Schon als Kinder bücher-irre?

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 67 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Zara.

  • Ich schließe mich apassionata an. Ich war nie bücherverrückt! Bis einschießlich 14/15 hab ich nicht gelesen. Ich war da eher der Fernsehtyp :redface:
    Ich weiß noch, dass wir in der Schule ein Buch vorstellen sollten und ich mir einfach keins ausgesucht habe :breitgrins: Die Lehrerin musste mir schon eins in die Hand drücken. Heute würde ich wahrscheinlich nen Herzkaspar bekommen, weil ich mich nicht entscheiden könnte, welches gute Buch ich vorstellen soll...tja, so ändern sich die Zeiten :zwinker:


    bröckchen

    :leser:<br />Verdammnis - Stieg Larsson<br />Baader Meinhof Komplex - Stefan Aust

  • Mir sagt das auch gar nichts. :breitgrins:
    Ich war total vernarrt in 5 Freunde Bücher. Hab tonnen davon noch hier rumstehen, die alten natürlich.

    &quot;Bücher sind Spiegel: Man sieht in ihnen nur, was man schon in sich hat&quot;<br />Carlos Ruiz Zafón<br />:lesen:

  • Da könntest du recht haben. :breitgrins:
    Meine Oma besitzt glaube ich kein einziges Buch und mein Papa war in seiner Jugend eher Fan von Karl May, wie sich das für Jungs gehört hat damals. Mum hat Dolly und Hanni und Nanni gelesen :rollen:

    &quot;Bücher sind Spiegel: Man sieht in ihnen nur, was man schon in sich hat&quot;<br />Carlos Ruiz Zafón<br />:lesen:

  • Hihi, ich hab auch Hanni und Nanni gelesen ... und sogar ein Sammelband von Dolly! Aber ansonsten war ich wohl doch eher der Abenteuerfan:
    Die 5 Freunde, Die 3 ??? (les ich übrigens ab und zu immer noch), sämtliche Bücher von Astrid Lindgren, Der/Die/Das ... der Abenteuer, usw. ...

    "Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben über die Sterne." (Jean Paul)

  • Irgendwo muss bei meinen Eltern auch noch die komplette Angélique-Reihe rumstehen oder in einem Karton liegen - die hat er (Überbleibsel von seiner verstorbenen ersten Frau) nämlich mit in die Ehe gebracht. Ich hab mich allerdings nie richtig rangetraut, weil ich damals nicht so auf Historisches stand, aber manchmal ärgert mich das schon fast. Das war ja eine richtige Kultreihe seinerzeit.


    melu: Gesundheitsbücher habe ich als Kind auch geliebt, Farbtafeln von entzündeten Augen und diversen Hautausschlägen inklusive :elch:

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen





  • Ganz klar nein!
    An alles Andere wüsste ich mich nämlich zu erinnern. Damals waren mir "Nintendo", "Gameboy" und Comicserien viel wichtiger :breitgrins:

  • Ich bekam schon als kleines Kind Bücher. Ich liebte besonders ein Bilderbuch, welches mit lustig gezeichneten Tiergestalten und erklärenden Sätzen das Lesen fördern sollte. Später waren es dann Comics, bis meine Mutter mich in die Bibliothek mitnahm und mir einen Ausweis machen ließ. Dann ging es so richtig los mit Dolly, Hanni und Nanni, Jette und Nette, die Fünf Freunde, die drei Fragezeichen, Blitz- der schwarze Hengst und wie sie alle hießen. Von Angelique habe ich natürlich auch sämtliche Bände verschlungen. Eine von den Bibliothekarinnen hat regelmäßig reklamiert, weil man doch nur fünf Bücher ausleihen durfte und ich meist mehr mitnehmen wollte.


    Ich weiß noch, wie ich ganze Sommer lang in den Ferien auf dem Sofa oder im Bett sass und las. Mein Vater ist fast ausgetickt, er dachte, ich hätte einen Schaden, weil ich beim schönsten Wetter drinnen hockte. Oft kam er dann rein und maulte mich deswegen an. Er wollte lieber, dass ich ihm im Garten half oder ihm sonst Gesellschaft leistete. Aber mich interessierten zu der Zeit nur die Bücher.


    Irgendwann entdeckte ich die John Sinclair Reihe für mich. Meine Mutter las ab und an einen von diesen Gaslicht-Romanen, die ich mir von ihr auslieh. Danach kamen diese Mystery-Romanheftchen für Jugendliche, die ich mir auch zu Gemüte führte. Die waren wohl so übel, dass ich mit dem Lesen ganz aufhörte, denn so ab ca. 20 Jahren habe ich kaum mehr ein Buch angefasst. Höchstens mal eine Biographie. Dafür las ich in dieser Zeit viele Zeitschriften. Zum Glück habe ich aber wieder die Kurve gekriegt und habe zu den Büchern zurückgefunden. (Besser spät als nie!) :zwinker:



    Gesundheitsbücher habe ich als Kind auch geliebt, Farbtafeln von entzündeten Augen und diversen Hautausschlägen inklusive :elch:


    Oh ja, ich habe immer das große Gesundheitsbuch meiner Eltern studiert. Krankheiten und die dazu passenden Bilder haben mich damals fasziniert. :breitgrins:

    Liebe Grüsse Hanni 8)

  • Oh ja, ich habe immer das große Gesundheitsbuch meiner Eltern studiert. Krankheiten und die dazu passenden Bilder haben mich damals fasziniert. :breitgrins:


    Mein Lieblingsbuch war der H-Teil der Brockhaus-Reihe meiner Eltern. Thema: Hautkrankheiten. Die fand ich auch ganz aufregend :breitgrins:
    F wie Fische mochte ich auch, besonders Haie. Die hab ich mich nur hinter den Fingern anschauen getraut.

  • Ich habe zum Geburtstag immer mindestens ein Buch geschenkt bekommen. Irgendwann gab es mal kein Buch zu diesem Anlass, irgendwie war das für mich an diesem Tag gar kein richtiger Geburtstag.


    Aus lauter Sentimentalität habe ich mal geschaut, ob es mein damaliges Lieblingsbuch noch gibt, und in der Tat
    Das Schnurzelbum von 1977 ist gebraucht noch erhältlich :breitgrins:


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    Ich werde auch nie vergessen wie ich mit acht Jahren im Krankenhaus lag und meine Mutter mir ein Buch geschenkt hat "Kessi auf dem Ponyhof", Lesealter ab 10 Jahre. Man war ich stolz, dass ich das Buch schon vorher lesen konnte :breitgrins: :breitgrins:


    Als ich ein bisschen älter (ab 5. Klasse) wurde, bin dann über die Kindertrödelmärkte der Schulen gezogen und habe mir dann die ersten eigenen Bücher erhandelt.


    Später, als dann Stephen King meinen Weg kreuzte konnten mich meine Eltern gar nicht mehr vom Lesen abhalten. Ich weiß noch, wie sie immer in mein Zimmer kamen um zu schauen ob es mir so alleine auch gut ging.

  • Hallo!


    Meine Mama war immer der Meinung, ich würde die Bücher nicht lesen, sondern essen und das ist sie immer noch. :breitgrins:
    Wenn wir als ich klein war in einem Buchladen waren, habe ich meine Mama mit großen, bettelenden Augen angeschaut und dann oft auch ein Buch bekommen. Sie war dann jedes Mal wieder entsetzt und überrascht, dass ich das Buch dann am Abend schon durchgelesen hatte. Dabei hätte sie es ja wissen müssen. :breitgrins:


    Die Bibliothek war in meiner Kinderzeit nicht gerade mein Lieblingsplatz, weil ich Angst vor der Bibliothekarin hatte.


    Wenn wir weggefahren sind, hatte ich immer Platzprobleme, weil ein Buch nicht reichte und die neben allem anderen Reiskram in die Tasche zu kriegen, war nicht einfach. Falls ich mich dann doch mal auf eins beschränkte, habe ich es schnell bereut, weil dann der Lesestoff alle war.
    Als wir einmal im Urlaub waren, hatte ich das mitgenommene Buch nach 2 Tagen durch und dann waren meine Geschwister und ich in der Bibliothek des Urlaubsortes und haben dort fröhlich ausgeliehen.


    Seit ich lesen kann, verging wohl kein Weihnachten und kein Geburtstag von mir ohne das ich Bücher bekommen hätte.
    Meine Oma wundert sich immer über meine langen Wunschlisten, aber die sind nur so lang, weil es einfach so viele Bücher gibt, die ich haben möchte.


    Liebe Grüße


    Nirika

    „Jeg ser, jeg ser …<br />Jeg er vist kommet på en feil klode! <br />Her er så underligt …“<br /><br />Sigbjørn Obstfelder - Jeg ser

  • Die Bibliothek war in meiner Kinderzeit nicht gerade mein Lieblingsplatz, weil ich Angst vor der Bibliothekarin hatte.



    Nirika


    Ich kann mich auch erinnern, dass ich mich in Bibliotheken nie so richtig wohl gefühlt habe: vermufft, dunkel, chaotisch (ich liebe die modernen Computerkataloge, ich konnte mich nie mit diesen merkwürdigen Zettelkästen oder Bibliotheksordnungen zurechtfinden). Zudem habe ich in frühen Jahren die Erfahrung gemacht, dass es die spannenden Bücher sowieso nicht in der Bibliothek gab: Das war noch zu DDR-Zeiten und die wirklich guten Kinder- und Jugendbücher à la Lindgren, Ende & Co waren entweder nicht existent oder ausgeliehen mit Wartezeiten von 6 Monaten und mehr, was für ein Kind unter 10 Jahren nunmal eine Ewigkeit ist. Ich habe, obwohl ich im Alter zwischen 6 und 14 häufig in Stadtbibliotheken war, keine Erinnerung an ein wirklich gutes Buch, das mich gepackt hätte. Die Bücher, die mich damals gefesselt haben, habe ich alle geschenkt bekommen, und sie stehen noch heute (wenn auch teilweise in den hintersten Ecken) im Regal: Lindgren, Ende, Wolkow, Gaarder und massenweise Pferdeserien (Bille und Zottel, Blitz, Britta).


    Wirklich Bücherverrückt würde ich mich nicht nennen. Bücher waren immer ein Teil meines Lebens, ich hatte auch immer ein Buch bei mir, da ich schon früh viel mit der Bahn unterwegs war.
    Aber ich habe nicht soooo viel gelesen (an reiner Menge) und auch spät den Absprung zur Erwachsenenliteratur geschafft. Heute bereue ich es manchmal, dass ich meine Teenagerjahre nicht mehr dazu genutzt habe, diese Romane zu lesen, die man meist nur in dem Alter liest (Dickens Oliver Twist und David Copperfield, Hermann Hesse, die großen frz. Schinken), weil danach man erstens nicht mehr soviel Zeit hat oder auch einfach der Geschmack sich bereits zu sehr geändert hat.

  • Hallo zusammen,


    das ist ja ein nettes Thema! Ich finde es interessant eure Kindheitserinnerungen zu lesen :smile:.


    Ich war wohl auch schon immer bücher-irre ( :breitgrins:). Ich weiß noch, dass die Bücher meiner Eltern schon immer eine magische Anziehungskraft auf mich ausübten. Ich zog sie aus dem Regal oder ließ sie mir geben und konnte stundenlang darin herum blättern. Wohlbemerkt: Bücher ohne Bilder und lesen konnte ich noch nicht. Für mich war das eine ganz eigene, geheimnisvolle Welt, zu der ich noch keinen Zugang hatte und die mich faszinierte und anzog. Vielleicht lag es auch daran, dass Lesen für mich etwas Erwachsenes war. Darin, dass ich noch nicht selbstständig lesen konnte, wurden mir die Einschränkungen des Kindseins bewusst. Außerdem wirkte meine Mutter immer so selig und entspannt, wenn sie las. Das wollte ich auch können.


    Meine Eltern lasen mir auch viel vor. Vor allem Märchen. Manche wollte ich wieder und wieder hören, sodass ich sie recht schnell nahezu komplett auswendig kannte. Das war schlimm für meine Oma. Denn schlief ich bei ihr, schleppte ich meine Bücher mit und nun sollte sie mir vorlesen. Meine Oma war aber immer früh schon müde und las dann eher nachlässig und ein bisschen unlustig. Da wurde mal ein Satz mit halbgeschlossenen Augen etwas verdreht oder sogar übersprungen - und ich merkte es jedes Mal. Dann korrigierte ich sie zunehmend ungehaltener und meine arme Oma verstand nicht warum sie mir vorlesen sollte, wenn ich doch eh schon alles besser wusste :breitgrins:.


    Es gab ein Mädchen in unserer Nachbarschaft, die war einige Jahre älter als ich. Ich kann mich noch genau daran erinnern, als sie plötzlich zur Schule ging und dann lesen konnte. Sie musste mir aus diesen Pixiebüchlein vorlesen. Natürlich klang das noch furchtbar – aber immerhin. Damit war mein Anreiz endgültig geweckt und ich konnte dann auch recht bald selbst lesen.


    Von diesem Zeitpunkt an versuchte ich zunächst relativ unkontrolliert alles zu lesen, was mir in die Finger kam. Lexika, Gesundheitsbücher, Karl May usw.. In die Bibliothek ging ich auch sehr häufig.
    Dann entwickelten sich bei mir Phasen. Zum Beispiel las ich mindestens ein Jahr lang ausschließlich Naturführer, bzw. Bücher über die einheimische Flora und Fauna. Dann lange Zeit Fachbücher über Pferde. Dann nur „Was ist was?“ Bücher, bis ich alle durch hatte usw.. So ähnlich ist es heute manchmal noch. Ab und zu habe ich z.B. eine reine Thrillerphase oder ich lese fast nur Gedichte.


    So ordentlich wie viele hier war ich leider nie. Ich hatte kein System in meinen Büchern und spielte auch nicht Bibliothek. Das ist allerdings bis heute bedauernswert. Eigentlich wäre das nämlich auch jetzt noch eine gute Idee. Ich weiß gar nicht, wie viele Bücher mir im Laufe der Jahre abhanden gekommen sind, weil ich sie verliehen, aber nie wieder zurückbekommen habe.


    Ich kann mich noch sehr gut an meinen ersten, selbst ausgesuchten Roman erinnern. Er hieß „Das Mitternachtspony“ und ich las ihn im Urlaub rasend schnell und sehr gefesselt. Ich schätze, dass ich damals 9 Jahre alt war, und das war eine echte Offenbarung. Eigentlich müsste ich das mal wieder lesen...


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    Schönes Buch. Aus der Erinnerung würde ich jetzt sagen: :tipp::breitgrins:


    Liebe Grüße
    Tia

  • Ja, ich war ganz definitiv schon als Kind bücher-irre :)


    Auch bei uns war es so, dass wir nicht so viele Bücher unter dem Jahr bekommen haben, vielmehr haben wir extrem viel in den 2 Bibliotheken ausgeborgt, die wir regelmäßig frequentierten. Das finde ich eigentlich sehr gescheit von meiner Mama, aber manchmal wünsche ich mir, ich hätte alle Bücher noch die ich damals gelesen habe, weil ich schon sehr an ihnen gehangen hab. Zu Hause haben wir sehr viele Mini und Franz Bücher, Sieben Pfoten für Penny, und vor allem (!!!) Das kleine Ich-Bin-Ich! Das war mein allerliebstes Lieblingsbuch, konnte es auswendig, weil meine Mama es mir jeden Abend vorlesen musste.
    Die meisten Bücher die wir auch jetzt noch zu Hause haben, hab ich von Verwandten und vor allem meiner Mama und meiner Oma zu allen möglichen Anlässen bekommen. "Einfach so Bücher kaufen" hats bei uns eher nicht gegeben. Auch heute noch gebe ich meiner Mama zu Weihnachten und Geburtstag eine Liste mit Wunschbüchern, die sie dann an Verwandte weiterleitet - das ist am gescheitesten für alle. :)


    Ich kann mich nicht erinnern, jemals in meine Bücher geschrieben/gezeichnet zu haben. Dafür hab ich immer eigene Bücher "gemacht" - wobei es mir nicht so sehr ums Schreiben ging, sondern darum, aus einem Packen Papier etwas herzustellen, das nach Buch aussieht - was für eine Volksschülerin gar nicht so leicht war!


    Habe in der Volksschule außerdem eine beste Freundin gehabt die genauso "büchergeschädigt" war wie ich - wir haben uns oft nur getroffen um Bücher zu lesen, und diese dann nachzuspielen oder weiterzuschreiben, oder, oder, oder... uns ist immer etwas eingefallen. Das war eine schöne Zeit *seufz*. Ich fang auch schon an zu schwärmen. :rollen:


    Danke für den schönen Thread.


    Lg, Callista

    :leser: Lenz: Der Hofmeister<br />:leser: Bronte: Sturmhöhe

  • Geschrieben haben eine Freundin und ich auch gerne - und was für einen Blödsinn teilweise :breitgrins:


    Wir hatten mal den Ehrgeiz, ein Buch à la Hanni & Nanni zu schreiben, aber an einer normalen Tagesschule, nicht im Gymnasium. Über 3 oder 4 Kapitel kam das Ganze aber nie hinaus.


    Mir fällt gerade noch etwas ein. Meine Tante hatte von meinen Cousinen, die viel älter sind als ich, noch diverse Schneider-Bücher rumstehen, in einem Kämmerchen, das bei ihr ans Bad angrenzte. Manchmal durfte ich mir davon welche ausleihen, und seit ich wusste, dass im Kämmerchen Bücher stehen, habe ich mich immer, wenn ich bei ihr aufs Klo musste, dort hineingestohlen und ein bisschen geschmökert.

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen





  • Genau! Ich habe auch als Kind mal eine Geschichte geschrieben: Ein Mädchen kommt im Wald an einen "Vorhang" aus vielen Ästen und Blättern und als sie ihn beiseite schiebt und durchschlüpft, betritt sie ein Märchenland, in dem die Flüsse aus Kaba sind und alle möglichen Leckereien wachsen (irgendwas war noch mit Nutella :breitgrins: . Das ganze war ein bisschen eingefärbt von Alice im Wunderland :zwinker:) Dazu habe ich Bilder gemalt (das ganze hatte den Umfang eines DINA A 5 Schulheftes), aber die Abenteuer, die das Mädchen dort erlebte, weiß ich nicht mehr, denn das Heft ist weg! :heul: :heul: :heul:


    Ich habe es meiner kleinen Schwester gegeben, es später auch noch mal gesehen, aber dann bin ich früh ausgezogen und es ist verloren. Leider habe ich damals nicht daran gedacht, es gut für mich aufzuheben. Ich habe schon alle Keller und Speicher danach abgesucht, aber es ist nicht da und keiner in der Familie hat es mehr gesehen. Da war wohl mal irgendwann die Aufräumwut zugange und es ist im Altpapier gelandet.
    Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie traurig ich jetzt darüber bin, ich muss nach so langer Zeit immer wieder daran denken und versuche mich zu erinnern, was ich alles geschrieben habe. Ich würde es mir so gerne mal wieder anschauen :sauer:

  • Ich habe meine Ergüsse (darunter ein unsäglicher Krankenhausroman und eine Fortsetzung der Pferdeserie "Britta") irgendwann peinlich berührt weggeschmissen, was mich heute auch zutiefst ärgert.

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen





  • Geschrieben habe ich als Kind auch gerne, leider sind meine "Romane" auch nie länger als ein paar Seiten geworden. Ein paar kürzere Geschichten habe ich tatsächlich zu Ende geschrieben und habe sie auch noch irgendwo rumliegen. Ich fand es damals auch alles ganz gut, was ich geschrieben habe, leider waren meine Deutschlehrer da meistens anderer Meinung :rollen:

    ~~better to be hated for who you are, than loved for who you&WCF_AMPERSAND're not~~<br /><br />www.literaturschaf.de

  • Ich habe zwischen 7-14 Jahren quasi in der Bücherrei gelebt. Ich war jeden Tag dort holte stöberte über die Regale hatte sogar meine eigene Sitzecke :smile:



    Das witzigste was mir passiert ist: ich habe mich als Moslem damals in die Bibelstunde angemeldet, weil man dann ein Buch Geschenk bekommen hat. :breitgrins: Bin dann auch jeden Fraitag für ein Jahr hin gegangen :smile:

  • bird
    :breitgrins: Man nimmt jede Möglichkeit :breitgrins:


    Valentine
    :breitgrins: Ich hab als Kind auch immer Ausleihzettel in meine Bücher gelegt und war dann ganz enttäuscht das niemand kam sie aus zu leihen *gg*


    Ich hab als Kind ähnlich wie Bird viel Zeit in der Bibliothek verbracht. Die Bibliotheksmitarbeiter kennen mich dort von klein auf, ich war auch im Kindergarten jeden Freitag dort, meine Eltern haben mich dort nämlich immer geparkt bis sie mit dem Einkauf fertig waren. Dann durfte ich mir aus den Bücherstapel der sich mittlerweile um mich herum aufgebaut hatte :breitgrins: etwas aussuchen. In Der Schule haben wir ja schnell einen Leseausweis bekommen und da war ich dann extrem stolz! Ab da durfte ich dann nämlich auch mal ganz allein in die Bibliothek gehen.
    Wobei ich fast noch stolzer war als ich mein erstes Buch (einen Krimi) aus der Erwachsenenabteilung ausgeliehen habe :breitgrins: Vorher hab ich gern mal heimlich in den Krimis und Thrillern meiner Eltern geschnuppert - besonders die mit den Serienmördern (da hat sich also kaum etwas geändert *ggg*)


    Eigene Bücher hatte ich nicht so viele, aber das lag daran das ich das von zu Hause aus auch eher wenig kannte. Meine Eltern haben wenig eigene Bücher, das meiste davon sind eher Sachbücher und Lexika, als Romane. Ich hab nur zum Geburtstag ab und an mal Bücher geschenkt bekommen. Das ich so ein Bibliotheksjunkie geworden bin liegt also wirklich an meinen Kindheitserlebnissen.

  • Bücher gehörten bei meinen Eltern IMMER auf den Geschenketisch, darauf haben sie viel Wert gelegt.


    Es gibt die Geschichte, dass ich an meinem Geburtstag mit einem neuen Buch unter dem Tische verschwunden
    bin, um zu lesen und meine Freunde allein Geburtstag feierten. :redface:


    Später habe ich - wir lebten auf dem tiefsten Dorf - habe ich die Fahrbücherei für mich entdeckt. Endlich konnte ich
    soviel lesen, wie ich wollte, Wiederholungen wurden weniger. :breitgrins:


    Nach den Kinderbüchern war ich dazu übergegangen, mich quer durch die Märchen der Welt zu lesen, bevor ich mich
    endlich zaghaft an die Erwachsenenliteratur zu traute.
    Bei mir waren es aber anfangs Liebesromane - zum Krimi bin ich erst später gekommen. :smile:

    &#128012;