hätte ich ihm nicht zugetraut.


    27. Kap.:
    Ziemlich viel los da in der Einöde! :breitgrins: Außer den Hirten rennen da jetzt Cardenio, der Don, Sancho und neuerdings auch der Priester und der Barbier rum. Und jetzt hören sie noch jemanden in der Wildnis leiden! Der Junge mit den alabasterweißen Füßen wird doch wohl nicht Lucinda sein?


    28. Kap.:
    Noch eine Liebes- und Leidensgeschichte! Und natürlich haben die verschiedenen Geschichten miteinander zu tun - auch das gehört zu den Gesetzen der Literatur.


    Ehrlich gesagt hatte ich mir den Don Quijote viel langweiliger vorgestellt. Zwar gibt es ab und an mal kleinere Längen, aber der roman kann mich doch wunderbar amüsieren und immer wieder überraschen!
    Morgen fahre ich für ein paar Tage weg (mit Buch natürlich) und melde mich dann am Donnerstag wieder mit meinen neuesten Leseeindrücken.

    Wir sind irre, also lesen wir!

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    Gruß,
    Thomas

  • Ich bin habe jetzt das 20. Kapitel beendet und musste zum ersten Mal ziemlich lachen.
    Die Szene, wie sich Sancho am Pferd vom Don festhält und dabei sein Geschäft verrichtet war aber auch zum Schiessen. totlach



    Sehr schön auch Sancho Pansas traditionelle Erzählweise und der abrupte Abbruch der Geschichte. Überhaupt gefällt mir Sancho besser und besser. Er scheint allmählich gelernt zu haben, wie der Don "tickt" und findet Schliche, um ihn zu überlisten. So ganz dumm ist er eben doch nicht - oder ist es nur sein Selbsterhaltungstrieb, der sein Gehirn auf Hochtouren bringt?


    Jepp, geht mir genauso. Sancho ist nicht mehr ganz so verblendet wie am Anfang, als er mit dem Don auszog um Abenteuer zu erleben. Allerdings lässt er sich von der Aussicht auf eine eigene Insel immer wieder davon überzeugen, doch beim Don zu bleiben und nicht nach Hause zurück zu kehren. :rollen:


    Dank dem 19. Kapitel weiß ich jetzt auch, warum Don Quixote auch "der Ritter von der traurigen Gestalt" heißt. Bisher war es mir glatt entfallen, dass er diesen Beinamen überhaupt trägt, aber nun ist die Erinnerung ja samt Erklärung wieder da. :breitgrins:


  • Ich bin habe jetzt das 20. Kapitel beendet und musste zum ersten Mal ziemlich lachen.
    Die Szene, wie sich Sancho am Pferd vom Don festhält und dabei sein Geschäft verrichtet war aber auch zum Schiessen. totlach



    Jepp, geht mir genauso. Sancho ist nicht mehr ganz so verblendet wie am Anfang, als er mit dem Don auszog um Abenteuer zu erleben. Allerdings lässt er sich von der Aussicht auf eine eigene Insel immer wieder davon überzeugen, doch beim Don zu bleiben und nicht nach Hause zurück zu kehren. :rollen:


    Würde er alleine nach Hause gehen dürfte er sich a)die Vorwürfe von Nichte und Pfarrer etc anhören, er habe den armen Verrückten im Stich gelassen und b) müsste er wahrscheinlich eine Menge Witzeleien der anderen Dorfbewohner ertragen, dass er sich so hatte blenden lassen. Er hofft immer noch, dass sich sein Abenteuer finanziell lohnt.

    Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen. (Friedrich Nietzsche)

  • Das 21.+22. Kapitel ... ohne Worte. Es ist einfach typisch Don Quixote. Was will man da noch groß dazu sagen.


    Aber ab dem 23. Kapitel, da deutet sich ja mal eine richtig durchgehende Handlung an. Der arme verrückte Cardenio scheint den Don ziemlich zu beschäftigen, so dass er sich jetzt (26. Kapitel) sogar dazu hinreißen lässt, selbst den wahnsinnigen Liebenden zu spielen. Und der arme Sancho soll zurück in die Heimat reiten und die Kunde von den Taten des Dons verbreiten, insbesondere der guten Dulcinea. Na der wird sich bestimmt was anhören dürfen, vor allem von der Haushälterin des Dons. :breitgrins:
    Andererseits haben ihm die Abenteuer endlich einmal etwas eingebracht. Einerseits bekommt er 3 Esel vom Don und andererseits hat er noch die 100 Goldmünzen, die er in den Sachen des Cardenio gefunden hat. Ich bin gespannt, ob er sich angesichts dessen und der überstandenen Prügel nicht nochmal überlegt, ob er zum Don zurückkehren soll.


    Toll fand ich diese Stelle hier, wo der Don zugibt, dass er sich das ganze Ritterleben (hier besonders das Fräulein Dulcinea) zurecht legt, so wie er es gerade braucht:

    Zitat

    und um alles kürzlich zu beschließen, ich bilde mir ein, daß alles so ist, wie ich es sage, ohne daß weder links noch rechts etwas mangelt


    Ob er nun doch nicht so durchgeknallt ist, wie es scheint? Andererseits spricht der Wunsch, unbedingt nackt vor seinem Stallmeister Irrsinn zu vollführen, doch wieder stark dagegen. :rollen:

  • Das 28. Kapitel habe ich nun auch beendet und wie ich gehofft habe, nimmt die Handlung endlich Fahrt auf.


    Witzig, dass Sancho ausgerechnet an der Schenke, in der er und der Don die Zeche geprellt haben, auf den Priester und den Barbier aus seinem Heimatdorf trifft. Selbstverständlich vermuten sie erstmal angesichts der Tatsache, dass er auf Rosinante reitet und vom Don keine Spur zu finden ist, dass er ihm möglicherweise etwas angetan haben könnte. :breitgrins: Doch nachdem Sancho berichtet hat, was vorgefallen ist, erklären sie sich bereit, ihm zu helfen. Na hoffentlich wird das nicht wieder so eine Hilfe wie damals in der Bibliothek des Don. :rollen:


    Zurück im Schwarzen Gebirge begibt sich Sancho auf die Suche nach seinem Herrn und der Priester und der Barbier treffen während ihrer Wartezeit auf Cardenio. An dieser Stelle erfährt man dann auch, wie seine Geschichte weitergeht, nachdem der Don ihn das letzte Mal unterbrochen hatte.
    Zu dritt hören sie schließlich das Seufzen des nächsten Verrückten, der im Gebirge herumstreift, doch er entpuppt sich als eine wunderschöne Frau, die wie Cardenio eigentlich ihrem Leben in diesen Bergen ein Ende setzen wollte. Als sie ihre Geschichte zum Besten gibt, merkt Cardenio, dass sie etwas gemeinsam haben, denn anscheinend kennt er sie. Woher, dass erfährt man aber noch nicht.




    Ehrlich gesagt hatte ich mir den Don Quijote viel langweiliger vorgestellt. Zwar gibt es ab und an mal kleinere Längen, aber der roman kann mich doch wunderbar amüsieren und immer wieder überraschen!


    Naja, die Länge ging ungefähr bis zum Anfang des 23. Kapitels und erst seitdem sie sich im Schwarzen Gebirge aufhalten, kommt die Sache in Gang. Das liegt aber vermutlich daran, dass es hier nicht wieder nur um irgendein sinnloses Abenteuer geht, sondern die Liebesgeschichten von Cardenio und auch Dorothea dem Ganzen eine ernsthaftere Note verleiht.



    Meine Ausgabe verfügt über einen Appendix, laut dem Cervantes in der 2. Auflage eine Erklärung für das Verschwinden des Esels hinzufügte. Demzufolge waren die beiden in den Bergen wieder mit Ginés de Passamonte - einem der Galeerensträflinge - zusammengestoßen und der klaute ihnen mitten in der Nacht den Esel. Im 30. Kap. sollen sie den Esel dann wieder finden.
    Dazwischen taucht aber der Esel stellenweise (z. B. zu Beginn des 25. Kap.) doch auf; Cervantes hat (laut Fußnote) wegen diverser Streichungen und Zusätze etwas den Überblick verloren.


    Ja, der liebe Esel hat mich auch etwas in Verwirrung gestürzt und ich hatte schon befürchtet, der Irrsinn vom Don wäre ansteckend. :breitgrins:
    Zum Glück ist das ja zumindest bei uns Lesern nicht der Fall, nur der gute Cervantes war wohl zum Schluss etwas ver(w)irrt. :zwinker:

    Einmal editiert, zuletzt von Myriel ()

  • Witzig, dass Sancho ausgerechnet an der Schenke, in der er und der Don die Zeche geprellt haben, auf den Priester und den Barbier aus seinem Heimatdorf trifft.


    Die beiden sind ein ziemlich komisches Paar. Allein der Umstand, dass die beiden sich gefunden haben und alles daran setzen, Don Q. zu kurieren, ist schon kurios. Ich frage mich nur immer, wie es möglich ist, dass sie in ihrem Heimatdorf so lange entbehrt werden können. Gerade der Barbier hat doch jeden Tag seine Kundschaft. Oder hat er vielleicht keine Kundschaft und kann es sich deshalb leisten, länger herumzureisen?

  • Die beiden sind ein ziemlich komisches Paar. Allein der Umstand, dass die beiden sich gefunden haben und alles daran setzen, Don Q. zu kurieren, ist schon kurios. Ich frage mich nur immer, wie es möglich ist, dass sie in ihrem Heimatdorf so lange entbehrt werden können. Gerade der Barbier hat doch jeden Tag seine Kundschaft. Oder hat er vielleicht keine Kundschaft und kann es sich deshalb leisten, länger herumzureisen?


    Vielleicht ist seine Barbierskunst so schlecht, dass sich nur der Priester mit himmlischem Beistand bei ihm in der Nähe aufhält? :breitgrins:

  • Hey,
    ich lese auch noch, aber eher weniger als mehr...
    Mittlerweile bin ich im 22. Kapitel angelangt und langweile mich ein bißchen, denn ich habe so die Befürchtung, dass die Geschichte mit den Häftlingen mal wieder schief läuft... Mal schauen!


    21. Kapitel:
    Don Quijote geht davon aus, dass sein Leben so ablaufen wird wie er es schon bei unzähligen anderen Rittergeschichten gelesen hat. Diesen Gedankengang kann ich mittlerweile bei Don Quijote nachvollziehen :breitgrins: Verwundert hat mich hingegen, dass er selbst bemerkt, dass er nicht königlicher Abstammung ist und dass das ein Problem darstellen könnte. Ich hätte eher von ihm erwartet, dass er sich seine königliche Abstimmung auch irgendwie zusammen spinnt.
    Außerdem hat mich auch Sanchos Reaktion auf die Neuigkeit verwundert, dass er als treuer Knappe die gutaussehende Zofe der Prinzessin zur Frau bekommt. Aber Sancho hat doch schon Frau und Kinder zu Hause! Das scheint wohl nicht so die große Liebe zu sein :zwinker:


    Warum heißt es eigentlich "fahrende" Ritter?
    Die fahren doch gar nicht! :breitgrins:


    Viele Grüße,
    foenig


  • Ja, der liebe Esel hat mich auch etwas in Verwirrung gestürzt und ich hatte schon befürchtet, der Irrsinn vom Don wäre ansteckend. :breitgrins:
    Zum Glück ist das ja zumindest bei uns Lesern nicht der Fall, nur der gute Cervantes war wohl zum Schluss etwas ver(w)irrt. :zwinker:


    Also in meiner Ausgabe wurde der Esel eindeutig gestohlen... - nur dass er schon eine Seite weiter wieder da war (Zumindest kam es mir so vor) :confused:



    Naja, die Länge ging ungefähr bis zum Anfang des 23. Kapitels und erst seitdem sie sich im Schwarzen Gebirge aufhalten, kommt die Sache in Gang.


    Ich hoffe wirklich, das stimmt, genau da habe ich gestern das Buch wieder weggelegt und wenn da jetzt wirklich was passiert, bin ich schon fast motiviert :breitgrins:


    :winken:
    illy
    *hat noch nicht aufgegeben*

    Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen. (Friedrich Nietzsche)

  • Ich komme mir gerade so zurüückgeblieben vor... Haben alle ganz aufgegeben, die noch langsamer sind als ich?


    Die letzten Kapitel des Abschnitts waren jetzt wieder ganz interessant, das Verwirrspiel um den Mann in den Bergen, Don Leonardo und seine Geliebten war eine interesante Abwechslung, aber eigentlich würde ich es bevorzugen Abwechslung inkl. Quixote als handelnde Person zu haben.


    Ich werde das Buch durchaus weiterlesen, nur beim Tempo hinke ich etwas, da fehlt die Begeisterung.


    :winken:
    illy

    Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen. (Friedrich Nietzsche)


  • Ich komme mir gerade so zurüückgeblieben vor... Haben alle ganz aufgegeben, die noch langsamer sind als ich?


    Huhu! :winken: Ich bin noch dabei!


    Hab aber seit (glaube ich) fast zwei Wochen nicht mehr weitergelesen und bin jetzt erst bei Kapitel 19. :rollen:
    Ich weiß auch nicht was zur Zeit los ist - ich hab Ferien, Unmengen an Freizeit und trotzdem hab ich seit einer Woche überhaupt keine Lust zu lesen und bin schon froh, wenn ich am Tag ein oder zwei Seiten schaffe...
    Ich hoffe, dass meine Leselust bald wieder zurück kommt und ich mich wieder mehr Don Quijote widmen kann. Hab zugegeben sogar ein schlechtes Gewissen, da ich ja diejenige war, die den Leserundenvorschlag gemacht hat und jetzt aber überhaupt nicht mehr aktiv in der Runde mitmacht... :redface:


    Wer liest denn jetzt eigentlich von den anderen noch aller mit?


    Lg, Jugga :blume:

    :leser: [color=#CC0077]<br />Leo Tolstoi - Anna Karenina<br />Geneva Lee - Royal Passion<br />Frank Schätzing - Tod und Teufel<br />Patrick Rothfuss - The Name of the Wind<br />Maggie Stiefvater - The Raven Boys

  • Ich bin noch dabei, bin allerdings schon fast durch.
    Bezieht sich Deine Leseunlust nur auf Don Quijote oder hast Du generell keine Lust?

  • Ich bin auch zurzeit, zumindest in bezug auf Qiujote, ein arger Langsamleser, bin immer noch in Kapitel 24 im ersten Buch - hab allerdings auch das Problem mit der scheinbar ewig so vor sich hinplätschernden Story, wo sich nur die Art der abstrusen Abenteuer, leider zu wenig, um Spannung zu erzeugen, ändert. Außerdem hab ich 3 Parallellektüren und muss mich irgendwie etwas ans Lesen erinnern sozusagen und nicht das Lesen erinnert sich an mich, wenn man so will. Werd aber wohl doch weiterlesen!




    LG


  • Ich bin noch dabei, bin allerdings schon fast durch.
    Bezieht sich Deine Leseunlust nur auf Don Quijote oder hast Du generell keine Lust?


    Ich habe im Moment generell keine Lust zu lesen. :heul: Am Anfang des Monats war ich noch total motiviert, hab mich so auf meinen "Lesesommer" gefreut und ein Buch nach dem anderen "in mich reingeschaufelt". Doch aus mir nicht begreifbaren Gründen bin ich seit knappen 2 Wochen absolut unmotiviert. Ich fange an zu lesen und nach einer halben Seite merke ich, dass ich keine Ahnung hab was ich eigentlich gerade gelesen habe. Das Szenario wiederholt sich dann 3 bis 4 mal, bis ich dann aufgebe und mich anderen Dingen widme - hoffentlich legt sich das bald wieder... :traurig:

    :leser: [color=#CC0077]<br />Leo Tolstoi - Anna Karenina<br />Geneva Lee - Royal Passion<br />Frank Schätzing - Tod und Teufel<br />Patrick Rothfuss - The Name of the Wind<br />Maggie Stiefvater - The Raven Boys

  • Dann ist Don Quijote ohnehin nicht die beste Lektüre, wenn man nicht wirklich ein Liebhaber von klassischer Literatur ist. Ich weiß nicht, ob Du dazu gehörst?


    Es sieht fast so aus, als müsste hier irgendwann nochmal eine Don Q.-Leserunde für die Nachsitzer eingeläutet werden :zwinker:.


  • Dann ist Don Quijote ohnehin nicht die beste Lektüre, wenn man nicht wirklich ein Liebhaber von klassischer Literatur ist. Ich weiß nicht, ob Du dazu gehörst?


    Ich glaube weniger, dass es an Don Quijote selber liegt, da mir die Geschichte bis jetzt ziemlich gut gefällt. Und gegen Klassiker hab ich nichts. :zwinker:
    "Leseblockade" will ich es ja nicht unbedingt nennen - da schrei ich erst auf, wenn ich Monate lang kein Buch mehr angerührt habe. :breitgrins:



    Es sieht fast so aus, als müsste hier irgendwann nochmal eine Don Q.-Leserunde für die Nachsitzer eingeläutet werden :zwinker:.


    Nachsitzer... :tse: :elch:

    :leser: [color=#CC0077]<br />Leo Tolstoi - Anna Karenina<br />Geneva Lee - Royal Passion<br />Frank Schätzing - Tod und Teufel<br />Patrick Rothfuss - The Name of the Wind<br />Maggie Stiefvater - The Raven Boys

    Einmal editiert, zuletzt von Juggalette ()


  • Ich komme mir gerade so zurüückgeblieben vor... Haben alle ganz aufgegeben, die noch langsamer sind als ich?
    :winken:
    illy


    Hallo Illy und Juggalette, huhu :winken:


    ich fürchte, die Rote Laterne habe ich, denn ich bin jetzt erst in diesen Thread hier gewechselt, denn ich habe erst gestern Abend das 17. Kapitel beendet und werde nun nachher das 18. Kapitel lesen.
    Ich habe vorgenommen, jeden Tag ein Kapitel, möglichst auch zwei zu lesen, aber leider, leider ist das nicht immer umsetzbar. Wir haben zur Zeit wahnsinnigen Stress bei der Arbeit und da falle ich nur noch ins Bett und das Lesen fällt aus.


    Na ja, es kommen auch wieder bessere Zeiten.


    Liebe Grüße :smile:


    gretchen

  • Das Problem bei den meisten kommt echt insofern doppelt, als dass sie die Lektüre an sich nicht so anspricht _und_ sie dann auch noch irgendwelche Umstände haben, die sie vom Lesen abhalten.. Und Don Quijote ist dann wohl wirklich nicht die Lektüre, die man bei Lesetiefs, Stress usw. noch liest - da passt wohl eher sowas wie die LR zum Brunnen der Manuskripte :breitgrins:


    Wobei ich mich keineswegs mit irgendeiner Art von Stress rausreden kann :breitgrins: :rollen:
    Naja, ich werd ab jetzt auch mal die 1, eher 2 Kapitel-pro-Tag-Methode ausprobieren.




    LG


  • Zu den Namensvarianten:
    Ros(s)inante heißt auf Spanisch Rocinante, zumindest laut Quellentext der spanischen Wikipedia. Ich bin ganz froh darüber, dass die Schreibweise geändert wurde, denn bei "gut deutscher" Aussprache käme dabei ein "Rotzinante" heraus :entsetzt: . Die Variante mit dem Doppel-ss ist insofern ganz passend, weil immerhin auf die Pferdenatur des Tieres angespielt wird, wie auch im Original. Allerdings fehlt auf Deutsch die Konnotation "alter Klepper", aber das kann man nicht haben, wenn man den Namen nicht völlig abändern will. Für mich heißt der Gaul aber nun mal Rosinante (das war ja immer - d. h., in meiner Kinderausgabe - so) und ich bin froh darüber, dass sie ( :zwinker: ) auch auf Schwedisch so heißt.


    Bei dem Panza/Pansa würde mich interessieren, wie ein spanisches "z" ausgesprochen wird. Sollte es einem stimmhaften S-Laut entsprechen, wäre Pansa ja sozusagen die deutsche Lautschrift.


    Ich hab mich mittlerweile kundig gemacht: Der hartnäckige "Schreibfehler" mit dem Doppel-S der Rossinante scheint eingedeutscht zu sein und bezeichnet einfach das Ross treffender, wie du auch schon gedacht hast. Es gibt im Spanischen keine Doppellaute.


    Das "z" wird wie "s" gesprochen und so erhält der Pansa seinen deutschen Namen. Bei mir steht Panza, wahrscheinlich, weil hier eher der spanische Begriff vom dicken Bauch im Vordergrund steht.


    Bisher habe ich in meiner Ausgabe keine Schreib- oder Druckfehler gefunden, ich bewege mich also auf ziemlich sauberem Terrain.


    Deine Ausführungen finde ich sehr interessant. Wenn ich jetzt in die weiteren Kapitel vorstoße möcht ich hoffen, von dir zu lesen. Sintemal ja nicht mehr viele Leser übrig bleiben, wie mir schein :breitgrins:

    Ein Leben lang lesen ist nicht genug!<br /><br />Top 3:<br />1. &quot;Die Brautprinzessin&quot; von William Goldman<br />2. &quot;Männer&quot; von Dietrich Schwanitz<br />3. &quot;1984&quot; von George Orwell