Wolfram Fleischhauer - Das Buch, in dem die Welt verschwand

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 29 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von finsbury.

  • Inhalt
    Nachdem der junge Arzt Nicolai Röschlaub 1779 in seiner Heimatstadt Fulda aufgrund von gewagten medizinischen Thesen Ärger mit der Obrigkeit bekommen hat, muss er froh sein, dass er in Nürnberg eine schlecht bezahlte Stelle als Assistent des Stadtarztes erhält. In einer kalten Novembernacht wird er in ein gräfliches Schloss gerufen, da der Schlossherr ernsthaft erkrankt ist. Was zunächst ein normaler ärztlicher Einsatz zu sein scheint, ist jedoch nur der Auftakt einer Reihe von unglaublichen und erschreckenden Ereignissen. Nicolai steht plötzlich in Diensten des Reichskammergerichtes und soll bei der Aufklärung merkwürdiger Todesfälle mithelfen. Dabei weiß er schließlich nicht mehr, wer auf welcher Seite steht und ob er der Frau, in die er sich verliebt hat trauen kann. Zwischen Spionen und Geheimbünden, religösen Fanatikern und Alchimisten sucht Nicolai das wahre Geheimnis.


    Meine Meinung
    Dieses Buch ist ein historischer Roman mit Krimi- und Thrillerelementen, eine Mischung, wie ich sie bisher nicht kannte. Die krimimäßige Tätersuche (für die einige falsche Fährten gelegt werden) führt in die Welt der Geheimbünde mit ihren Weltrettungs-und Verschwörungstheorien, es fehlt auch nicht an schaurigen Beschreibungen und unheimlichen Orten, wodurch eine beeindruckende und spannende Atmosphäre erzeugt wird. Die Handlung wird schnell vorangetrieben, ein Ereignis folgt dem nächsten, so dass ich das Buch kaum weglegen mochte, aus Angst etwas zu verpassen. Die Auflösung des Rätsels sprengt dann aber den normalen Krimirahmen. Obwohl bereits der Titel des Buches einen Hinweis gibt, wäre ich nie auf die Lösung gekommen. Leider hatte ich bei amazon eine Rezension gelesen, in der schon etwas sehr wichtiges erwähnt wird, was im Buch selbst erst auf Seite 417 (von 492) zur Sprache kommt, also Vorsicht! Ganz nebenbei erfährt man auch noch einiges über die medizinischen Theorien und Behandlungsmethoden jener Zeit.
    Der Roman ist nicht nur für Krimifreunde oder Fans von historischen Romanen eine Empfehlung sondern auch für Geschichts- und Philosphieinteressierte.
    Für die Geschichte an sich würde ich volle fünf Leseratten vergeben. Leider finde ich die Ausstattung der Taschenbuchausgabe zu dürftig. Außer einer Zeittafel mit vermischten Ereignissen ist nichts vorhanden. Gerade bei diesem Buch wären einige Anmerkungen zu Personen oder Sachbegriffen sowie eine Karte hilfreich gewesen für das Verständnis der Hintergründe und somit letztlich für die Auflösung. Daher eine Ratte Abzug und nur 4ratten .


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    Viele Grüße
    christie



    Dem Titel ein Komma spendiert. LG Aldawen

    Einmal editiert, zuletzt von Aldawen ()

  • Hmm, das Buch klingt wirklich gut, ich hatte es sogar vor einiger Zeit schonmal in die engere Auswahl für meinen SUB gezogen. Aber irgendjemand hat mir dann erzählt, dass es nix für so schreckhafte Gemüter wie mich wäre, weil es so gruselig und zum Teil auch eklig ist. Stimmt das?? :entsetzt:

  • Schon auf meine Wunschliste gewandert :breitgrins:

    Liebe Grüße<br />Galadriel<br /><br />Das Lächeln ist eine Kurve, die manches gerade biegt.

  • Huhu,


    das habe ich auch auf dem SUB - weiß gar nicht, warum ich das bisher noch nicht gelesen habe!


    Galadriel: Passt ja auch evtl. ins nächste Päckchen ;-)


    Liebe Grüße
    nimue

    "Der Glaube an Gott ist prägend für mein Verständnis der Welt", schrieb Laschet, "wenn man daran glaubt, dass es nach dem Tod irgendwie weitergeht, macht man auch Politik anders als zum Beispiel ein Kommunist, der bis zum Lebensende dringend mit allen Mitteln das Paradies auf Erden schaffen will."


    Ein Muster-Katholik führt künftig die CDU


    "Sorry, ich sags wie es ist. wer cdu wählt, handelt gesellschaftlich verantwortungslos. cdu-wähler*innen stehen für mich auf einer stufe mit masken- und impfverweigerern. und nein: unwissenheit lass ich nicht gelten. sich zu informieren gehört zur gesellschaftlichen verantwortung. Michael Seemann

  • Huhu Capesider,


    es stimmt eine Szene ist schon ziemlich eklig aber nicht übermäßig detailliert geschildert. Insgesamt ist es eher unheimlich und schaurig auf eine, tja wie soll ich das sagen, stilvolle Art und Weise (falls jemand weiß, was ich meine). Die Schauplätze sind dafür prädestiniert: Ein altes Schloß, eine seltsame Bibliothek mit hunderten von Büchern und seltsamen Geräten, eine kahle Schneelandschaft im fahlen Winterlicht, alles sehr geschickt gemacht aber kleineswegs platt.


    Viele Grüße
    christie

  • Hi & danke für den Tipp,


    ist schon auf meinem vSub (alleine schon weil ich ganz aus der Nähe von Fulda komme! :breitgrins: )


    Grüßle

  • Hab das Buch schon seit längerem auf meinem SUB. Kam einfach noch nicht dazu.
    Ich hab auch noch mal ne Frage. Haben die Bücher:
    Die Purpurlinie
    Die Frau mit den Regenhänden
    Drei Minuten mit der Wirklichkeit
    etwas mit das Buch, in dem die Welt verschwand zu tun? Das sah für mich irgendwie wie ne Reihe aus. Kann mich aber auch irren.

    [size=9px]&quot;I can believe anything, provided that it is quite incredible.&quot;<br />~&quot;The picture of Dorian Gray&quot;by Oscar Wilde~<br /><br />:leser: <br />Henry Fielding - Tom Jones<br /><br />Tad Williams - The Dragonbone Chair<br /><br />Mark Twai

  • Ich hatte das Buch auch schon mal in der Hand, aber die Rezensionen bei amazon hatten mich dann doch eher wieder abgeschreckt. Ich glaube, ich werde es doch wieder auf meine Wunschliste setzen. :smile:


    Ist die HC-Ausgabe denn besser ausgestattet?

    viele Grüße<br />Tirah

  • Hallo fairy und Tirah :winken: ,


    die Bücher gehören nicht zusammen. Allenfalls in einem weiteren Sinne, da jeweils ein geistes-oder kunstgeschichtliches Thema in eine Krimihandlung eingebettet ist.


    Die HC-Ausgabe ist wohl vergriffen. Würde mich auch interessieren, ob da ein paar Extras dabei sind.



    Viele Grüße
    christie

  • Ein mysteriöses Buch, welches nicht einfach zu lesen ist. Der Leser stolpert ständig über Andeutungen, und kann sich doch kein Bild vom Ganzen im Zusammenhang bilden. Fleischhauer lässt ihn bewusst im Dunklen tappen und deckt erst wieder zum Schluss vieles, aber nicht alles, auf. (Ein wenig „selber-denken“ überlässt er hier gerne dem Leser.)


    Klappentext:
    Man schreibt das Jahr 1780. Große Ideen durchziehen das Land. Mystische Zirkel und Geheimbünde blühen allerorten. In der fränkischen Grafschaft Alldorf ist es zu merkwürdigen Todesfällen gekommen, und der junge Arzt Nicolai Röschlaub soll bei der Aufklärung helfen.
    Ist ein bislang unbekanntes Gift im Umlauf?
    Bahnt sich eine Verschwörung an?
    Je tiefer Nicolai dringt, desto unheimlicher wird ihm der Fall. Mit der jungen Frau, die er liebt, flieht er an die äußersten Grenzen des Reiches – und macht eine Entdeckung, die seine Vorstellungskraft sprengt …


    Wenn Ideen in die Welt hinaus möchten, kann man sie nicht verhindern.
    Selbst wenn zum Beispiel Einstein nicht den Grundstein der Atombombe entdeckt hätte, wäre die Welt von ihr nicht verschont geblieben. Dann hätte es ein Anderer entdeckt und in die Welt geschrieen.


    Ein großartiges Buch, auch wenn ich zum Schluss etwas anders denke als der Autor selber. Aber das macht ja den Reiz bei Literatur aus, man ist ständig im Wandel, mit sich selber und den Gedanken des Anderen.

    Einmal editiert, zuletzt von Alfa_Romea ()

  • Hallo


    Ich habe es endlich geschafft, auch dieses Buch zu lesen. Hier nun meine Rezi:


    Die ersten gut 2/3 des Buches lassen sich wirklich gut lesen. Es ist spannend geschrieben, die Sprache reichhaltig und man kann aus der Sicht des Protagonisten, Lizenziat Röschlaub, alles gut verstehen, auch wenn Fleischhauer den Leser mit vielen Andeutungen und Spekulationen öft in die Irre führt.
    Das letzte Drittel des Buches hat mir dann nicht mehr so gut gefallen. Die Ideen wurden mir zu kraus und die Handlung zu sehr konstruiert. Prolog und Epilog, die die Handlung einklammern und viele Jahre später spielen, geben weder eine wirkliche Auflösung noch eine echte Auseinandersetzung mit dem Thema. Jeder beharrt auf seiner Meinung und niemand hat wirklich etwas aus dem Geschehen gelernt und ich hatte das Gefühl, dass selbst die Hauptperson immer noch nicht genau wusste, was das Ganze sollte. Daher vergebe ich
    3ratten:marypipeshalbeprivatmaus:

    Liebe Grüße<br />Galadriel<br /><br />Das Lächeln ist eine Kurve, die manches gerade biegt.

  • Hi!


    Da seh' ich gerade, dass ich zu diesem Buch noch gar nicht meine Meinung geschrieben habe.
    Ich habe das Buch im Vorjahr im Rahmen einer Literaturschock-Leserunde gelesen.


    Wie immer bei Fleischhauer, fand ich den Schreibstil großartig. Doch leider wirkte - wie auch während der Leserunde von manchen angesprochen - das Buch unharmonisch.


    Für mich setzt es sich aus 3 Teilen zusammen, der erste Teil beginnt wie ein Thriller, ein Krimi, dann kommt eine ausführliche Darstellung der Sekten, Verschwörungen, religiösen Gruppierungen - dieser Teil hat mich eigentlich fast gelangweilt, da hatte ich einen argen Durchhänger - und daraufhin folgte ein fulminantes Ende, das wirklich nicht zu erwarten war! Dazu muss ich aber sagen, dass alles Historische (vor dem 20. Jh.) einfach nicht mein Genre ist, mich nicht sonderlich faszinieren kann.


    Großartig finde ich den Titel "Das Buch in dem die Welt verschwand" - ein Titel, unter dem ich mir vorher nicht wirklich etwas vorstellen konnte. Erst in den letzten Seiten gibt es die Auflösung des Titels. - Toll!!


    Sehr interessant fand ich die Auseinandersetzung mit Kant und die Frage, ob Gedanken verhindert werden können. Überhaupt wirft dieses Buch sehr viele ethische, moralische und religiöse Fragen auf.


    Wie schon erwähnt ist es ein Buch, über das man noch lange nach dem Zuschlagen nachdenkt.


    4ratten

    :blume:&nbsp; Herzliche Grüße!&nbsp; :blume: <br />creative

  • Dieses Buch ist eigentlich mein (bisheriges) Lieblingsbuch 2006 ! Gerade, dass es sich nicht um den üblichen "historische Roman"- Plot (emanzipierte Frau zieht in die weite Welt und findet die große Liebe eines verständnisvollen, schlauen Mann) handelt, gefiel mir besonders gut. Es geht hier ja hauptsächlich um Philosophie bzw. um deren Wirkung auf die Menschen und natürlich auch um die Wirkung der Aufklärung auf unsere heutige Gesellschaft. Das alles war für mich sehr gut nachvollziehbar. Zum ersten Mal habe ich wirklich begriffen, wie radikal Kants Gedanken und wie radikal und spannend auch das damalige Leben war.


    5ratten



    Gruß von Steffi

  • Ich habe dieses Buch verschlungen, auch wenn ich mir etwas anderes vorgestellt habe. Als ich das Buch auf einem Flohmrkt erworben habe, habe ich mehr eine Fantasie Geschichte erwartet. Doch dann kam ganz was anderes.


    Aber ich muss sagen: Auch wenn ich manchmal wirklich fasziniert war vom Plot, war der Schluss dann im Nachhinein gesehen, doch nicht so meins. Ich hatte mehr erwartet und nicht nur Kants Theorien. Aber vielleicht habe ich mich auch mit der Materie nicht so sehr befasst, wie das notwendig wäre. Ich habe mich mit Kants Theorien noch nie so befasst und habe auch nicht verstanden was daran so verwerflich sein soll.


    Fazit: Lesen lohnt sich allemal. Es ist wirklich sehr gut geschrieben.


    Katrin


  • Ich habe dieses Buch verschlungen, auch wenn ich mir etwas anderes vorgestellt habe. Als ich das Buch auf einem Flohmrkt erworben habe, habe ich mehr eine Fantasie Geschichte erwartet. Doch dann kam ganz was anderes.


    Ich lese dieses Buch ja momentan und bin ganz begeistert. Auch wenn ich wie Jaqui eher eine Phantasiegeschichte erwartet hätte. Eine abschließendee Beurteilung kommt aber noch, da ich eine Rezi dazu schreiben werde, da es zu meinen SuB-Büchern gehört.

  • Ich bin seit heut nacht auch mit dem Buch durch und möchte nun auch meine Meinung kund tun.


    Klappentext


    Man schreibt das Jahr 1780. Revolutionäre Ideen durchziehen das Land. Mystische Zirkel und Geheimbünde bekämpfen sich allerorten. In der fränkischen Grafschaft Alldorf ist es zu merkwürdigen Todesfällen gekommen, und der junge Arzt und Epidemieforscher Nicolai Röschlaub soll bei der Aufklärung helfen. Wenn es ein Gift war, so hinterlässt es keine Spuren. Eine Verschwörung ist denkbar, doch wen hat sie zum Ziel? Begleitet von einer rätselhaften jungen Frau, macht sich Nicolai auf den Weg an die äußersten Grenzen des Reiches - und gleichzeitig ins Innerste seiner Seele. Die Zeit drängt, denn das Geheimnis ist aus dem Stoff, der eine Welt zerstören kann.


    Meine Meinung


    Vorweg muss ich sagen, dass mich dieses Buch absolut gefesselt hat und mich bis zur letzten Seit nicht mehr losgelassen hat.
    Die Handlung wird meiner Meinung nach gut eingeleitet. Indem sich der nun älter Röschlaub an das Geschehen erinnert und hinterher aus dieser Erinnerung erwacht, bekommt das Buch und die Handlung einen Rahmen, was ich immer als sehr angehnem finde, da man sich nicht plötzlich im Geschehen wieder findet, sonder die Chance hat, sich erst auf einen Charaktere einzulassen.
    Zudem war ich sehr begeistert darüber, dass es mir nicht möglich war, die nächsten möglichen Schritte vorrauszusagen. Alle Ereignisse blieben für mich bis zu ihrem Geschehen im dunkeln und sorgten so für so manche Überraschung.
    Die Geschichte selbst bediente sich mehrer Elemente: des historischen Romans, des Krimis und teilweise einige Thrillerelemente. Diese Mischung ist mir bis heute nicht begegnet und hat mich total überrascht und in ihren Bann gezogen, zumal ich eher soetwas wie eine Fantasygeschichte erwartet hatte.
    Die Charakter waren sehr gut durchdacht.
    Während ich den Justizrat Di Tassi überhaupt nicht mocht und als arroganten, ehrgeizigen, einfältigen Schnösel empfand, war mir der anfangs leicht unbeholfene Lizenziat Nicolai Röschlaub von Anfang an symphatisch und habe seine Entwicklung vom Arzt, der eigentlich aus der Sache rausgehalten werden möchte hin zum Mann, der sich verpflichtet fühlt diese Sache endgültig aufzuklären und zu Ende zubringen sehr geren verfolgt.
    Ein weiteres sehr schönes Element, von dem oftmals die ganze Lektüre abhängt, war die Sprache. Fleischhauer hat einen sehr schönen, angenehmen Schreibstil, der nicht zu einfach, aber auch nicht zu schwer ist. Daher lässt sich das Buch sehr flüssig lesen und macht das Eintauchen in die Geschichte komplett.


    Das einizgie was mir an diesem Buch negativ auffällt, waren die oftmals eingebrachten Theorien Immanuel Kants. Diese Passagen hätten mir vermutlich noch besser gefallen, wenn ich mehr Ahnung von Kant und seinen Theorien hätte.



    Dennoch ist Das Buch in dem die Welt verschwand ein absoluter :tipp: , der von mir
    5ratten
    bekommt.
    Ich bereue es gradezu, dass Buch solange in meinem Schrank ungelesen stehen gehabt zu haben.


    Liebe Grüße,
    Rebecca

  • Ich habe das Buch auch heute morgen beendet. Die letzten 150 Seiten habe ich dann in einem Rutsch gelesen weil ich Angst hatte, wenn ich es jetzt weglege verliere ich den Faden. Okay, ich habe ihn dann aber trotzdem ein bisschen verloren. Das Ende ist nicht einfach zu verstehen und ich war mir auch nicht sicher ob ich es richtig verstanden habe. Ich kenne mich mit Kant und seinen Gedanken nun so überhaupt nicht aus.
    Nachdem ich aber jetzt die Leserunde, die hier 2005 stattfand, nachgelesen hatte, habe ich zu meiner Freude festgestellt ich habe es doch im großen und ganzen verstanden :breitgrins:.
    Es ist ungewöhnlicher Roman der zum Nachdenken anregt und mit der Kernfrage. Darf man jeden Gedanken aussprechen oder gibt es Gedanken die eigentlich verhindert werden müssen?..........


    Was an den Büchern Wolfram Fleischhauers fasziniert ist das sie so verschieden sind. Jedes Buch ein Unikat und nicht beliebig austauschbar wie bei einigen anderen Autoren. Das macht die Bücher immer wieder zu einem Leseereigniss.
    Mit der Bewertung tue ich mich hier aber trotzdem etwas schwerer. Im Vergleich zu vielen anderen historischen Romanen müsste ich eigentlich 5 Ratten vergeben aber im Vergleich mit den anderen Fleischhauer-Büchern gibt es von mir nur 4 Ratten.
    Da mir einfach seine anderen Bücher etwas besser gefallen haben, mich vom Thema her mehr bewegt haben.


    4ratten :marypipeshalbeprivatmaus:

  • Hallo!


    Ich kann mich leider den guten Meinungen über das Buch nicht anschliessen :wegrenn: Das Buch war einfach nichts für mich, es war mir zu verwirrend, ich konnte mich mit keinen der Personen richtig anfreunden und bin auch nicht wirklich in die Geschichte hineingekommen. Ich war ganz nah dabei, es abzubrechen, dann bin ich aber an die Vorlesung mit Kant gekommen und das hat mich wieder ein kleines bisschen versöhnt. Trotzdem bekommt dieses Buch von mir leider nur
    2ratten


    Liebe Grüße
    Kirsten

    Being alone isn't something to endure - it's something to relish.