Tod als Erzähler oder Charakter

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 9 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Breña.

  • Hallo zusammen,


    ich brauch den Rat von Literaturfachleuten, also von euch. :zwinker:
    Ich suche Bücher, in denen der Tod entweder personifiziert als Charakter auftritt oder als Erzähler. Ich lese gerade The Book Thief/ Die Bücherdiebin in der Leserunde mit Markus Zusak und habe festgestellt, dass ich diese Variante sehr interessant finde. Mir fallen spontan noch Saramagos Eine Zeit ohne Tod oder Pratchetts Gevatter Tod ein, möchte aber gerne die Ansatze weiterer Autoren kennenlernen. Habt ihr Tipps für mich?


    Falls es bereits einen Thread zu Thema gibt freue ich mich auch über den entsprechenden Link, die Forumssuche hat mir dazu nichts ausgespuckt.


    Danke & Grüße
    Breña

    "Natürlich kann man sein ohne zu lesen, ohne Bücher, aber ich nicht, ich nicht."  J. L. Borges

  • Hallo! Mir wäre auch als erstes "Gevatter Tod" von Pratchett eingefallen. Er kommt aber auch noch in anderen Büchern vor - nicht nur in dem einen (zB "Alles Sense")!


    Ein bisschen todesähnlich, aber nicht wirklich DER Tod ist die Hauptfigur in dem Buch "Skuldudgery Pleasant". Da ist ein Skelett der Protagonist. Find ich persönlich sehr lustig das Buch.


    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Buch24.de

    * Werbe/Affiliate-Links


    Mehr fällt mir leider nicht ein.


    Liebe Grüße,


    Callista

    :leser: Lenz: Der Hofmeister<br />:leser: Bronte: Sturmhöhe

  • Mir fällt noch der "Gevatter" in Otfried Preußlers Krabat ein, wobei der eher eine Randfigur ist.

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen






  • Hallo! Mir wäre auch als erstes "Gevatter Tod" von Pratchett eingefallen. Er kommt aber auch noch in anderen Büchern vor - nicht nur in dem einen (zB "Alles Sense")!


    Ein bisschen todesähnlich, aber nicht wirklich DER Tod ist die Hauptfigur in dem Buch "Skuldudgery Pleasant". Da ist ein Skelett der Protagonist. Find ich persönlich sehr lustig das Buch.


    Stimmt! Nehmen wir Gevatter Tod einfach als Beispiel für's Ganze, denn von Pratchett dürfte ich mittlerweile alles gelesen haben. :zwinker:
    Skulduggery Pleasant klingt auf jeden Fall interessant, das werde ich mir demnächst genauer anschauen. Danke!



    Mir fällt noch der "Gevatter" in Otfried Preußlers Krabat ein, wobei der eher eine Randfigur ist.


    Ich vermute, Tod als Hauptfigur ist noch schwieriger zu finden als generell als Figur, ich bin also für jeden Tipp dankbar. Und was Krabat angeht, klafft bei mir eh noch eine Bildungslücke...


    Viele Grüße
    Breña

    &quot;Natürlich kann man sein ohne zu lesen, ohne Bücher, aber ich nicht, ich nicht.&quot;&nbsp; J. L. Borges

  • Christopher Moore - ein todsicherer Job


    Charlie Ashers Welt ist perfekt, bis seine Frau Rachel bei der Geburt ihres ersten Kindes stirbt. Über Nacht ist Charlie nicht nur Vater, sondern auch Witwer. Und darüber scheint er den Verstand zu verlieren - anders kann er sich das Wesen in Minzgrün nicht erklären, das ihm immer wieder erscheint. Dann fallen auch noch wildfremde Menschen tot vor ihm um, und es stellt sich heraus, dass Charlie von ganz oben eine neue Aufgabe zugewiesen bekommen hat: Seelen einzufangen und sicher ins Jenseits zu befördern. Ein todsicherer Job, aber trotzdem nichts für Charlie ...


    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Buch24.de

    * Werbe/Affiliate-Links

  • Wie wärs denn mit dem Brandner Kaspar? :breitgrins: Allerdings musst du dabei auch ein bisschen bayerisch aushalten. :zwinker:


    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Buch24.de

    * Werbe/Affiliate-Links


    Kurt Willhelm - Der Brandner Kaspar


    Kurzbeschreibung


    Dass man den Tod überlisten kann und weiterleben darf, ist mehr als eine bayerische Geschichte; es ist ein uralter Menschheitstraum. Der Brandner Kaspar behandelt ein ewiges und großes Thema: Der Kaspar liebt seine Heimat so sehr, dass er sich nicht vorstellen kann, sie je zu verlassen. Als ihm aber vergönnt wird, ins Paradies zu schauen, erkennt er, dass im Jenseits das Spiegelbild der Seligkeit des Diesseits zu finden ist. Der Trost, der von dieser Vorstellung ausgeht, ist vielleicht ein Grund für die Faszination und den anhaltenden Erfolg der Geschichte vom Brander Kaspar. Kurt Wilhelm legt hier die umfangreiche Romanfassung des beliebten Stoffes vor.

    :lesen: Rebecca Gablé - Das Spiel der Könige

  • Da es schon ziemlich lange her ist, dass ich es gelesen habe, würde ich meine Hand nicht dafür ins Feuer legen, aber ich glaube, in


    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Buch24.de

    * Werbe/Affiliate-Links

    Stewart O'Nan: Halloween


    ist zwar nicht der Tod der Erzähler, aber drei tote Jugendliche, die die (Über-)Lebenden beobachten. Möglicherweise war es auch nur aus ihrer Perspektive geschrieben. Ich fand es damals ganz eindrucksvoll.

  • Da ist ja schon einiges zusammengekommen! :breitgrins:
    Auch wenn meine Frage schwieriger zu sein scheint als erwartet, sind das einige interessante Anregungen - vielen Dank!



    einen ähnlichen Thread findet ihr hier


    Zwar nicht ganz das, was ich suche, aber auch interessant!



    Husch, auf meine Wunschliste! :breitgrins:



    Wie wärs denn mit dem Brandner Kaspar? :breitgrins: Allerdings musst du dabei auch ein bisschen bayerisch aushalten. :zwinker:


    Ein bisschen kann ich wohl gerade noch verkraften, etwas mehr als ein bisschen macht die Sache schon kritisch... :zwinker:



    Walter Moers` "Wilde Reise durch die Nacht" würde ins Schema passen.


    Auch hier klafft, ich traue mich kaum es auszusprechen, eine Bildungslücke, die ich schon lange schließen möchte.



    Stewart O'Nan: Halloween


    Auch wenn es nicht ins Schema passen sollte - klingt gut!


    Viele Grüße
    Breña

    &quot;Natürlich kann man sein ohne zu lesen, ohne Bücher, aber ich nicht, ich nicht.&quot;&nbsp; J. L. Borges